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Weltkirche

Kofferpacken für den Senegal

Pressemeldung am 06.02.2020

Senegal Vince Gx Unsplash info-icon-20px Foto: Vince Gx / Unsplash
Ziegenherde in einem Außenbezirk der Hauptstadt Dakar.

Am Dienstag, den 11. Februar fliegt Bischof Oster zusammen mit einer Delegation in den Senegal und will sich dort zusammen mit missio-Präsident Msgr. Huber über den interreligiösen Dialog in Westafrika informieren.

Ziel ist es dar­über hin­aus, sich auf das The­ma der dies­jäh­ri­gen Welt­mis­si­ons­kam­pa­gne im Herbst vor­zu­be­rei­ten und eini­ge der Welt­mis­si­ons-Gäs­te, die im Okto­ber 2020 zu uns ins Bis­tum Pas­sau kom­men, vor­ab in ihrem pas­to­ra­len Arbeits­feld vor Ort ken­nen zu ler­nen, um dar­aus Erfah­run­gen und Moti­va­ti­on für die Vor­be­rei­tung der Kam­pa­gne zu gewin­nen. Als Inter­na­tio­na­les Katho­li­sches Mis­si­ons­werk in Bay­ern und der Diö­ze­se Spey­er för­dert mis­sio das Wir­ken der Orts­kir­chen in Afri­ka, Asi­en und Ozeanien.

Foto Gruppe Treffen Senegal low
Die Teilnehmer der Delegationsreise freuen sich auf den interreligiösen Dialog. (v.l. Dr. Michael Krischer (missio-Kampagnenleiter), Wolfgang-Christian Bayer (Pressestelle Bistum Passau), Helmut Degenhart (Diözesanrat-SA), KLJB-Jugendpfarrer Michael Vogt, Bärbel Benkenstein-Matschiner (Diözesanvorsitzende KDFB), Bischof Stefan Oster, Wolfgang Huber (missio-Präsident), Marita Loss (missio-Mitarbeiterin) Gerhard Mager (Geschäftsführer KEB), Christine Krammer (Referentin Weltkirche), Theresia Nüßlein (Vorstand KLB)

Kurzinfo über den Senegal

Die Repu­blik Sene­gal liegt in West­afri­ka und erstreckt sich von den Aus­läu­fern der Saha­ra im Nor­den, wo das Land an Mau­re­ta­ni­en grenzt, bis an den Beginn des tro­pi­schen Feucht­wal­des im Süden, den Nach­barn Gui­nea und Gui­nea-Bissau, sowie von der küh­len Atlan­tik­küs­te im Wes­ten in die hei­ße Sahel-Regi­on an der Gren­ze zu Mali im Osten. Sene­gal hat ca. 15,4 Mil­lio­nen Ein­woh­ner. Haupt­stadt ist die Mil­lio­nen­stadt Dakar, wei­te­re bedeu­ten­de Städ­te sind u.a. Tou­ba und Thiès. Das Land wur­de im Jah­re 1895 zu einer fran­zö­si­schen Kolo­nie und erst 1960 unab­hän­gig. Der Sene­gal hat seit­dem ein Mehr­par­tei­en­sys­tem und ist einer der weni­gen demo­kra­ti­schen Staa­ten auf dem afri­ka­ni­schen Kon­ti­nent. Export­gü­ter sind Erd­nüs­se, Phos­pha­te und Fisch. Das rasche Bevöl­ke­rungs­wachs­tum und die hohe Staats­ver­schul­dung führ­ten ab den 1980er Jah­ren im vor­mals wohl­ha­ben­den Sene­gal jedoch zu Ver­ar­mung und wach­sen­den sozia­len Span­nun­gen. Nach dem Brot­to­in­lands­pro­dukt pro Kopf lag das Land im Jahr 2018 auf Platz 156 von 190, beim Human Deve­lo­p­ment Index auf Platz 164 von 189.
Quel­le: Wikipedia

Die Chris­ten sind eine respek­tier­te Min­der­heit. Wir leben in Freund­schaft und Ein­tracht. Klar, manch­mal haben wir auch Pro­ble­me mit den Mus­li­men — es ist wie bei einem Ehe­paar. Aber wir ver­su­chen, sie im Dia­log zu lösen.”

Bischof André Gueye von Thiès

Das Gebiet des Sene­gal ist bereits seit dem 12. Jahr­hun­dert ein Teil der isla­mi­schen Welt. Heu­te beken­nen sich mehr als 90 % der Ein­woh­ner zum Islam, der aber als beson­ders tole­rant gilt. Christ­li­che oder mus­li­mi­sche Fei­er­ta­ge wer­den im Sene­gal gemein­sam gefei­ert. Es gibt aber inzwi­schen Befürch­tun­gen, dass sich das ändern könn­te — durch sau­di­schen Einfluss…

Text: mis­sio / pbp

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