Kirche vor Ort

Andacht am Geistlichen Stein fand großen Anklang

Wolfgang-Christian Bayer am 13.08.2019

Geistlichen-Stein_1 info-icon-20px Foto: Isabella Weber

Beim zweiten Anlauf klappte es endlich mit dem Wetter und Pfarrer David Savarimuthu und die Dorfgemeinschaft Kapfham freuten sich über die große Teilnehmerzahl an der Wallfahrt.

Fast 70 Pil­ger, groß und klein, jung und alt, aus Kapf­ham und Umge­bung mach­ten sich betend von Kapf­ham aus auf den Weg zum Geist­li­chen Stein. Die Dorf­ge­mein­schaft war erstaunt über so zahl­rei­che Teil­nah­me. Der Fahr­dienst brach­te die Pil­ger, die nicht gut zu Fuß waren, zu den jewei­li­gen Gebets­plät­zen. Man­che wie­der­um star­te­ten von einem ande­ren Ort und gin­gen gleich zum Geist­li­chen Stein.

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Zum ers­ten Mal fand die­se klei­ne Wall­fahrt statt, die bei der Dorf­ver­samm­lung vor ein paar Mona­ten, auf Vor­schlag von Bel­la Weber, beschlos­sen wur­de. Der ers­te Halt war am Flug­platz, mit Fra­gen wur­den die Teil­neh­mer zum Nach­den­ken ange­regt, ob heut­zu­ta­ge noch alles bewusst­wahr­ge­nom­men wer­de und nicht viel­leicht die schö­nen Din­ge im Leben über­se­hen werden. 

Nach einem Bitt­ge­bet für mehr Acht­sam­keit im Leben ging es wei­ter zur nächs­ten Sta­ti­on. Durch die Geschich­te von Bep­po, dem Stra­ßen­keh­rer ver­mit­tel­te man, dass es bes­ser ist in klei­nen Schrit­ten sei­ne Auf­ga­ben zu erle­di­gen. Nach einem Gebet setz­te sich der Pil­ger­zug fort zum Geist­li­chen Stein. Hier wur­de gemein­sam Wald­kir­che gefei­ert und wäh­rend der Andacht immer wie­der für die wun­der­ba­re Schöp­fung gedankt.

Durch die Hil­fe des Gast­hau­ses Riedl, die für die Leber­kä­se­sem­meln und den Kaf­fee sorg­ten sowie den Dorf­frau­en, die flei­ßig Kuchen geba­cken hat­ten, war für das leib­li­che Wohl gesorgt. Man ver­brach­te einen schö­nen Rest­nach­mit­tag und nutz­te die Zeit für Gesprä­che bei dem ruhi­gen Waldstückchen. 

Alle Teil­neh­mer freu­ten sich über die gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung und waren begeis­tert. Da es allen so gut gefal­len hat, kann es gut sein, dass die Wall­fahrt nächs­tes Jahr wie­der­holt wird.

Bil­der und Text: Isa­bel­la Weber