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Das glauben wir

Regensburger Priesterseminar kam zum "Kripperl schauen"

Redaktion am 20.01.2022

IMG 20220108 WA0012 Foto: Marvin Schwedler

Am 8. Januar besuchte H.H. Bischof Rudolf Voderholzer zusammen mit der Leitung des Priesterseminars und Seminaristen der Diözesen Regensburg und Passau das Kloster Neustift.Ihr Interesse galt der Krippe mit Figuren der sizilianischen Künstlerin Angela Tripi und den Ausführungen dazu von Abt em. Christian Schütz.

Ange­la Tri­pi hat sich ganz der Krip­pen­kunst ver­schrie­ben und model­liert die natu­ra­lis­ti­schen Figu­ren aus Ton. Sie wer­den mit Stof­fen dra­piert und die­se mit einer spe­zi­el­len Kle­ber­mi­schung gehär­tet. Die ein­zel­nen Figu­ren beein­dru­cken durch ihre lie­be­vol­le und detail­rei­che Aus­ge­stal­tung und sind von fas­zi­nie­ren­der Ausdrucksstärke.Bereits in Schwei­kel­berg wied­me­te sich Abt Chris­ti­an einer reich­hal­ti­gen Krip­pen­samm­lung, deren unbe­strit­te­ner Glanz­punkt eine Tri­pi-Krip­pe dar­stell­te. Die­se ergänz­te er kon­ti­nu­ier­lich und heu­te kann man sie ganz­jäh­rig in der Klos­ter­kir­che der Bene­dik­ti­ne­rin­nen der Anbe­tung in Neu­stift betrach­ten und medi­tie­ren. Erst Ende Novem­ber ist dazu ein Buch von ihm erschienen.Bischof Rudolf Voder­hol­zer teilt mit Abt Chris­ti­an die Fas­zi­na­ti­on und das Inter­es­se für die Theo­lo­gie der Krip­pen. So ist es nicht ver­wun­der­lich, dass er gemein­sam mit dem Regens­bur­ger Pries­ter­se­mi­nar zum Krip­perl schau­en” gekom­men ist. Am Beginn des Aus­flu­ges stand ein gemein­sa­mer Got­tes­dienst mit den Schwes­tern des Klos­ters, dem der Bischof vor­stand. Es kon­ze­le­brier­ten Abt Chris­ti­an, Regens Msgr. Mar­tin Pril­ler, Sub­re­gens Chris­toph Leucht­ner, Prä­fekt Ger­hard Pöp­perl und Spi­ri­tu­al BGR Mat­thi­as Eff­hau­ser. Sowohl Bisch­hof Voder­hol­zer als auch Abt Chris­ti­an beton­ten dabei die Rol­le der Krip­pe als Medi­um der Evangelisierung.Nach einer klei­nen Stär­kung ver­sam­mel­ten sich die Teil­neh­mer vor der Krip­pe in der Klos­ter­kir­che, um sie zu betrach­ten und dabei den Aus­füh­run­gen des Alt­ab­tes zuzu­hö­ren. Man­chen mag es ver­wun­dern, dass man in die­ser Krip­pe nicht nur das eigent­li­che Gesche­hen um Weih­nach­ten fin­det, son­dern auch alt­tes­ta­ment­li­che Pro­phe­ten und Figu­ren, die bis Adam und Eva zurück­rei­chen. Sogar außer­bi­bli­sche Per­sön­lich­kei­ten wie z.B. Aris­to­te­les kann man dar­un­ter ent­de­cken. Weih­nach­ten beginnt nicht erst mit der Geburt Chris­ti, son­dern schon lan­ge vor­her. Bereits mit der Schöp­fung beginnt der Weg und die Hin­füh­rung zur Krip­pe, so kann man den Erklä­run­gen entnehmen.Die Lie­be von Abt Chris­ti­an Schütz zur Krip­pe und sei­ne Begeis­te­rung sieht man ihm an und spricht durch sei­nen leben­di­gen und mit­rei­ßen­den Vortrag.

IMG 20220108 WA0001 Foto: Marvin Schwedler

Text: Klos­ter Neustift