Bistum

Aussendung der Gemeinde- und Pastoralreferenten

Redaktion am 08.10.2022

Aussendung Gemeinde- und PastoralreferentINNen Foto: Katarzyna Löwe/pbp
(v.l.) Bischof Dr. Stefan Oster SDB, Herbert Simböck (Ausbildungsleiter für Gemeindereferenten/-innen), Franz Ortner (Pastoralreferent im Pfarrverband Wurmannsquick), Isabella Loibl (Gemeindereferentin im Pfarrverband Winzer), Stephanie Fürst Bogner (Gemeindereferentin im Pfarrverband Waldkirchen), Verena Utz (Pastoralreferentin im Pfarrverband Osterhofen), Felix Sanftleben (Gemeindereferent Pfarrverband Tittling), Arnold Hutterer (Ausbildungsleiter für Pastoralreferenten/-innen), Anja Wagner-Hölzl (Schulamtsdirektorin i.K.), Generalvikar Josef Ederer

Bischof Stefan Oster sendet junge „Zeuginnen und Zeugen der Freude und des Glaubens“ in die Pfarrverbände des Bistums aus. Fünf junge Frauen und Männer sind am Samstagabend in den Dienst der Kirche von Passau ausgesendet worden. Zum einen qualifizierten sie sich durch das Studium der Religionspädagogik sowie durch die zweijährige Berufseinführung für den Beruf der Gemeindereferentin bzw. des Gemeindereferenten. Zum anderen führte sie das Studium der Katholischen Theologie sowie die zweijährige Berufseinführung zu dem Beruf der Pastoralreferentin und des Pastoralreferenten.

Ihr habt euch bereit­erklärt, für die Men­schen und Gott zu gehen. Wir sind über­aus dank­bar, dass es jun­ge Erwach­se­ne gibt, die genau die­sen Weg in die­sen her­aus­for­dern­den Zei­ten gehen“, sag­te Bischof Dr. Ste­fan Oster zu Beginn der Aus­sendungs­fei­er im Pas­sau­er Dom. Die künf­ti­gen Glau­bens­ver­kün­de­rin­nen und ‑ver­kün­der haben sich für ihre fei­er­li­che Aus­sendung ein Wort von Pau­lus erwählt: Freut euch im Herrn zu jeder Zeit’. Ein schö­nes Mot­to, das Pau­lus womög­lich im Gefäng­nis geschrie­ben hat“, erklärt der Bischof und ging in sei­ner Pre­digt tie­fer dar­auf ein. Ich habe den Ein­druck, dass wir in einer Zeit leben, in der wir gesell­schaft­lich eine Art Kipp­punkt errei­chen. Dass sich das Ver­ständ­nis der Men­schen, was da in der Kir­che getan, gefei­ert und geglaubt wird, sich nach und nach gesell­schaft­lich gegen uns wen­det“, erklärt Oster. Dafür gebe es meh­re­re Grün­de, wie z.B. die andau­ern­de Säku­la­ri­sie­rung, aber auch selbst­ver­schul­de­te Grün­de und Skan­da­le. Wir erle­ben, dass vie­le Men­schen über einen lan­gen Zeit­raum Unheil erfah­ren haben, wo wir doch eigent­lich Ort des Heils und der Heils­er­fah­rung für Men­schen sein wol­len und sol­len“, so der Bischof. Und dann kom­men fünf jun­ge Erwach­se­ne zu uns und wäh­len sich das Mot­to Freut euch im Herrn zu jeder Zeit. Was für ein schö­nes Zeug­nis, dass die­se jun­gen Men­schen Zeu­gin­nen und Zeu­gen der Freu­de und des Glau­bens sein wol­len. In die­ser Kir­che. In die­ser Zeit.“

Heil und Freude. In dieser Kirche. In dieser Zeit.

