icons / 24px / close
Einstellungen erfolgreich gespeichert

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Mehr erfahren

Das glauben wir

Öffne dich!

Redaktion am 03.09.2021

210905 Predigt Haringer Title TV info-icon-20px Foto: Bayer / pbp

Die Taufe ist das erste und wesentlichste Sakrament in der katholischen Kirche, durch sie wird das Kind oder der Erwachsene in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Bei dieser Zeremonie geht es nicht nur um die symbolische Aufnahme in die Glaubensgemeinschaft sondern sie unterstreicht darüber hinaus die enge Verbundenheit mit Christus. Mehr dazu von Papsthaus-Leiter Dr. Franz Haringer in seiner Predigt zum 23. Sonntag im Jahreskreis am 5. September 2021.

Es ist ein rich­ti­ger Hin­gu­cker bei jeder Tau­fe, die ich spen­den darf: Mit dem Zei­ge­fin­ger berüh­re ich vor­sich­tig zuerst die bei­den Ohren und dann den Mund des Täuf­lings. Das neu­ge­tauf­te Kind soll von nun an sei­ne Ohren, sei­ne Sin­ne, sein Herz und sei­nen Ver­stand weit öff­nen, um immer mehr vom Glau­ben zu hören und in ihn hin­ein­zu­wach­sen. Spä­ter ein­mal soll es auch sei­nen Mund öff­nen, um sei­nen Glau­ben auch an ande­re weiterzusagen.

Und noch etwas kommt in die­sem Moment der Tau­fe hin­zu. Zu den Berüh­run­gen wird auch noch ein Wort aus der Mut­ter­spra­che Jesu gespro­chen: Eff­a­ta!“ – Öff­ne dich!“ Jesus von Naza­ret spricht die­ses Wort bei der Hei­lung eines Taub­stum­men. Im heu­ti­gen Sonn­tags­evan­ge­li­um hören wir davon. Was damals eine kör­per­li­che Befrei­ung war: offe­ne Ohren und Mund – das haben die ers­ten Chris­ten dann sym­bo­lisch auf die Tau­fe übertragen.

563A6DBB-AEDE-4738-8C81-E863F838C192@3.00x

Ihnen entgeht ein toller Beitrag!

Ohne die Ver­wen­dung von Coo­kies kann die­ser Bei­trag nicht ange­zeigt wer­den. Coo­kies sind klei­ne Datei­en, die von Ihrem Web­brow­ser gespei­chert wer­den, um Ihnen ein opti­ma­les Erleb­nis auf die­ser Web­site zu bieten.
Im Grun­de ist das die ent­schei­den­de Wei­chen­stel­lung im Leben eines jeden Men­schen: Krei­se ich nur um mich sel­ber, im Selbst­ge­spräch, im Schwei­gen gegen­über ande­ren? Oder schrei­be ich Eff­a­ta – Öff­ne dich!“ groß als Mot­to über mein Leben? Dann wer­de ich ent­de­cken, dass ich mir die ent­schei­den­den Din­ge nicht sel­ber ver­ab­rei­chen kann: das Ver­trau­en, das gelun­ge­ne Gespräch, die Lie­be, die in allen Höhen und Tie­fen leben­dig bleibt.

Im letz­ten suchen wir nach dem Sinn, der alles zusam­men­hält. In der Tau­fe bekom­men wir die Zusa­ge: Öff­ne dich!“ Suche den Sinn von allem, der sich schon längst auf den Weg zu dir gemacht hat! Dein Suchen wird nicht ins Lee­re gehen. Jesus Chris­tus ist das schöns­te Ange­bot Got­tes an dich. Ergrei­fe es, öff­ne alle Sin­ne dafür – und zwi­schen Gott und Mensch wer­den wirk­lich Begeg­nung und Gemein­schaft wach­sen kön­nen.
Ich wün­sche Ihnen einen geseg­ne­ten Sonn­tag.

Dr. Franz Harin­ger
Lei­ter Papst­ge­burts­haus Marktl