Bistum

Adventssingen in Wurmannsquick

Pressemeldung am 11.12.2019

P1250386 info-icon-20px Foto: Marianne Hahn

Durch Musik die Herzen der Menschen zu erreichen, diesem Anliegen widmet sich die Blaskapelle Wurmannsquick seit seiner Gründung vor nunmehr 29 Jahren und das zur großen Freude zahlreicher Zuhörer, ob bei einer weltlichen Feier, einem Konzert, einem Gottesdienst oder auch dem traditionellen Adventsingen, welches abermals über die Bühne ging.

Nicht aus­tre­ten, son­dern auf­tre­ten“, unter die­ses Mot­to stellt sich die Blas­ka­pel­le auch nach 29 Jah­ren den vie­len Men­schen, die sie bei viel­fäl­ti­gen Anläs­sen enga­gie­ren. Ins­be­son­de­re der Viel­falt und Viel­schich­tig­keit bei der Gestal­tung von Kir­chen­mu­sik, auch jeweils pas­send zur Jah­res­zeit und Anläs­sen, hat sich Diri­gent Rai­ner Hirsch ver­schrie­ben. Einen wei­te­ren Höhe­punkt brach­te nun das Advent­sin­gen. Bei die­sem unver­ges­se­nen Abend in der Pfarr­kir­che St. Andre­as stell­ten die Instru­men­ta­lis­ten ihr breit­ge­fä­cher­tes Kön­nen aber­mals ein­drucks­voll unter Beweis. Genau 37 Mit­wir­ken­de begeis­ter­ten neben zwei wei­te­ren Gesangs­grup­pen gut eine Stun­de lang die Zuhö­rer in der rest­los gefüll­ten Pfarrkirche. 

Ein­drucks­voll spür­te man ins­be­son­de­re in den Instru­men­tal­stü­cken die vie­len musi­ka­li­schen Bot­schaf­ten, wel­che die Sän­ger und Musi­kan­ten seit der Grün­dung auch in beson­de­rem Maße zur Ehre Got­tes ver­brei­ten. In vie­len Lie­dern spü­re man den Mut, gegen die Resi­gna­ti­on anzu­kämp­fen, um den All­tag zu unterbrechen.

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Zarte Klänge gab es von den Weisenbläsern Thomas Nußbaumer, Bernhard Durner, Leonhard Riemer und Michael Winkler (von links)
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Beeindruckte beim Advent-Singen: der Untererlbacher Zwoagesang mit Margit Weidinger und Hans Kleinillenberger sowie Musikant Girgl Fröhlich
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Dirigent Rainer Hirsch in Aktion mit der Blaskapelle
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Ein herausragendes Duo: die Brunner Bräu Musi mit Bettina Götz und Roland Moser

Mit dem Lied Te Deum Pred­lu­de“ von Dou­glas Court eröff­ne­te die Blas­ka­pel­le den Abend, dem die Begrü­ßung von Vor­stand Mathi­as Lohr folg­te. Er erwähn­te dabei nament­lich die Geist­lich­keit Pfar­rer Josef, Pfar­rer Max Weigl und Pater Wis­wa­sam, Ehren­vor­stand Sepp Wies­mei­er und den ehe­ma­li­gen Vor­stand Chris­ti­an Petz. Groß war die Freu­de auch über die Anwe­sen­heit der Bür­ger­meis­ter Georg Thur­mei­er, Rena­te Moo­ser und Sepp Ret­ten­beck. Für einen ers­ten Höhe­punkt sorg­te dann der Unter­er­l­ba­cher Zwo­ag­sang“ mit Hans Klei­nil­len­ber­ger und Mar­git Wei­din­ger, beglei­tet an der Gitar­re von Girgl Fröh­lich“. Weih­nacht is mehr“ san­gen sie mit ihren bei­den groß­ar­ti­gen Stim­men volks­tüm­lich. Her­aus­ra­gend war anschlie­ßend das Stück der Blas­ka­pel­le Fol­low the Star“ von ED Hucke­by. Eine beson­ders pas­sen­de Note ver­lieh dann die Brun­ner Bräu Musi“ mit Bet­ti­na Götz und Roland Moser, als die­se mit ihren fei­nen Klän­gen die Besu­cher im wahrs­ten Sinne“Unterm Kerschbaum“ lock­ten. Fran­zi Schwab hat die­sen Titel geschrie­ben. Ganz nah an das Fest brach­te dann die Blas­ka­pel­le die Zuhö­rer mit der Advents-Fan­ta­sie, erar­bei­tet von Roland Ker­nen, dem eine Volks­wei­se Gip­fe Weiss“ von den vier Wei­sen­blä­sern Tho­mas Nuß­bau­mer, Bern­hard Dur­ner, Leon­hard Rie­mer und Micha­el Wink­ler folg­te. Flott, zackig aber trotz­dem sehr ein­fühl­sam brach­te dann die Blas­ka­pel­le das Hea­ven s Light“ von Ste­ven Rei­ni­ke zu Gehör. Auch das zwei­te Lied des Unter­er­l­ba­cher Zwaog­sang Wos soll des Lichat heit bedeutn“ war an Genuss und Per­fek­ti­on nicht zu über­bie­ten, was deut­lich aus allen leuch­ten­den Augen zu erken­nen war. Mit zahl­reich bekann­ten Titeln gespickt war das Med­ley The Gift of Christ­mas“, per­fekt auf­ge­zo­gen von der Blas­ka­pel­le. A klo­ans Dan­ke­schön“ im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes lau­te­te der wei­te­re Titel der Brun­ner Bräu Musi. Zum Fina­le des wun­der­schö­nen Abends wur­de dann die Stil­le unter­bro­chen, als die Blas­ka­pel­le beim gemein­sa­men Lied Wir sagen euch an, den lie­ben Advent“ zum Mit­sin­gen ani­mier­te. Sehr pas­sen­de Gedan­ken lie­fer­te anschlie­ßend Mathi­as Lohr mit sei­nem Gedicht Es geht auf d Weih­nacht zua“. 

Eine beson­de­re Note hat­te schließ­lich die letz­te Dar­bie­tung von Kurt Gäb­le Kin­der­au­gen“, musi­ka­lisch gestal­tet von der Blas­ka­pel­le, in Wor­ten ein­drucks­voll dar­ge­stellt von Pfar­rer Josef. Die­ser beglei­te­te in sei­ner Betrach­tung die Hir­ten auf dem Weg nach Beth­le­hem, bis hin zur Geburt im Stall von Beth­le­hem. Mit jeweils einer Zuga­be ver­ab­schie­de­ten sich dann Sän­ger und Musi­kan­ten. Stan­ding Ova­tions hieß es dann nach dem letz­ten Titel, und ein vor­weih­nacht­li­cher Abend wird in bes­ter Erin­ne­rung blei­ben. In sei­nem Schluss­wort dank­te Mathi­as Lohr den Sän­gern und Musi­kan­ten für den wun­der­schö­nen Abend, den vie­len Gäs­ten für das Erschei­nen und den tol­len Applaus. Posi­tiv erwähnt wer­den darf, dass am Ende der Ver­an­stal­tung groß­zü­gig gespen­det wur­de und dass die­se der För­de­rung der Nach­wuchs­mu­si­ker zu Gute kommt. Gesel­lig klang das Advent­sin­gen dann im Kir­chen­vor­platz aus. 

Text und Fotos: Mari­an­ne Hahn