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Das glauben wir

Abende der Barmherzigkeit im Bistum Passau als Hoffnungsabende

Redaktion am 30.04.2021

Ad B 3 info-icon-20px Foto: Dr. Daniela Riel

„Ich habe mich gefragt, warum wir das nicht schon viel früher gemacht haben“, wundert sich Pastoralreferentin Heidi Klinger, nachdem in der Stadtpfarrkirche in Freyung ein sogenannter Abend der Barmherzigkeit stattgefunden hat. Wie in Freyung wurde auch in vielen anderen Pfarreien der Diözese Passau während der Fastenzeit solch ein besonderes Abendgebet gestaltet. Dazu haben sich jeweils kleine Teams vor Ort gebildet, die entweder in Eigenregie oder mit Unterstützung des Referats für Neuevangelisierung die Organisation und Durchführung des Abends übernommen haben.

Ob in Pas­sau oder in Spie­gel­au, Oster­ho­fen oder Prey­ing, Titt­ling oder Asbach, Rott­hal­müns­ter oder Wald­kir­chen, Land­au an der Isar oder Lind­berg: Die Aben­de der Barm­her­zig­keit waren regel­rech­te Hoff­nungs­aben­de für die Gläu­bi­gen, gera­de in die­ser her­aus­for­dern­den Zeit der Corona-Pandemie. 

Der Abend der Barm­her­zig­keit war ein recht wert­vol­ler und beein­dru­cken­der Abend, der nach­klingt“, ist sich Annet­te Ammerl sicher, die die­ses Ange­bot ehren­amt­lich in ihrer Pfar­rei Prey­ing mit­ge­tra­gen hat. Die eucha­ris­ti­sche Anbe­tung, die ergrei­fen­de Musik, der Impuls über Got­tes Barm­her­zig­keit, die ver­trau­ens­vol­len Gebe­te und die Mög­lich­keit, ein­fach nur in Ruhe da sein zu dür­fen, erfül­len mit inne­rer Freu­de. Mich fas­zi­nier­te die wun­der­schö­ne Atmo­sphä­re des Gebe­tes in mei­ner Hei­mat­kir­che, in der man Jesu Nähe und zugleich die Ver­bun­den­heit und die Gemein­schaft mit den ande­ren Betern spü­ren durf­te“, so Annet­te Ammerl weiter. 

Das stim­mungs­vol­le Ambi­en­te des Abends ist auch Dom­ka­pi­tu­lar Chris­ti­an Alt­mannsper­ger aus Oster­ho­fen in Erin­ne­rung geblie­ben: Mei­nes Erach­tens hat die beson­de­re Beleuch­tung der Kir­che und das Ker­zen­licht bei den Got­tes­dienst­be­su­chern und vor dem Altar und dem Aller­hei­ligs­ten zu einer beson­de­ren Stim­mung bei­getra­gen. Durch die Beleuch­tung der Mons­tranz und dem Herrn im Aller­hei­ligs­ten, wur­de der Fokus der Gläu­bi­gen ganz auf IHN gerich­tet. Dazu die wun­der­ba­re Musik und die Gebe­te und Tex­te, die vie­le Gläu­bi­ge berührt und zum Nach­den­ken über die Barm­her­zig­keit Got­tes gebracht haben. Der ers­te Abend der Barm­her­zig­keit in Oster­ho­fen war für alle Betei­lig­ten rund­um gelungen.“

Den Herrn in den Mit­tel­punkt stel­len, um ein­fach in der Gegen­wart Got­tes zu ver­wei­len, ist das zen­tra­le Anlie­gen der Aben­de der Barm­her­zig­keit. Beson­ders die eucha­ris­ti­sche Anbe­tung sowie das Sakra­ment der Ver­söh­nung möch­ten den Raum der per­sön­li­chen Begeg­nung mit Gott eröff­nen. Durch das Ange­bot, per­sön­li­che Gebets­an­lie­gen auf­zu­schrei­ben, eine Ker­ze vor das Aller­hei­ligs­te zu brin­gen oder einen Bibel­vers als ermu­ti­gen­den Zuspruch Got­tes zu zie­hen, wird erfahr­bar, dass vor Gott alle Last abge­legt und neue Kraft für den All­tag geschöpft wer­den kann. Vie­le Men­schen sind dafür dank­bar. Sehr oft habe ich die Anfra­ge von Gläu­bi­gen aus dem Pfarr­ver­band erhal­ten“, erzählt Dom­ka­pi­tu­lar Alt­mannsper­ger, wann denn der nächs­te Abend der Barm­her­zig­keit statt­fin­de, denn dann wer­den sie noch wei­te­re Gläu­bi­ge dazu einladen.“ 

Und dabei braucht es eigent­lich gar nicht viel, um solch einen Abend der Barm­her­zig­keit auf die Bei­ne zu stel­len. Mit einem ein­la­dend deko­rier­ten Kir­chen­raum, medi­ta­ti­ver Musik und text­li­chen Bau­stei­nen zur Barm­her­zig­keit Got­tes ist der Boden für die Ver­an­stal­tung rela­tiv ein­fach berei­tet. Recht prak­tisch war, dass die Vor­be­rei­tung des Abends für die Pfar­rei mit wenig Auf­wand ver­bun­den ist und die­ser des­halb jeder­zeit leicht durch­ge­führt wer­den kann“, fasst Annet­te Ammerl zusam­men. Das Refe­rat für Neue­van­ge­li­sie­rung bie­tet ver­schie­de­nes Mate­ri­al und Unter­stüt­zung an, wenn Pfar­rei­en einen Abend der Barm­her­zig­keit durch­füh­ren möchten.

Wir freu­en uns jeder­zeit über Anfra­gen aus den Pfar­rei­en“, ermu­tigt Ingrid Wag­ner, Lei­te­rin des Refe­rats für Neue­van­ge­li­sie­rung. Sie ist über­zeugt, dass ein Abend der Barm­her­zig­keit auch außer­halb der Fas­ten­zeit geeig­net ist, um Men­schen eine bestär­ken­de Erfah­rung im Glau­ben zu ermöglichen.

Inter­es­se geweckt? Oder noch Fra­gen?
Wir freu­en uns über Ihre Nach­richt unter neuevangelisierung@​bistum-​passau.​de oder tele­fo­nisch unter 0851 3934211.

Ad B 4 info-icon-20px Foto: Dr. Daniela Riel

Text: Dr. Danie­la Riel