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Das glauben wir

Weinstock und Reben!

Redaktion am 30.04.2021

210502 Predigt Haringer thumb2 info-icon-20px Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben." Dieser bekannte Ausspruch von Jesus symbolisiert uns Christen, dass wir auf ewig mit ihm verbunden sind. Wie bei einer Blutsbruderschaft pulsiert in unseren Adern dasselbe Blut und auch dieselbe Liebe zwischen Gott und Mensch. Mehr dazu von Papsthaus-Leiter Dr. Franz Haringer in seiner Predigt zum 5. Sonntag der Osterzeit am 2. Mai 2021.

Als Kin­der hat uns das fas­zi­niert: Bes­te Freun­de sein! Bluts­bru­der­schaft schlie­ßen! So wie Win­ne­tou und Old Shat­ter­hand die Unter­ar­me anein­an­der hal­ten, damit jeder das Blut des ande­ren auf­nimmt und so eine tie­fe Ver­bin­dung zwi­schen Freun­den ent­ste­hen kann. Dahin­ter steckt wohl ein gro­ßer Wunsch des Men­schen: Wir möch­ten für immer mit einem ande­ren Men­schen ver­eint sein. Das­sel­be Leben soll uns erfül­len. Der­sel­be Blut­kreis­lauf soll in uns pulsieren.

Frei­lich, auch das lehrt uns das Leben: Die Ver­bin­dun­gen zwi­schen uns Men­schen blei­ben immer bruch­stück­haft. Die letz­te, abso­lu­te Lebens­ein­heit muss uns geschenkt wer­den – von anders­wo­her, von oben her. Jesus Chris­tus nennt sich den wah­ren Wein­stock“ und sei­ne Jün­ger nennt er die Reben“ an die­sem Wein­stock. So wie Wein­stock und Reben eine ein­zi­ge Pflan­ze sind, so will Jesus einen ein­zi­gen Lebens­kreis­lauf stif­ten zwi­schen ihm und denen, die mit ihm in Ver­bin­dung sind.

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Der­sel­be Lebens­saft, das­sel­be Blut, die­sel­be Lie­be soll pul­sie­ren zwi­schen Gott und Mensch. Was für eine fas­zi­nie­ren­de Vor­stel­lung! Was für ein gro­ßes Bild von Gott, der sich klein macht, damit er uns groß machen kann!

Wovon Kin­der noch schwär­men, wonach jeder Mensch Aus­schau hält – in Chris­tus wird es Wirk­lich­keit. Er ver­schenkt sein Leben bis zum Blut. Und er zieht uns in sein Leben hin­ein, wenn er uns in der Eucha­ris­tie das ver­wan­del­te Brot und den ver­wan­del­ten Wein reicht. Sonn­tag für Sonn­tag dür­fen wir die­ses gro­ße Freund­schafts­an­ge­bot Got­tes anneh­men und feiern.

Ich wün­sche Ihnen einen geseg­ne­ten Sonntag.

Dr. Franz Harin­ger
Lei­ter Papst­ge­burts­haus Marktl