Bischof Ste­fan zitier­te in sei­ner Pre­digt Papst Fran­zis­kus, der sag­te, dass der Herr, der uns in die­se Zeit stellt, uns nicht demü­ti­gen wol­le, son­dern er wür­di­ge uns genau in die­ser Zeit Zeu­gin­nen und Zeu­gen der Freu­de am Glau­ben und der Gegen­wart des Herrn zu sein. Gott ist Mensch gewor­den, er habe bild­lich gespro­chen Erde ange­nom­men, um unter uns zu sein, um ganz da zu sein und sich zu zei­gen. Und er will uns hel­fen, dass unse­re eige­ne irdi­sche Wirk­lich­keit erfüllt wird von sei­ner Gegen­wart.“ Die­ses Erfüll­t­wer­den bedeu­te das eigent­li­che Heil, das er uns gibt. Die­ses Erfüll­t­wer­den kön­ne in uns den Him­mel auf­ma­chen, so der Bischof. Dann wird es nach­ran­gig, ob wir gera­de krank oder gesund sind, reich oder arm, bedroht oder nicht bedroht.“ Damit sol­len Nöte und Sor­gen kei­nes­falls ver­harm­lost wer­den, aber Got­tes Heil kön­ne tie­fer in uns rei­chen als alles Wohl und Wehe die­ser Welt“. Jede und jeder, der heu­te in den Dienst der Kir­che ein­tritt, sei beru­fen, eine Zeu­gin oder ein Zeu­ge die­ses Heils zu sein. Dass wir eine Ahnung und ein Ver­trau­en dar­auf haben, eine inne­re Kennt­nis und Nähe zum Herrn, die uns wirk­lich zu den Men­schen in Not gehen lässt“, so Oster. Die Men­schen im Dienst der Kir­che dür­fen Die­ner sein, die Kanä­le frei­le­gen, Hin­der­nis­se weg­räu­men und so berüh­ren kön­nen, dass das, was in den Men­schen schon da ist, auf­geht und heil­sam wird.“ Um selbst ein Mensch des Heils zu wer­den, sei es auch — heu­te mehr denn je — nötig, dass wir Men­schen der Bezie­hungs­pfle­ge werden.“

Gott kommt auf dem kleinen Weg.

Gott kom­me auf dem klei­nen Weg. Er kom­me ins Schwei­gen hin­ein. Gott tut die wich­tigs­ten Din­ge der Welt­ge­schich­te ins Schwei­gen der Nacht hin­ein. Sei­ne Geburt und sei­ne Auf­er­ste­hung gesche­hen im Schwei­gen der Nacht.“ Bischof Ste­fan lud die Aus­ge­sen­de­ten ein wirk­lich sub­stan­ti­el­le Zei­ten des Seins mit dem Herrn zu ver­brin­gen. Im Schwei­gen, im Beten des Wor­tes, im für­bit­ten­den Gebet für die­je­ni­gen, zu denen ihr unter­wegs seid. War­um? Weil der Herr auf dem klei­nen Weg kommt und von innen her ein Herz wei­ter macht für die anderen.“

Nach dem Got­tes­dienst waren die Aus­ge­sand­ten mit ihren Ange­hö­ri­gen noch zu einer gemein­sa­men Fei­er im Valen­tins­saal am Dom­platz eingeladen. 

Diese Frauen und Männer sind in die Pfarrverbände des Bistums ausgesendet worden:

Stephanie Fürst Bogner

Gemeindereferentin im Pfarrverband Waldkirchen

Isabella Loibl

Gemeindereferentin im Pfarrverband Winzer

Felix Sanftleben

Gemeindereferent Pfarrverband Tittling

Verena Utz

Pastoralreferentin im Pfarrverband Osterhofen

Franz Ortner

Pastoralreferent im Pfarrverband Wurmannsquick

Hier können Sie die Predigt in voller Länge hören:

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Arnold Hutterer

Ausbildungsleiter für Pastoralreferenten/innen

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Herbert Simböck

Ausbildungsleitung u. Berufseinführung GA/GR

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