Soziales

Bergtage der KAB

Yvonne Haderer am 08.10.2019

Bergtage info-icon-20px Foto: Wachter Hans-Peter
Die KAB Passau macht auf dem Gipfel des Beslers im Oberallgäu aufmerksam auf den Welttag für menschenwürdige Arbeit. Mit dabei war der ehemalige KAB Verbandsreferent Hannes Kreller (5.v.l.). Organisiert und geleitet wurden die Tage von KAB Diözesansekretär Andreas Wachter, Altötting (ganz links)

Vom 02. bis 05. Oktober waren 17 Teilnehmer bei den KAB Bergtagen im Oberallgäu teil. Eingeladen hatte dazu das KAB Bildungswerk Passau e.V..

Bei einer Berg­tour auf den Bes­ler gab es Gip­fel­ge­sprä­che mit dem ehe­ma­li­gen KAB Ver­bands­re­fe­ren­ten und dem KAB Diö­ze­san­vor­sit­zen­den aus München/​Freising Han­nes Krel­ler. KAB Diö­ze­san­se­kre­tär Andre­as Wach­ter lei­te­te die Tage und führ­te das Gespräch mit Han­nes Krel­ler. Dabei stand sein Ein­satz für den arbeits­frei­en Sonn­tag, die Sozia­le Selbst­ver­wal­tung und der Welt­tag für men­schen­wür­di­ge Arbeit am
7. Okto­ber im Zentrum.

Seit gut zehn Jah­ren wird der Welt­tag für men­schen­wür­di­ge Arbeit jähr­lich am 7. Okto­ber began­gen. Der inter­na­tio­na­le Gewerk­schafts­bund (IGB) war dazu die trei­ben­de Kraft und rief 2008 zu einem Inter­na­tio­na­len Tag für Gute Arbeit“ auf, der dann zum Welt­tag für men­schen­wür­di­ge Arbeit wurde. 

Am 7. Okto­ber tritt seit­dem die KAB, zusam­men mit den Part­ner­be­we­gun­gen in der Welt­be­we­gung christ­li­cher Arbeit­neh­mer (WBCA) und den Gewerk­schaf­ten, öffent­lich für die Her­stel­lung men­schen­wür­di­ger Arbeits­be­din­gun­gen ein. 

Aktu­el­le Her­aus­forde­ung für die Arbeits­welt ist die Digi­ta­li­sie­rung, die auch das all­täg­li­che Leben ver­än­dert. For­de­run­gen der KAB sind Zeit­sou­ve­rä­ni­tät gewin­nen, Bil­dung gewähr­leis­ten, Mit­be­stim­mung stär­ken, Mitarbeiter*innenbeteiligung ent­wi­ckeln, Min­dest­lohn garan­tie­ren, Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit her­stel­len, Res­sour­cen scho­nen und Exis­tenz sichern. 

Die Berg­ta­ge im Jugend­haus Eli­as in Seif­rieds­berg waren für alle Teil­neh­mer eine gro­ße Berei­che­rung. Glau­be wur­de gelebt in Abend- und Mor­gen­lob und in einem Got­tes­dienst mit dem Jugend­pfar­rer Johan­nes Pre­s­te­le. Kon­kret wur­de es bei der Umset­zung der kirch­li­chen Sozi­al­leh­re mit Han­nes Krel­ler. Am 4. Okto­ber nahm die Gru­po­pe dann den Hei­li­gen Fran­zis­kus und die Schöp­fung in den Blick. Am letz­ten Tag fand ein Exkurs mit dem Künst­ler Magnus Auf­fin­ger statt, der die Teil­neh­mer mit den Her­aus­for­de­run­gen der Gesell­schaft aus Sicht der Kunst aufzeigte.


Text: Wach­ter Andre­as
Foto: Wach­ter Hans-Peter