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Bistum

„Bistumsrat“ tagt online über die Zukunft der Pastoral

Pressemeldung am 14.05.2021

Videokonferenz Dekanenkonferenz info-icon-20px Foto: Ferreira / Bayer

Da immer mehr Vertreterinnen und Vertreter namhafter diözesaner Gremien bunt an einem – in diesem Falle virtuellen – Tisch sitzen, hat die Konferenz des Ordinariatsrats, der Dekane und des Domkapitels nun einen neuen Namen erhalten: Bistumsrat. Vertreten sind neben den eben genannten hauptamtlich Tätigen auch Vertreterinnen und Vertreter des Passauer Diözesanrates sowie der Caritas, die sich jüngst intensiv in die Tagung eingebracht haben.

Nach knapp zwei Jahren: Verwaltungszentren haben sich im Bistum Passau gut etabliert

Im Rah­men des pas­to­ral-struk­tu­rel­len Erneue­rungs­pro­zes­ses will das Bis­tum Pas­sau den nächs­ten grö­ße­ren Schritt gehen. Der Fokus soll nun auf das Ziel aus­ge­legt sein, die Pas­to­ral im Bis­tum Pas­sau wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und zu stär­ken. In den letz­ten bei­den Jah­ren sind die Ver­wal­tungs­zen­tren in der Flä­che des Bis­tums nach und nach auf­ge­baut wor­den. Nun wer­den Pas­to­ra­le Räu­me gebil­det. Wir blei­ben dabei, dass vom Bis­tum aus nach Mög­lich­keit kei­ne Pfar­rei auf­ge­löst wer­den soll“, betont Bischof Ste­fan Oster. Aller­dings erfor­de­re dies bei wach­sen­dem Per­so­nal­man­gel und Rück­gang der Gläu­bi­gen­zah­len auch eine neue Art der Koope­ra­ti­on über die Pfarr­ver­bands­gren­zen hin­aus sowie eine Stär­kung des Ehren­am­tes. Wir star­ten in die­sem Jahr mit der Fir­mung ab 16 — das kann und soll vie­ler­orts ein ers­tes Pro­jekt wer­den, bei dem auch über Pfarr­ver­bands­gren­zen hin­aus koope­riert wer­den kann. Unse­re Deka­ne und Pro­de­ka­ne bekom­men in den Pas­to­ra­len Räu­men grö­ße­re Ver­ant­wor­tung bei der Koor­di­na­ti­on für die Seel­sor­ge wie auch bei der Sor­ge um Pries­ter und pas­to­ra­le Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter.“ Die neu errich­te­ten Ver­wal­tungs­zen­tren haben indes ihre Arbeit gut auf­ge­nom­men: Wir mer­ken die Pro­fes­sio­na­li­sie­rung; wir sehen gute Koope­ra­ti­on zwi­schen den neu­en Ver­wal­tungs­lei­tern und den Pfar­rern und ihren Kir­chen­ver­wal­tun­gen. Und vie­le Pries­ter zei­gen sich auch jetzt schon froh und dank­bar über die Ent­las­tung“, so Gene­ral­vi­kar Josef Ede­rer. Ande­re mel­den frei­lich, dass sie noch wenig Ent­las­tung spü­ren, und vor allem die Pfarr­ver­bands­se­kre­tä­rin­nen sei­en höhe­ren Belas­tun­gen bei glei­chem Stun­den­kon­tin­gent aus­ge­setzt, so Ede­rer. Jetzt gilt es, die neu gelern­te Zusam­men­ar­beit noch bes­ser zu koor­di­nie­ren, Arbeits­ab­läu­fe zu straf­fen und soweit mög­lich zu ver­ein­fa­chen und Schwer­punk­te zu set­zen — so dass wir hier auch Opti­mie­rung schaf­fen kön­nen, auch im Hin­blick auf die wei­te­ren Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft.“ Dafür hat der Gene­ral­vi­kar bereits eine Arbeits­grup­pe ein­ge­rich­tet. Die Erkennt­nis­se für die Grup­pe kom­men aus einer ers­ten, inten­si­ven Eva­lua­ti­on der Ver­wal­tungs­zen­tren durch Dr. Anna Hen­ner­sper­ger und Bea­te Her­mann. Die Ergeb­nis­se wur­den auch dem Bis­tums­rat vor­ge­stellt und dort ein­ge­hend dis­ku­tiert. Sehr erfreu­lich dar­an ist, dass die Eva­lua­ti­on deut­lich zeigt: Die Grund­stim­mung gegen­über der neu­en Ein­rich­tung ist über­wie­gend posi­tiv“, so Ede­rer. Wir sind froh, dass wir die­se Mam­mut­auf­ga­be in so kur­zer Zeit umset­zen konn­ten — aber durch die Eva­lua­ti­on haben wir nun auch wei­te­re Haus­auf­ga­ben — an die wir zügig drangehen.”