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Das glauben wir

Den Himmel offenhalten

Redaktion am 15.06.2021

Abend der Hoffnung 1 info-icon-20px Foto: Alexander Woiton

Den Abend der Hoffnung hat Bischof Stefan Oster am 12. Juni im Dom St. Stephan mit vielen Gläubigen gefeiert. Er ermutigte dazu, sich immer wieder neu auf Gott einzulassen und ihm zu vertrauen. Dann keime immer wieder Hoffnung auf, gerade auch in Krisenzeiten.

Der Abend wur­de ein­ge­lei­tet von einem fei­er­li­chen Vor­abend­got­tes­dienst mit Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB. Beson­de­re Ele­men­te die­ser Fei­er waren eine Tauf­er­neue­rung als Akt des Glau­bens und als Bekennt­nis, dass für Gott nichts unmög­lich ist, sowie das Ent­zün­den von 10 Ker­zen für die 10 Deka­na­te der Diözese.

Die Schrift­le­sun­gen, die die Lit­ur­gie für die­sen Abend vor­ge­se­hen hat, hät­ten pas­sen­der nicht sein kön­nen: Da war von der Zuver­sicht des Glau­ben­den die Rede und auch das bekann­te Gleich­nis vom Senf­korn, das das kleins­te unter den Samen­kör­nern ist und doch wächst und gro­ße Zwei­ge treibt, wur­de den Anwe­sen­den ans Herz gelegt. In der Pre­digt ermu­tig­te Bischof Ste­fan die Gläu­bi­gen: Auch, wenn es äußer­lich manch­mal so scheint, dass Kir­che in unse­rem Land an einem toten Punkt ange­kom­men ist: Der Herr ver­lässt sei­ne Kir­che nicht. Er lädt uns immer neu ein, uns auf ihn ein­zu­las­sen, ihm zu ver­trau­en, ihn zu lie­ben. Dann keimt die Hoff­nung immer wie­der auf. Und er liebt die klei­nen Anfän­ge. Also las­sen wir uns ein­la­den, immer wie­der anzufangen.“

Toter Punkt und Hoffnung für die Kirche - Predigt von Bischof Oster

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Im anschlie­ßen­den Inter­view mit Danie­la Riel gab Bischof Ste­fan Ein­blick, was ihm als Bischof Hoff­nung macht: Inter­es­se am Glau­ben in sei­nen Pfar­rei­en, das Aus­druck fin­det in Glau­bens­kur­sen und Gebets­krei­sen; Men­schen, die zu Jesus fin­den und beken­nen, er ist der Herr. Und auch der Ado­ra­tio-Kon­gress, der in die­sem Jahr zum zwei­ten Mal statt­fin­den wird, sei für ihn ein Hoff­nungs­zei­chen. Dort wer­de spür­bar, dass Gebet mehr sei als nur Wor­te zu machen. Gebet wecke Sehn­sucht nach Gott. Durch die­ses Inter­view wur­de Bischof Ste­fan für die Gläu­bi­gen als hoff­nungs­fro­her Hir­te erfahr­bar, der ganz auf Got­tes Wir­ken ver­traut. Ich habe gro­ße Hoff­nung für mein Bis­tum“, so Bischof Stefan.

Stu­den­ten­pfar­rer Andre­as Erndl sprach in einem bewe­gen­den Zeug­nis über die Hoff­nungs­ge­schich­te sei­ner Haus­häl­te­rin Mar­cel­la und über den Neu­start der Obdach­lo­sen­kü­che des Klos­ters St. Niko­la, das die KSG als Mahl für Bedürf­ti­ge sonn­täg­lich ange­bo­ten hat und seit zwei Mona­ten in Koope­ra­ti­on mit der HOME Base Pas­sau statt­fin­den wird. Hier wer­de nicht nur der mate­ri­el­len Not begeg­net, son­dern auch der geist­li­chen, so Andre­as Erndl.

Im zwei­ten Teil des Abends stand das per­sön­li­che Gebet im Vor­der­grund. Die Teil­neh­mer wur­den ein­ge­la­den, ihre Sor­gen und ihren Dank auf Kar­ten nie­der­zu­schrei­ben und zum Altar vor das Aller­hei­ligs­te zu brin­gen. Als Zei­chen dafür, dass Gott sich die­ser Sor­gen annimmt und dass sie nicht län­ger die Her­zen der Gläu­bi­gen belas­ten müs­sen, wur­den die Kar­ten im Dom­in­nen­hof nach Ende des Abends ver­brannt. Sorg dich nicht“, ermu­tig­ten die Kar­ten die Teil­neh­mer, Gott sorgt für dich.“ 

Musi­ka­lisch wur­de der Abend von Musi­kern der HOME Base Pas­sau unter der Lei­tung von Sebas­ti­an Raber stim­mungs­voll gestal­tet. Das Refe­rat Neue­van­ge­li­sie­rung, das den Abend ver­an­stal­te­te, wur­de zudem von einer Grup­pe jun­ger Men­schen der Jün­ger­schafts­schu­le J9 der Loret­to-Gemein­schaft tat­kräf­tig unterstützt.

Hoff­nung zu sähen unter den Teil­neh­mern des Abends, das war das Ziel der Ver­an­stal­ter. Denn, und so for­mu­lier­te es Bischof Ste­fan in der Pre­digt, Men­schen der Hoff­nung sind in gewis­ser Wei­se immer Men­schen, die den Him­mel offen­hal­ten kön­nen für andere.“

Text: Alex­an­der Woiton