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Das glauben wir

24 Lichtmomente im Advent

Stefanie Hintermayr am 01.12.2021

211122 Adventsimpulse Kirchgessner hp2 Foto: Simona Kehl

Lassen Sie sich von den 24 Lichtmomenten durch die Adventszeit begleiten! Msgr. Dr. Bernhard Kirchgessner, Leiter des Exerzitien- und Bildungshauses Spectrum Kirche Mariahilf Passau, gibt Ihnen jeden Tag von 1. Dezember bis Heiligabend einen kurzen geistlichen Impuls mit auf den Weg. Wir wünschen einen gesegneten Advent mit 24 Lichtmomenten!

Adventsimpuls zum 23. Dezember - Gott schauen

Ein Blick in die Geschich­te der Mensch­heit, ins­be­son­de­re in die Reli­gi­ons­ge­schich­te, offen­bart einen uralten, den Men­schen seit jeher inne­woh­nen­den Wunsch: Gott schau­en zu dür­fen. Ist das nicht anma­ßend? Der klei­ne Mensch erdreis­tet sich Gott schau­en zu wol­len! Ich emp­fin­de es nicht als anma­ßend, son­dern als ganz natür­li­chen, nur all­zu ver­ständ­li­chen Wunsch. So wie wir im Vor­com­pu­ter­zeit­al­ter neu­gie­rig auf Post des Brief­freun­des und der Brief­freun­din gewar­tet haben, gespannt dar­auf, wie er respek­ti­ve sie denn live aus­schau­en wür­de. Kön­nen wir Gott schau­en? Ja! Im geschun­de­nen Ant­litz unse­rer Schwes­tern und Brü­der, in unse­ren Nächs­ten, den Sym­pa­thi­schen wie den Unsym­pa­thi­schen. * Nicht mehr? Doch! Wenn ich das Leben nach die­sem Leben über­ge­he, wenn ich ihm Auge in Auge gegen­über­ste­he, wer­de ich ihn schau­en. Dann schaut er mich an und ich ihn. Und die­ser lie­ben­de Blick erfüllt mich – ewig.

Adventsimpuls zum 22. Dezember - Herzenshärte

Wür­de Gott exis­tie­ren, hät­te er dann nicht längst das Leid aus die­ser Welt ver­bannt? Wäre Jesus von Naza­reth tat­säch­lich Got­tes Sohn, hät­te er dann nicht dem Trei­ben und Mor­den der Men­schen ein Ende gesetzt? Davon mer­ke ich nichts! Was hat denn Jesus über­haupt gebracht? Nichts von alle­dem!“ Die­ser Ein­wand ist so alt wie das Chris­ten­tum selbst. Unser papa eme­ri­tus Bene­dikt XVI. greift ihn in Band II sei­ner Jesus­tri­lo­gie auf, wo er schreibt: Die Ant­wort auf die Fra­ge, was Jesus denn gebracht habe, lau­tet: Er hat Gott gebracht. Er hat den Gott, des­sen Ant­litz bis dahin nie­mand schau­en konn­te, in Jesus zu den Men­schen gebracht.“ Damit ereig­net sich etwas, was die Men­schen sich seit alters her stets gewünscht haben: Nun kann man in und mit Jesus Gott schau­en! O‑Ton Papa Bene­det­to: Nun ken­nen wir sein Ant­litz, nun kön­nen wir ihn anru­fen. Jesus hat Gott gebracht. Nur unse­rer Her­zens­här­te wegen mei­nen wir, das sei wenig.“

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Adventsimpuls zum 21. Dezember - Des Menschen Schuld

