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Bistum

Neu: Berufungscoaching!

Stefanie Hintermayr am 07.07.2022

432 A0023 2 Foto: Stefanie Hintermayr/pbp
Domvikar Andreas Erndl (li.) und Martin Clemens (re.) vom Team Berufungspastoral bieten nach ihrer Zertifizierung ab sofort professionelles Berufungscoaching nach der WaVe-Methode im Bistum Passau an.

Domvikar Andreas Erndl und Martin Clemens helfen als zertifizierte WaVe-Berufungscoaches auf dem Weg, den passenden Beruf und den persönlichen Lebensweg zu finden. Das neue Coaching-Angebot des Teams Berufungspastoral ist kostenlos und auch online möglich.

Es ist ein Novum im Bis­tum Pas­sau: Beru­fungs­coa­ching. Am 20. Juni haben Dom­vi­kar Andre­as Erndl und Mar­tin Cle­mens vom Team Beru­fungs­pas­to­ral ihr Zer­ti­fi­kat zum Beru­fungs­coa­ching (nach dem Kon­zept WaVe) erhal­ten. Damit kön­nen sie damit ab sofort all jenen im Rah­men eines pro­fes­sio­nel­len Coa­chings hel­fen, die vor der Fra­ge nach dem pas­sen­den Beruf und dem per­sön­li­chen Lebens­weg ste­hen und eine Ant­wort suchen. Im Pod­cast zum The­ma Beru­fungs­coa­ching von Ste­fa­nie Hin­ter­mayr erfah­ren Sie mehr:

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Jeder Mensch, der sei­ne Beru­fung erkennt und aus­lebt, ist ein Gewinn für die Welt.”

Martin Clemens, Referent Berufungspastoral

Es ist ein ganz klas­si­sches, sys­te­mi­sches Coa­ching, nur mit der spe­zi­el­len Blick­rich­tung auf die eige­ne Beru­fung“, erklärt Andre­as Erndl. Er war vor acht Jah­ren in der Beru­fungs­pas­to­ral des Bis­tums Pas­sau gestar­tet, mit der Zusatz­qua­li­fi­ka­ti­on zum geist­li­chen Beglei­ter. Gera­de wenn Men­schen in eine lebens­ver­än­dern­de Situa­ti­on kom­men, dann ist es gut, wenn man das The­ma Beru­fung genau­er anschaut. Hier hat mir die Aus­bil­dung zum Beru­fungs­coach Metho­den zur Sei­te gestellt, wie man mit Men­schen über ihre eige­ne Beru­fung ins Gespräch kommt.“ Gesprä­che bil­den schließ­lich die Basis des Coa­chings, das meist im Ein­zel­set­ting statt­fin­det. In die­sen i.d.R. sechs bis sie­ben Ein­hei­ten wird mit ver­schie­de­nen Metho­den und Tools gear­bei­tet, ganz indi­vi­du­ell und je nach Lebens­si­tua­ti­on, erklärt Mar­tin Cle­mens. Wir haben Tools wie bei­spiels­wei­se Ler­nen aus der Zukunft’, wo ich mich in eine gedach­te Zukunft ver­set­ze und über­le­ge, was dort anders ist im Ver­gleich zu mei­ner Gegen­wart, und was für mich dar­aus folgt.“ Span­nend sind auch Metho­den, in denen mit dem Kör­per­ge­fühl gear­bei­tet wird. Wo man ein­fach ein­mal spürt, wie es mir mit einer bestimm­ten Ent­schei­dung geht, eine bestimm­te Rich­tung ein­zu­schla­gen“, so Cle­mens. Eine wei­te­re Metho­de ist, neben dem Ein­zel­set­ting, das Grup­pen­set­ting, erklärt er. So arbei­te ich bei­spiels­wei­se mit Schul­klas­sen, oder mit einer Grup­pe an einem Semi­nar­wo­chen­en­de, wo jeder für sich in Eigen­re­gie arbei­tet, man danach in der Grup­pe reflek­tiert und auch die Mög­lich­keit für Ein­zel­ge­sprä­che besteht.“ Rela­tiv unab­hän­gig vom Alter kön­nen sich sowohl Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne als auch Erwach­se­ne mit Berufs­er­fah­rung coa­chen las­sen, erklärt Cle­mens, merkt aber an: Sinn­voll ist das Coa­ching frü­hes­tens ab 15 Jah­ren, wenn es für einen Jugend­li­chen um die Fra­ge geht: Wo möch­te ich mal hin in mei­nem Leben und wel­chen Beruf möch­te ich ergrei­fen?“ Ent­spre­chend anders gestal­te sich das Coa­ching hin­ge­gen bei Erwach­se­nen, weil sie schon ein Stück ihres Lebens­wegs gegan­gen sind und meist Berufs­er­fah­rung mit­brin­gen. Die über­le­gen dann viel­leicht: Was könn­te ich in mei­nem Leben noch anders machen, wo möch­te ich mich noch­mal verändern,wie kann ich das Gan­ze dann orga­ni­sie­ren und was will ich eigentlich?“

Gott hat einen Plan für uns, für jeden Ein­zel­nen, aber auch für uns als Gemein­schaft der Kir­che von Passau.”

Domvikar Andreas Erndl, Leiter Berufungspastoral

Ihre Inten­ti­on als Beru­fungs­coach haben die bei­den klar vor Augen. Erndls Wunsch: Ich möch­te das The­ma Beru­fung in unse­rem Bis­tum stär­ken, durch Ein­zel­ge­sprä­che, aber auch als gemein­sa­me Orga­ni­sa­ti­on, dass Gott einen Plan hat für uns als Kir­che von Pas­sau, für jeden Ein­zel­nen von uns und dass wir uns immer gewis­ser wer­den, wie die­ser Plan für uns kon­kret aus­sieht.“ Und Mar­tin Cle­mens ergänzt: Jeder Mensch, der sei­ne Beru­fung erkennt und aus­lebt, ist ein Gewinn für die Welt. Dafür möch­te ich die­ses Coa­ching anbie­ten, sodass die Men­schen erken­nen, wo es lang­geht im Leben, was die per­sön­li­che Beru­fung ist und die­se leben kann.“

Informationen rund ums Thema Berufungscoaching

Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Coa­ching­an­ge­bo­ten ist das Beru­fungs­coa­ching des Bis­tums Pas­sau bei Dom­vi­kar Andre­as Erndl und Mar­tin Cle­mens kos­ten­los. Infor­ma­tio­nen zum The­ma mit Kon­takt gibt es auf der Inter­net­sei­te der Beru­fungs­pas­to­ral Passau.

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Die Kirche als Arbeitgeber? Zunächst mag das außergewöhnlich klingen. Doch im Bereich der Kirche gibt es weit mehr Möglichkeiten, einen Beruf – eine Berufung – zu finden, als manch einer vermuten mag.

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