icons / 24px / close
Einstellungen erfolgreich gespeichert

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Mehr erfahren

Das glauben wir

Im Licht Jesu die Menschen sehen

Pressemeldung am 26.02.2021

210228 Predigt Niederlaender title info-icon-20px Foto: Hintermayr/pbp

Jesus sendet uns aus, er (be)ruft uns. Durch ihn sind wir Christen Gott nahe - wir stehen in seinem Licht. Durch seine Botschaften spricht er in unser Leben hinein und hilft uns, es zu bewältigen, wenn wir auf ihn hören. Mehr dazu von Diakon Konrad Niederländer in seiner Predigt zum Caritassonntag am 28. Februar 2021.

Von der Ver­klä­rung Jesu auf dem Berg Tabor ist im Sonn­tags­evan­ge­li­um die Rede. Mit drei Jün­gern macht sich Jesus auf den Weg dort hin­auf. Die Drei erle­ben einen wahr­lich lich­ten Moment, einen gött­li­chen Moment. Strah­lend weiß erscheint ihnen Jesus und aus einer Wol­ke her­aus bestä­tigt Gott ihn als sei­nen Sohn. Auf ihn sollt ihr hören“ ist die Bot­schaft Got­tes. Es war ein unver­gess­li­cher Moment in ihrem Leben. Eine Stern­stun­de, Selig­keit und Freu­de. Alles pass­te. Da möch­te man blei­ben. Aber Jesus steigt mit ihnen wie­der hin­un­ter. Es geht zurück in den All­tag des Lebens, auch ins Tal der Trä­nen. Und Jesus gibt ihnen auch noch mit, bis zu sei­ner Auf­er­ste­hung dar­über zu schwei­gen. So spannt sich der Bogen bis zum Kreuz und Tod auf dem Berg Golgota.

563A6DBB-AEDE-4738-8C81-E863F838C192@3.00x

Ihnen entgeht ein toller Beitrag!

Ohne die Ver­wen­dung von Coo­kies kann die­ser Bei­trag nicht ange­zeigt wer­den. Coo­kies sind klei­ne Datei­en, die von Ihrem Web­brow­ser gespei­chert wer­den, um Ihnen ein opti­ma­les Erleb­nis auf die­ser Web­site zu bieten.

Auf den Sohn Got­tes hören. Das was Jesus uns für die Bewäl­ti­gung des Lebens sagt, das bleibt dau­er­haft. Das zählt am Ende. Dar­an muss sich alles mes­sen las­sen. Dar­um spricht Jesus in unser Leben hin­ein. Er ruft uns und beruft uns. Er sen­det uns aus zu den Men­schen, in die Welt hinein. 

Das ist die Bot­schaft auch zum kom­men­den Cari­tas­sonn­tag: Im Licht Jesu die Men­schen sehen. Aus der Nähe Got­tes hin­aus zu gehen, zu all jenen, die oft genug im Schat­ten ste­hen. Aus Got­tes Gegen­wart mit ihrem unbe­schreib­li­chen Glanz den Men­schen in Not ein Licht der Hoff­nung anzün­den. Wir schau­en nicht weg. Wir stel­len uns den Pro­ble­men. Weil wir auf Jesus hören!

Als Chris­ten kön­nen wir nicht mit dem Rücken zur Welt leben oder auf Distanz gehen. Soviel Distanz in die­sen Mona­ten der Coro­na-Pan­de­mie auch gefor­dert und nötig ist, der Nächs­te, der Mensch, der unse­re Hil­fe braucht, muss im Licht­ke­gel und Blick­feld blei­ben. Daher bin ich auch froh und dank­bar, dass so vie­le Mit­ar­bei­ten­de der Cari­tas in den ver­gan­ge­nen Mona­ten ihren Dienst für ande­re geleis­tet haben und leis­ten, egal ob haupt- oder ehren­amt­lich. So ist Cari­tas auch eine Grund­me­lo­die der Kir­che in die­sen schwie­ri­gen Coro­na-Zei­ten und weit dar­über hinaus. 

Das Leit­wort unse­rer Cari­tas-Früh­jahrs­samm­lung wir.zusammen.caritas“ ist eine Ein­la­dung, eben gemein­sam zum Gelin­gen des Lebens bei­zu­tra­gen. Mit­ein­an­der Schrit­te zu tun, damit sich im All­tag der Men­schen am Ran­de die Gesich­ter – und sei es nur ein klein wenig – ver­klä­ren kön­nen, weil sie eine von Gott gege­be­ne unver­wech­sel­ba­re Wür­de haben. Das erfor­dert vie­le klei­ne Schrit­te. Sol­che leis­ten auch jene Samm­le­rin­nen und Samm­ler, die in den kom­men­den Tagen unter stren­gen Hygie­ne- und Schutz­maß­nah­men vor Ort um Spen­den bit­ten; und jene, die ihren soli­da­ri­schen Bei­trag leis­ten. Die Cari­tas-Kol­lek­te zum Cari­tas-Sonn­tag ermög­licht vie­len Men­schen Rat und Hil­fe. Damit kön­nen auch Pro­jek­te vor Ort unter­stützt werden. 

Ein herz­li­ches Vergelt’s Gott allen, die mithelfen.


Kon­rad Nie­der­län­der
Dia­kon und Bischöf­li­cher Beauf­trag­ter Diö­ze­san-Cari­tas­ver­band Passau