Gott exis­tiert, ich bin ihm begeg­net“, so der Titel eines Buches, das die Bekeh­rungs­ge­schich­te eines jun­gen Fran­zo­sen namens And­re Fros­sard schil­dert. Fern von Gott mach­te Fros­sard völ­lig uner­war­tet eines Tages die Erfah­rung der Exis­tenz und Nähe Got­tes, was sei­nem Leben eine völ­lig neue Rich­tung gab. Gott kann nicht exis­tie­ren“, so höre ich als Ein­wand immer wie­der, die Krie­ge, Ter­ror­an­schlä­ge, die Pan­de­mie, die Krebs­er­kran­kung der jun­gen Mut­ter zwei­er Kin­der, das alles spricht gegen ihn.“ Nun, es gibt nicht wenig Leid, das wir nicht erklä­ren noch besei­ti­gen kön­nen; es gibt aber auch viel vom Men­schen selbst ver­schul­de­tes Leid. Gegen Erd­be­ben und Natur­ge­wal­ten sind wir wehr­los. Doch das Leid, das Men­schen ver­ur­sa­chen, wie Unter­drü­ckung, Ver­fol­gung Anders­den­ken­der, die Fol­gen übler Nach­re­de, lie­ße sich mit unse­rem Zutun leicht lin­dern. Das kön­nen wir Gott nicht in die Schu­he schie­ben, da sind wir Men­schen schon selbst gefor­dert.

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Adventsimpuls zum 20. Dezember - Gott existiert!

Wis­sen wir denn wer Gott ist? Ist er über­haupt, gibt es ihn denn? Und wenn es ihn nicht gibt, was dann? Im kirch­li­chen Inter­nat, das ich rück­bli­ckend sehr genos­sen habe – da gab es nie­man­den, der sich uns Jungs dane­ben­be­nom­men hät­te, der uns zu nahe­ge­kom­men wäre! -, hat­te ich einen pfun­di­gen Rek­tor namens Wil­helm Braun. Er erzähl­te uns Jugend­li­chen im Got­tes­dienst zuwei­len bis zum Über­druss von einem Fran­zo­sen namens And­re Fros­sard und des­sen ganz per­sön­li­cher Got­tes­er­fah­rung, die er in einem Buch mit dem Titel Gott exis­tiert, ich bin ihm begeg­net“ schil­dert. Als Jugend­li­cher konn­te ich mir nicht vor­stel­len, dass Gott einem Men­schen unver­mit­telt begeg­nen wür­de. Viel­leicht haben Sie auch so ihre Zwei­fel. Inzwi­schen den­ke ich anders. Ja, Gott exis­tiert. Sind Sie sicher?“, so höre ich Sie kri­tisch fra­gen? Und ich ant­wor­te mit volls­ter Über­zeu­gung. Ich bin mir abso­lut sicher! Gott exis­tiert. Ich bin ihm begegnet.“

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Adventsimpuls zum 19. Dezember - Aufbruch

Wir, auch wir Theo­lo­gen, spre­chen in der Regel sehr unbe­schwert, zuwei­len auch unbe­dacht von Gott. Gott kommt uns pro­blem­los über die Lip­pen. Das erweckt den Ein­druck, als wüss­ten wir genau, wer Gott sei, wie er sei. Ist er über­haupt, gibt es ihn denn? Niko­laus von Cues wür­de wohl sinn­ge­mäß ant­wor­ten: Mach nur die Augen auf, und Du erkennst ihn in allen Din­gen! In Wirk­lich­keit aber sto­ßen wir bei der Rede von Gott an unse­ren mensch­li­chen Sprach- und Denk­gren­zen. Es ist leich­ter zu sagen, was Gott nicht ist, als was er ist. Kein Name ver­mag ihn zu fas­sen, kei­ne Defi­ni­ti­on ihn ein­zu­gren­zen, denn er ist der Unnenn­ba­re, der Gren­zen­lo­se, der alle Mög­lich­kei­ten Spren­gen­de. Ich weiß, dass all das, was ich im Wis­sen besit­ze, nicht Gott ist und dass alles, was ich begriff­lich erfas­se, Gott nicht ist, son­dern dass er alles über­steigt,“ so Cusa­nus im Dia­log mit einem Nicht­glau­ben­den De Deo abs­con­di­to – vom ver­bor­ge­nen Gott“. Aber eines weiß ich: es ist äußerst loh­nens­wert auf­zu­bre­chen und ihn zu suchen.

