Weltkirche

Weltmission: Vormittag der Begegnung

Stefanie Hintermayr am 21.10.2019

191020_Missionsgottesdienst_foto10 info-icon-20px Foto: Stefanie Hintermayr

Bischof Stefan Oster SDB hat mit seinem Gast Bischof Michael Akasius Toppo aus Indien und zahlreichen Gläubigen einen Vormittag der Begegnung mit Pontifikalgottesdienst im Stephansdom gefeiert. Hintergrund war der von Papst Franziskus ausgerufene außerordentliche Monat der Weltmission (Oktober).

Okto­ber ist der außer­or­dent­li­che Monat der Welt­mis­si­on. Papst Fran­zis­kus hat ihn aus­ge­ru­fen. Es ist die größ­te Soli­da­ri­täts­ak­ti­on der Katho­li­ken welt­weit in die­sem Jahr. Das war der Hin­ter­grund zum Vor­mit­tag der Begeg­nung mit einem Pon­ti­fi­k­al­got­tes­dienst im Ste­phans­dom am 20. Okto­ber, genau eine Woche vor dem Welt­mis­si­ons­sonn­tag. Bischof Ste­fan hat die­sen Tag, neben hun­der­ten Gläu­bi­gen und gela­de­nen Gäs­ten, mit einem beson­de­ren Gast aus Nord­ost­in­di­en gefei­ert: Bischof Micha­el Aka­si­us Top­po (Diö­ze­se Tespur). Ein kla­res Zei­chen für eine soli­da­ri­sche Welt­kir­che. Bot­schaf­ten der bei­den Bischö­fe und wie sie die Zukunft der Kir­chen in ihren Län­dern sehen, erfah­ren Sie in fol­gen­dem Videobeitrag:

Das Mot­to des Fest­tags: Getauft und gesandt: die Kir­che Chris­ti auf Mis­si­on in der Welt”. Wel­ches Heil? Und wel­che Mis­si­on?” lau­te­ten die zen­tra­len Fra­gen, die Bischof Ste­fan Oster in sei­ner Pre­digt stell­te. Schließ­lich sei­en wir (Deutsch­land) Mis­si­ons­land gewor­den. Die Kri­se der Kir­che ist eine geist­li­che Kri­se und eine Glau­bens­kri­se,” beton­te Bischof Ste­fan ein­gangs. Und er fuhr fort mit der Fra­ge: Was ist eigent­lich das, was wir im Evan­ge­li­um ver­kün­den?” Drei zen­tra­le Punk­te wären die Ant­wort dar­auf: Ver­ge­bung der Sün­den (1), Teil­neh­men-Dür­fen an einem Leben, das nie mehr auf­hört (2), und ein ver­trau­ens­vol­ler und lie­bens­wür­di­ger Mensch wer­den (3). Wir dür­fen sicher sein und vol­ler Gewiss­heit, wenn wir den Herrn suchen, er ver­lässt uns nie. Ich bin bei euch alle Tage, bis zum Ende der Welt. Und ich geh mit euch bis an die Rän­der der Erde. Das ist unser Ver­trau­en und unse­re Gewiss­heit, auf die wir bau­en dür­fen,” schloss er. Sei­ne zen­tra­le Bot­schaft: Jeder Christ hat nicht nur eine Mis­si­on, son­dern er ist eine Mission!”

Zum Vor­mit­tag der Begeg­nung ein­ge­la­den hat das Inter­na­tio­na­le Katho­li­sche Mis­si­ons­werk mis­sio Mün­chen. Mit­or­ga­ni­siert hat ihn das Refe­rat Mis­si­on und Welt­kir­che (mit Refe­ren­tin Chris­ti­ne Kram­mer). Ihnen allen galt der abschlie­ßen­de Dank von Bischof Ste­fan Oster, eben­so der Dom­sing­schu­le Pas­sau unter der Lei­tung von Dom­ka­pell­meis­ter Andre­as Unter­gug­gen­ber­ger für die musi­ka­li­sche Gestal­tung der Mes­se. Ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät der Welt­kir­che haben Bischof Oster und Bischof Top­po schließ­lich im Fest­saal St. Valen­tin: mit dem Ent­zün­den einer Missionskerze.

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