Bischof

Caritas setzt Zeichen für fairen Handel

Pressemeldung am 27.07.2020

Info Icon Foto: Caritasverband für die Diözese Passau e. V.
Die Partnerschaft der Caritas mit der The Fair Trade Company GEPA bezeugt jetzt ein Schild am Eingang. Bischof Dr. Stefan Oster hat es angebracht. Caritasvorstand Michael Endres überreichte GEPA-Produkte.

Partnerschaft mit GEPA - Bischof Oster und Caritasvorstand Endres betonen weltweit faire Arbeits- und Lebensbedingungen. GEPA-Produkte in den Einrichtungen und Diensten der Caritas.

Der Diö­ze­san-Cari­tas­ver­band Pas­sau setzt Zei­chen der Soli­da­ri­tät und Ver­ant­wor­tung in der Einen Welt. In allen Diens­ten und Ein­rich­tun­gen wer­den GEPA-Pro­duk­te ver­braucht. Die Part­ner­schaft mit der Fair Trade Com­pa­ny unter­streicht jetzt ein offi­zi­el­les Schild am Ein­gang der Cari­tas-Zen­tra­le im Pas­sau­er Stein­weg. Diö­ze­san­bi­schof Dr. Ste­fan Oster (SDB) und Cari­tas­vor­stand Micha­el End­res haben es am Don­ners­tag, 23. Juli, vor­ge­stellt und angebracht. 

Bischof Oster und Cari­tas­di­rek­tor End­res beton­ten den Zusam­men­hang von glo­ba­lem Han­del und sozia­ler Gerech­tig­keit. Dazu gehör­ten gerech­te Lohn- und Arbeits­be­din­gun­gen in der Einen Welt. Das sei ein ​„Ur-The­ma der Cari­tas“, sag­te Cari­tas­vor­stand Micha­el Endres.

Die Cari­tas gibt bei dienst­li­chen Anläs­sen ver­bind­lich Kaf­fee, Tee und Süßig­kei­ten aus dem GEPA-Ange­bot vor. Auch in den Wohn­hei­men, Werk­stät­ten und Ein­rich­tun­gen des DiCV gilt: Fair geht vor! Der Diö­ze­san­ver­band will damit ein Bei­spiel geben. Im Deut­schen Cari­tas­ver­band sei die­se Ver­pflich­tung ein­ma­lig, sag­te Micha­el End­res. Kreis- und Orts-Cari­tas­ver­bän­de im Bis­tum Pas­sau haben sich der Idee bereits ange­schlos­sen. Auch im Bischöf­li­chen Ordi­na­ri­at, in den katho­li­schen Ver­bän­den und Tagungs­häu­sern wird aus­schließ­lich fair gehan­del­ter Kaf­fee und Tee serviert.

Wie die GEPA erklärt, ste­he sie für fai­re Prei­se und part­ner­schaft­li­chen Han­del. Als Pio­nier auf die­sem Gebiet pfle­ge sie lang­jäh­ri­ge und ver­bind­li­che Bezie­hun­gen mit Han­dels­part­nern in Afri­ka, Asi­en und Latein­ame­ri­ka. Sämt­li­che Gewin­ne wür­den wie­der im Fai­ren Han­del angelegt.

Der Name lei­tet sich ab vom Namen bei der Grün­dung 1975: ​„Gesell­schaft zur För­de­rung der Part­ner­schaft mit der Drit­ten Welt“. Heu­te ist ​„GEPA — The Fair Trade Com­pa­ny“ das größ­te euro­päi­sche Fair-Han­dels­un­ter­neh­men. Hin­ter der GEPA ste­hen MISE­RE­OR, Brot für die Welt, die Arbeits­ge­mein­schaft der Evan­ge­li­schen Jugend in Deutsch­land (aej), der Bund der Deut­schen Katho­li­schen Jugend (BDKJ) und das Kin­der­mis­si­ons­werk ​„Die Sternsinger“.

Text: Cari­tas­ver­band für die Diö­ze­se Pas­sau e. V.

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