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Adventsimpuls zum 18. Dezember - Herzensfrage

Lässt Gott, von dem Nico­laus Cusa­nus sagt, er sei der alle Denk- und Erkennt­nis-gren­zen über­stei­gen­de, alles Über­tref­fen­de, sich vom Men­schen, so intel­li­gent die­ser auch sein mag, über­haupt fin­den? Ist das nicht ein hoff­nungs­lo­ses Unter­fan­gen? Nun, es geht bei der Gott­su­che nicht um Intel­li­genz, folg­lich ist Gott nicht nur für Men­schen mit hohem IQ auf­find­bar, nein, die Gott­su­che ist eine Fra­ge des Wil­lens, des Wol­lens und des Ent­schlus­ses, vor allem aber eine Her­zens­fra­ge. Und der Weg, auf dem die Suche beschrit­ten wer­den kann, ist der Glau­be. Ich woll­te, ich könn­te auch glau­ben“, so gestand mir vor Jah­ren ein nam­haf­ter Künst­ler. Ich täte mich mit vie­lem leich­ter.“ Wer glaubt, der schwingt sich auf dem Glau­bens­weg in Höhen empor, die ihm zuvor uner­reich­bar schie­nen. Wer nicht glaubt, ver­sperrt sich die­sen Weg, er bleibt erd­ver­haf­tet und wird das Geheim­nis um Gott nie ergründen.

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Adventsimpuls zum 17. Dezember - Quelle des Lebens

Wie der Hirsch lechzt nach fri­schem Was­ser, so lechzt mei­ne See­le nach dir, Gott. Mei­ne See­le dürs­tet nach Gott, nach dem leben­di­gen Gott“, so spricht der Beter in Psalm 42. Advent. Jetzt ist die rech­te Zeit der Gott­su­che. Jetzt gilt es, zu jener leben­di­gen Was­ser­quel­le vor­zu­drin­gen, an der wir unse­ren Durst gra­tis stil­len kön­nen. Wer je von die­ser Quel­le gehört hat, wer ahnt, dass es die­se Was­ser­quel­le tat­säch­lich gibt, der bre­che unver­züg­lich auf, erge­be sich mit dem Trin­ken aus Tüm­peln und trü­ben Tei­chen nicht wei­ter zufrie­den, son­dern suche die wah­re, sei­nen Durst zu stil­len ver­mö­gen­de, rei­ne Quel­le auf. Du siehst, Bru­der und Schwes­ter“, so der päpst­li­che Legat Nico­laus von Cues, wozu du auf die­se Welt gekom­men ist; wie wir anfangs schon sag­ten: um Gott zu suchen.“ Des Lebens Sinn und Ziel besteht nicht im Schuf­ten, Rackern und Anhäu­fen irdi­scher Güter, son­dern in Gott. Wer ihn fin­det, der fin­det alles, fin­det die Quel­le des Lebens.

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Adventsimpuls zum 16. Dezember - Göttliche Umarmung

Wie heu­te Gott suchen, so kön­nen wir mit Niko­laus von Cues, der den Beginn der Neu­zeit mar­kiert, fra­gen? Gott­su­che heu­te setzt das Ver­lan­gen vor­aus, Gott erken­nen, gewin­nen und erfas­sen, zu ihm vor­drin­gen, ja in ihn ein­drin­gen und mit ihm eins wer­den zu wol­len. Das ist in der Tat kühn! Cusa­nus prä­zi­siert und spitzt noch zu: es bedarf eines unstill­ba­ren Ver­lan­gens, bren­nen­der Sehn­sucht. Ein biss­chen Gott­su­che“ geht nicht. Was bringt mir das?“, so fragt der mate­ri­ell und peku­ni­är gepol­te Zeit­ge­nos­se ger­ne. Im ober­fläch­li­chen Sinn gewiss nichts; in einem tie­fe­ren geist­li­chen Sinn jedoch viel, ja alles: Wer sich auf den Weg der Gott­su­che begibt, dem kommt Gott mit weit geöff­ne­ten Armen schon aus der Fer­ne ent­ge­gen, den umarmt er, den drückt er an und schließt ihn in sein Herz. Mensch, was willst du mehr?!

