Bistum

Coronakrise - Gemeinsam Beten

Pressemeldung am 16.03.2020

200316 Corona Gebet foto3 Foto: Stefanie Hintermayr

Die Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern fordert weitere Einschränkungen im kirchlichen Leben. Alle öffentlichen Feiern der Hl. Messe, andere gottesdienstliche Feiern und kirchliche Veranstaltungen müssen abgesagt werden und bis auf weiteres unterbleiben. Bischof Oster lädt die Gläubigen zum gemeinsamen Gebet ein.

Die Aus­ru­fung des Kata­stro­phen­falls in Bay­ern for­dert wei­te­re Ein­schrän­kun­gen im kirch­li­chen Leben. Alle öffent­li­chen Fei­ern der Hl. Mes­se, ande­re got­tes­dienst­li­che Fei­ern und kirch­li­che Ver­an­stal­tun­gen müs­sen abge­sagt wer­den und bis auf wei­te­res unter­blei­ben. Bischof Ste­fan Oster bit­tet alle Gläu­bi­gen, die­se schmerz­li­chen, aber not­wen­di­gen Maß­nah­men mit­zu­tra­gen – als Aus­druck unse­rer gemein­sa­men Ver­ant­wor­tung und Soli­da­ri­tät in unse­rer Gesell­schaft und mit beson­de­rer Rück­sicht auf die am meis­ten Gefährdeten.“ 

Gleich­zei­tig lädt der Bischof die Gläu­bi­gen ein, täg­lich mit ihm zusam­men ein Gesätz des Rosen­kran­zes zu beten — also ein Vater Unser und zehn Ave Maria – und dabei beson­ders an die Kran­ken, Ange­hö­ri­gen, Pfle­gen­den und Ärz­te zu denken.

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Jeden Tag sol­len im Bis­tum um 15 Uhr für eini­ge Minu­ten die Glo­cken läu­ten, um an die­ses Gebet zu erinnern.”

Bischof Stefan Oster

Mögen in die­ser Zeit auch Maria, die Hel­fe­rin der Chris­ten, unse­re Bis­tums­hei­li­gen Valen­tin, Maxi­mi­li­an und Bru­der Kon­rad um Schutz und Hil­fe ange­ru­fen wer­den; eben­so wie die Hei­li­ge Mär­ty­rin Koro­na, die Schutz­pa­tro­nin gegen Seu­chen, der in unse­rem Bis­tum eben­falls eine Kir­che geweiht ist. Bischof Ste­fan ruft außer­dem die Pries­ter im Bis­tum Pas­sau auf, in der per­sön­li­chen Fei­er der Hei­li­gen Mes­se, zu der sie als Geist­li­che wei­ter­hin täg­lich beru­fen sind, im Beson­de­ren für die Men­schen in ihren Pfar­rei­en zu beten. Auch mögen vor allem die Pries­ter den Gläu­bi­gen ihre Nähe zei­gen wo immer dies im Rah­men der staat­li­chen Vor­ga­ben mög­lich ist. Bischof Ste­fan schreibt: Natür­lich müs­sen wir uns gegen­sei­tig schüt­zen, aber die Kran­ken­kom­mu­ni­on und Kran­ken­sal­bung sol­len bei Bedarf nicht unter­blei­ben. Die Kir­chen sol­len soweit es mög­lich ist, zum pri­va­ten und per­sön­li­chen Gebet geöff­net blei­ben. Ich möch­te außer­dem uns alle als gläu­bi­ge Chris­tin­nen und Chris­ten ein­la­den, nach krea­ti­ven Mög­lich­kei­ten zu suchen, wie wir in die­ser Situa­ti­on ein­an­der Nähe zei­gen und hel­fen­den Bei­stand leis­ten kön­nen, vor allem bei denen, die uns jetzt brau­chen – etwa durch Ein­käu­fe, Anru­fe, Brie­fe oder ande­re Zei­chen hel­fen­der Solidarität.“

Ave Maria

Gegrü­ßet seist du, Maria, voll der Gna­de.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebe­ne­deit unter den Frau­en
und gebe­ne­deit ist die Frucht dei­nes Lei­bes, Jesus.
Hei­li­ge Maria, Mut­ter Got­tes,
bit­te für uns Sün­der
jetzt und in der Stun­de unse­res Todes.
Amen.

Vaterunser

Vater unser im Him­mel,
gehei­ligt wer­de dein Name.
Dein Reich kom­me.
Dein Wil­le gesche­he,
wie im Him­mel so auf Erden.
Unser täg­li­ches Brot gib uns heu­te.
Und ver­gib uns unse­re Schuld,
wie auch wir ver­ge­ben unsern Schul­di­gern.
Und füh­re uns nicht in Ver­su­chung,
son­dern erlö­se uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herr­lich­keit in Ewig­keit.
Amen.

Mögen in die­ser Zeit auch Maria, die Hel­fe­rin der Chris­ten, unse­re Bis­tums­hei­li­gen Valen­tin, Maxi­mi­li­an und Bru­der Kon­rad um Schutz und Hil­fe ange­ru­fen wer­den; eben­so wie die Hei­li­ge Mär­ty­rin Koro­na, die Schutz­pa­tro­nin gegen Seu­chen, der in unse­rem Bis­tum eben­falls eine Kir­che geweiht ist. Bischof Ste­fan ruft außer­dem die Pries­ter im Bis­tum Pas­sau auf, in der per­sön­li­chen Fei­er der Hei­li­gen Mes­se, zu der sie als Geist­li­che wei­ter­hin täg­lich beru­fen sind, im Beson­de­ren für die Men­schen in ihren Pfar­rei­en zu beten. Auch mögen vor allem die Pries­ter den Gläu­bi­gen ihre Nähe zei­gen wo immer dies im Rah­men der staat­li­chen Vor­ga­ben mög­lich ist. Bischof Ste­fan schreibt: Natür­lich müs­sen wir uns gegen­sei­tig schüt­zen, aber die Kran­ken­kom­mu­ni­on und Kran­ken­sal­bung sol­len bei Bedarf nicht unter­blei­ben. Die Kir­chen sol­len soweit es mög­lich ist, zum pri­va­ten und per­sön­li­chen Gebet geöff­net blei­ben. Ich möch­te außer­dem uns alle als gläu­bi­ge Chris­tin­nen und Chris­ten ein­la­den, nach krea­ti­ven Mög­lich­kei­ten zu suchen, wie wir in die­ser Situa­ti­on ein­an­der Nähe zei­gen und hel­fen­den Bei­stand leis­ten kön­nen, vor allem bei denen, die uns jetzt brau­chen – etwa durch Ein­käu­fe, Anru­fe, Brie­fe oder ande­re Zei­chen hel­fen­der Solidarität.“

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