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Adventsimpuls zum 15. Dezember - Gott ist Licht

Gott ist Licht, und kei­ne Fins­ter­nis ist in ihm“, so schreibt der Autor des ers­ten Johan­nes­brie­fes (1 Joh 1,5). Besag­ter Johan­nes gibt dem Licht einen Namen: Gott. Und im Pro­log zum Johan­nes­evan­ge­li­um heißt es: Das wah­re Licht, das jeden Men­schen erleuch­tet, kam in die Welt“ (Joh 1,9). Hier wird der Name des Lich­tes noch­mals prä­zi­siert: Der Logos, sprich Chris­tus ist das Licht. Kann der in Fins­ter­nis sit­zen­de Mensch des 21. Jhd. die­ses Licht suchen und fin­den? Wer weist ihm den Weg, wer hellt ihn auf. Nico­laus von Cues lehrt: Das kann nur das Licht Got­tes. In sei­nem Licht voll­zieht sich all unse­re Erkennt­nis, sodass nicht eigent­lich wir es sind, die erken­nen, son­dern viel­mehr er in uns.“ (44) Wer Gott sucht, bewegt sich also im Licht, ori­en­tiert sich am Licht, dass Gott in ihn fal­len lässt. Die­ses Licht aber durch­strahlt alles, dringt in die dun­kels­te Fins­ter­nis und reißt uns dort her­aus – Got­tes Licht über­ragt alles an Strahl­kraft.

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Adventsimpuls zum 14. Dezember - Licht und Finsternis

Gott schenkt dem Men­schen das Licht, das die­sen befä­higt, sich auf Gott­su­che zu bege­ben. Der Mensch unse­rer Tage, der Mensch des Advents 2021 braucht not­wen­di­ger denn je das Licht, denn die Dun­kel­heit um uns her­um ist gewal­tig: Die Dun­kel­heit der Pan­de­mie, die uns alle vie­le Ner­ven kos­tet, die Dun­kel­heit der Kli­ma­ka­ta­stro­phe, die uns alle unan­ge­nehmst tan­giert, die Dun­kel­heit, die von auto­kra­ti­schen Regi­men aus­geht, die Men­schen ohne Haft­be­fehl weg­sper­ren las­sen, ver­fol­gen und dem Tod aus­lie­fern, und nicht zuletzt die Dun­kel­heit in uns selbst. Ver­so al luce“ – zum Licht“, so nennt Bru­no Luc­chi die Weih­nachts-aus­stel­lung, die bis Licht­mess in Spec­trum Kir­che zu sehen ist. Jeder der weih­nacht­li­chen Feder­zeich­nun­gen hat der Künst­ler einen hell leuch­ten­den Stern bei­gege­ben. So deu­tet der Tren­ti­ner Künst­ler das Weih­nachts­ge­heim­nis: Der Mensch, der im Fins­tern sitzt, geht dem Licht entgegen.

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Adventsimpuls zum 13. Dezember - Licht der Gnade

Gott will gesucht wer­den, so schreibt Nico­laus Cusa­nus in sei­nem Trak­tat Vom Gott­su­chen“. Suchen aber kann den unbe­kann­ten Gott nur der­je­ni­ge, der vom Licht sei­ner Gna­de getrof­fen wird. Die Erst­in­itia­ti­ve liegt also bei Gott. Er schenkt allen Suchen­den das Licht, ohne das sie ihn nicht suchen kön­nen. Er will gesucht und auch erfasst wer­den; denn denen, die ihn suchen, wird er sich erschlie­ßen und offen­ba­ren“. Welch gro­ßes Wort: Gott will sich den Suchen­den zu erken­nen geben, will sich ihnen erschlie­ßen und offen­ba­ren. Er, von dem Cusa­nus sagt, dass alles, was er von Gott wis­se, nicht Gott sei und dass alles, was er begriff­lich erfas­se, Gott nicht ent­spre­che, son­dern dass Gott alles über­stei­ge, die­ser Unsag­ba­re, Unbe­greif­li­che gibt sich dem suchen­den Men­schen zu erken­nen. Welch ein­zig­ar­ti­ger Lohn für die Mühe der Gottsuche!

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Adventsimpuls zum 12. Dezember - Gott finden

Führt die Gott­su­che, zu der uns der Mathe­ma­ti­ker und Phi­lo­soph Nico­laus Cusa­nus in die­sem Advent ermu­tigt, über­haupt ans Ziel? Kann der­je­ni­ge, der für uns Men­schen im Grun­de unbe­greif­bar ist, der jeden Begriff weit über­steigt, kann die­ser Unaus­sprech­ba­re gesucht und gefun­den wer­den? Das ist für den auf­recht Suchen­den mög­lich, so der eins­ti­ge Bischof von Bri­xen. Bemü­he dich in tief­grün­di­ger Betrach­tung Gott zu suchen. Ist es doch – wenn er nur in der rech­ten Wei­se gesucht wird – unmög­lich, dass man ihn, der über­all gegen­wär­tig ist, nicht fin­det“. Wer ihn auf­rich­tig sucht, wird nicht fehl­ge­hen, schon gar nicht in die Irre. Wer Gott auf­rich­tig sucht, wer es sich zum Ziel genom­men hat, ihn zu loben und zu prei­sen, der wird ihn auch fin­den. Und wer ihn gefun­den hat, der hat alles gefun­den, was zu fin­den die­ses Leben loh­nens- und lebens­wert macht.

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Adventsimpuls zum 11. Dezember - Zu Grunde gehen

Wenn wir in unse­rer Spra­che sagen, jemand gehe zugrun­de – und wir dabei zugrun­de klein und in einem Wort schrei­ben – brin­gen wir zum Aus­druck, dass es um die­sen Men­schen schlecht bestellt ist und wir Schlimms­tes für ihn fürch­ten. Man kann die Rede­wen­dung aber auch in 3 Wor­te fas­sen und Grun­de“ mit gro­ßem G schrei­ben, dann bedie­nen wir uns einer For­mu­lie­rung, die sich bei den Mys­ti­kern wie Meis­ter Eck­hart und Niko­laus Cusa­nus und ande­ren fin­det. Dann bedeu­tet der Aus­druck: jemand stei­ge in die Tie­fe sei­ner See­le, eben auf den Grund hin­ab und erfor­sche sich selbst. Wozu das gut sein soll? Nun, wer auf den Grund sei­ner selbst gelangt, ent­deckt zu sei­ner gro­ßen Über­ra­schung, dass Gott dort wohnt, Gott im Inners­ten sei­ner See­le. Wäre jetzt, im Advent, nicht die rech­te Zeit, um in die­sem Sin­ne zu Grun­de zu gehen?

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Adventsimpuls zum 10. Dezember - Wohnort Gottes

Es gibt Orte, die für Stil­le gera­de­zu prä­de­sti­niert sind, etwa eine Kir­che, eine Kapel­le oder ein Medi­ta­ti­ons­raum, natür­lich auch ein Zim­mer in den eige­nen vier Wän­den. Auf einen beson­de­ren Ort der Stil­le macht uns Abt Bern­hard von Clairvaux auf­merk­sam: Du brauchst, o Mensch, nicht Mee­re über­que­ren, es ist nicht nötig, Wol­ken zu durch­drin­gen oder Ber­ge zu über­stei­gen. Kein wei­ter Weg, sage ich, wird dir gezeigt: Geh nur in dich und begeg­ne dort dei­nem Gott!“ Die­se ca. 900 Jah­re alten Wor­te klin­gen so, als hät­te Bern­hard unse­re Frei­zeit- und Urlaubs­ge­sell­schaft bereits im 12. Jahr­hun­dert vor­aus­ge­se­hen. Um Ruhe zu fin­den müs­sen wir uns nicht weit weg bewe­gen, nicht flie­hen, schon gar nicht vor uns selbst, son­dern in uns gehen. Dort, auf dem Grund unse­rer See­le, hören wir die fei­ne Stim­me Got­tes, denn dort wohnt Gott – in einem jeden von uns.

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Adventsimpuls zum 9. Dezember - Herein!

Ich hat­te Sie ges­tern ermu­tigt still, lei­se zu wer­den, um zur Ruhe zu fin­den und in die­ser Ruhe Got­tes Stim­me ver­neh­men zu kön­nen. Das ist nicht eben leicht in einer lau­ten Welt! Bern­hard von Clairvaux, Abt über 200 Mön­che und 500 Lai­en­brü­der, meint im 12. Jahr­hun­dert, man müs­se sich nicht mühen, um die­se Stim­me hören zu kön­nen; Mühe kos­te es viel­mehr, die Ohren zu ver­stop­fen, um nicht zu hören.“ Ja, er behaup­tet, die Stim­me bie­te sich selbst an, sie drin­ge ein und höre nicht auf, an unse­re Tür zu klop­fen.“ (61) Sie ken­nen wohl die Advents­wei­se Wer klopf­et an?“, ein Lied, das ehe­dem bei der Her­bergs­su­che und heu­te in Advents­kon­zer­ten gesun­gen wird. ER klopft an, und er klopft lei­se; er pol­tert nicht, wie der Kram­pus, macht kei­nen Klin­gel-ter­ror wie Laus­bu­ben, son­dern klopft dezent. Stil­le ist die Vor­aus­set­zung, die­ses sanf­te Anklop­fen hören und dann Her­ein!“ sagen zu können.

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Adventsimpuls zum 8. Dezember - Die leise Stimme Gottes

Wer Gott sucht, wird in fin­den: wer ihn fin­det, gehört ganz Gott an; und wer Gott ange­hört, der wird ruhig. Wenn stimmt, was Nico­laus von Cues in sei­ner Schrift Vom Gott­su­chen“ schreibt, — und ich zweif­le nicht dar­an -, dann scheint der heu­ti­ge Mensch weit von der Gott­su­che ent­fernt zu sein, er sucht ande­res, liebt er doch zumeist Lärm und Hek­tik mehr als die Ruhe. Eine Dau­er­be­schal­lung in vie­len öffent­li­chen Berei­chen – im Super­markt, beim Fri­seur, im War­te­zim­mer des Arz­tes – hält ihn gera­de­zu von der Ruhe und somit auch von der Gott­su­che fern. Lärm und Hek­tik hal­ten uns aber nicht nur von Gott fern, sie machen auf Dau­er auch krank. Jetzt im Advent haben wir die Chan­ce einen Kon­tra­punkt zu die­ser All­tags­er­fah­rung zu set­zen. Wer es wagt, wer still wird, wer in sich geht, der wird offen für die lei­se Stim­me Got­tes.

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Adventsimpuls zum 7. Dezember - Gottsuche

In sei­ner berühm­ten Areo­pag­re­de for­dert Pau­lus die Athe­ner auf, Gott zu suchen; er war über­zeugt, Gott lie­ße sich fin­den (Apg 17,27). Doch war­um soll der Mensch über­haupt Gott suchen? Weil er sich damit auch auf Sinn­su­che begibt. Wer Gott fin­det, fin­det also den Sinn sei­nes Lebens. Gott- und Sinn­su­che fal­len in eins. Nico­laus von Cues, schreibt in sei­ner Abhand­lung De quae­ren­do Deum – Vom Gott­su­chen“: Dazu also ist der Mensch in die Welt gekom­men: Gott zu suchen; und hat er ihn gefun­den, soll er ihm ganz ange­hö­ren, und in die­ser Gott­zu­ge­hö­rig­keit soll er ruhig wer­den.“ (31). Einen Weg in drei Etap­pen zeigt uns Cusa­nus: 1. Bre­che auf und begin­ne Gott zu suchen. 2. Wer Gott sucht, wird ihn gewiss auch fin­den. 3. Wer ihn gefun­den hat, soll ihm ganz ange­hö­ren; und wer Gott an‑, respek­ti­ve zuge­hört, der wird ruhig, er wird Ruhe fin­den in Gott.

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Adventsimpuls zum 6. Dezember - Gottesnähe

Bei einer der gro­ßen Mis­si­ons­rei­sen gelangt Pau­lus auch nach Athen. Natür­lich muss er – für einen Pre­di­ger unab­ding­bar – auf dem Areo­pag vor gro­ßem Publi­kum spre­chen. Zuvor schaut er sich um und ent­deckt nebst zahl­rei­chen, den Göt­tern geweih­ten Altä­ren, einen mit der Auf­schrift: DEM UNBE­KANN­TEN GOTT. Anschei­nend hat­ten die Athe­ner Angst, einen Gott bei der Viel­zahl ihrer Göt­ter über­se­hen zu kön­nen und wid­me­ten die­sem unbe­kann­ten Gott vor­sichts­hal­ber einen Altar. Dar­auf nimmt nun Pau­lus Bezug und spricht zu den Athe­nern von die­sem unbe­kann­ten Gott. So Unrecht hat­te Pau­lus gar nicht. Zwar ist Gott durch die Mensch­wer­dung Jesu im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes greif­bar, angreif­bar gewor­den, aber unmit­tel­bar nur für die Zeit­ge­nos­sen Jesu. Was wir von ihm wis­sen, ist im Ver­gleich zu dem, was wir von ihm nicht wis­sen, gering, so Niko­laus von Kues. Dies aber wis­sen wir: er ist uns in Jesus von Naza­reth in unüber­biet­ba­rer Wei­se nahe.

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Adventsimpuls zum 5. Dezember - Gott ist größer!

Wenn Gott nicht fass­bar ist, wenn unser Nicht­wis­sen über ihn grö­ßer ist als unser Wis­sen, wäre es dann nicht sinn­voll, wir wür­den über ihn schwei­gen, ihn gleich­sam tod­schwei­gen? Das wäre töricht, denn wir Men­schen spre­chen ja auch über manch Unsicht­ba­res und ver­su­chen, indem wir davon spre­chen, es mit Wor­ten ein­zu­fan­gen, das Unsicht­ba­re ein Stück weit sicht­bar zu machen. Folg­lich ist es durch­aus sinn­voll, auch über den unsicht­ba­ren, den unsag­ba­ren näm­lich unaus­sprech­li­chen Gott zu spre­chen. Ist Gott unsag­bar“, so fragt in einem Dia­log in Nico­laus Cusa­nus´ Abhand­lung Vom ver­bor­ge­nen Gott“ der Hei­de den Chris­ten? Nicht unsag­bar, so ant­wor­tet der Christ, son­dern über alles hin­aus sag­bar, weil er der Grund alles Nenn­ba­ren ist.“ Was immer wir über ihn sagen, es reicht nicht an ihn her­an, was immer wir von ihm den­ken, es ist zu wenig, denn er, Gott, ist grö­ßer als unser Herz, er sprengt unse­ren mensch­li­chen Verstand.

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Adventsimpuls zum 4. Dezember - Unfassbar

Ich weiß, dass ich nichts weiß“, so Sokra­tes, so Cice­ro, so auch Nico­laus Cusa­nus. Der dies sagt, ist weder töricht noch dumm, viel­mehr gesteht er sich selbst ein, dass der gewal­ti­ge Berg des Wis­sens sein gerin­ges Wis­sen bei wei­tem über­ragt. Über­tra­gen auf Gott, den All­mäch­ti­gen, den All­wis­sen­den, den All­wei­sen sagt uns Cusa­nus: Wer meint zu wis­sen, wer Gott sei, der täuscht sich, weil unser gerin­ges Wis­sen über Gott ein Nichts im Ver­gleich zu dem dar­stellt, was wir von Gott nicht wis­sen. Sie wer­den nun fra­gen: Wäre es da nicht klü­ger, sich erst gar nicht mit Gott zu beschäf­ti­gen, geschwei­ge denn an ihn zu glau­ben? Mit­nich­ten! Wer sich der Fra­ge wer denn Gott sei, stellt, wer sich auf die Suche nach einer Ant­wort begibt, dem wird auch Ant­wort zuteil. Nie umfas­send, weil Gott nie­mand fas­sen kann, wohl aber so, wie es der Mensch zu fas­sen ver­mag. Wer dies fas­sen kann, der fas­se es!, so schreibt der Evan­ge­list Mat­thä­us (Mt 19,12).

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Adventsimpuls zum 3. Dezember - Nicht-Wissen

Tre­ten wir also heu­te in den Dia­log eines Chris­ten mit einem Nicht­chris­ten ein, lau­schen wir den über­ra­schen­den Ant­wor­ten, die Nico­laus Cusa­nus dem Chris­ten­men­schen in den Mund legt. Zu Beginn fragt der Hei­de: Wer bist du? Ant­wort: Ich bin ein Christ.“ * Was betest du an?“ Cusa­nus: Gott.“ So weit, so ver­ständ­lich. Doch im Fol­gen­den hören wir ver­stö­ren­de Ant­wor­ten: Wer ist der Gott, den du anbe­test?“ * Ich weiß es nicht.“ * Wie kannst du ernst­haft anbe­ten, was du nicht kennst?“ Einen Gott anbe­ten, von dem du nichts weißt! Der Christ kon­tert: Der ist als wis­send anzu­se­hen, der weiß, dass er nichts weiß.“ Erin­nern Sie sich an das geflü­gel­te Wort, das man dem Phi­lo­so­phen Sokra­tes zuschreibt? Ich weiß, dass ich nichts weiß?“ Mit fishing for com­pli­ments hat die­se Ant­wort nichts zu tun. Cusa­nus ist sich bewusst: Das weni­ge, das er weiß, das er zu wis­sen meint, ist nichts im Ver­gleich zu dem, was er nicht weiß.

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Adventsimpuls zum 2. Dezember - Gottesfragen

Gewiss sind Sie schon Men­schen begeg­net, die Sie bin­nen kur­zem in Bann gezo­gen und fas­zi­niert haben. Mit ihnen zu spre­chen, gar in einen inten­si­ven Dia­log mit ihnen zu tre­ten, hat sie inspi­riert und der span­nen­de Dis­kurs ließ Sie ganz Neu­es, Unge­ahn­tes erken­nen. Sol­chen Men­schen zu begeg­nen, ich den­ke da an unse­ren papa eme­ri­to Bene­dikt, stellt eine gro­ße Berei­che­rung des Lebens dar. Niko­laus von Kues, ein Zeit­ge­nos­se des 15. Jahr­hun­derts, ist ein sol­cher Mensch. In einer rela­tiv klei­nen, 1444 erschie­ne­ne Schrift Dia­lo­gus de DEO abs­con­di­to“ – Vom ver­bor­ge­nen Gott“ lässt er einen Chris­ten­men­schen mit einem Hei­den in Dia­log tre­ten. Der Hei­de stellt bein­har­te Got­tes­fra­gen, der Christ, in die­sem Fall Nico­laus selbst, gibt über­ra­schen­de, unge­wohn­te Ant­wor­ten, very sophisti­ca­ted. An die­sem Dia­log möch­te ich Sie ger­ne teil­ha­ben las­sen, denn ich ver­mu­te, Sie hat­ten oder haben ganz ähn­li­che Fra­gen. Las­sen Sie sich von den Ant­wor­ten des Cusa­nus überraschen.

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Adventsimpuls zum 1. Dezember - Ein kleines Lichtbündel

Der Win­ter ist jene Jah­res­zeit, die beson­ders melan­cho­li­schen Men­schen zusetzt, spie­gelt sich doch die frü­he Dun­kel­heit in so man­cher See­le wider. Doch wo viel Schat­ten, dort auch viel Licht, so for­mu­lie­re ich in Umkeh­rung eines Zita­tes des Rit­ters Götz von Ber­li­chin­gen aus Goe­thes gleich­na­mi­gem Schau­spiel. Ich möch­te im nun begin­nen­den Advent, in dem uns die Pan­de­mie wie­der fest im Griff hat, ein wenig Licht in Ihrem Her­zen auf­strah­len zu las­sen. Gedan­ken eines Man­nes namens Niko­laus von Kues, gebo­ren 1401 in Bern­kas­tel-Kues, sol­len Momen­te des Lich­tes zu Ihnen tra­gen. Niko­laus war Mathe­ma­ti­ker, Phi­lo­soph, Theo­lo­ge, Gene­ral­vi­kar des Kir­chen­staa­tes, Bischof von Bri­xen und Kar­di­nal, m.a.W. ein Genie. Er steht an der Schwel­le vom Spät­mit­tel­al­ter zur Neu­zeit, ist gleich­sam das ers­te Kind der Renais­sance. Ich blät­te­re und lese für Sie in sei­nen Schrif­ten und samm­le die dort ent­hal­te­nen Licht­strah­len für Sie ein und schi­cke täg­lich ein klei­nes Licht­bün­del zu Ihnen. Gleich mor­gen fan­gen wir damit an.

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