Bistum

Dienstjubilare gefeiert

Thomas König am 09.01.2020

429 A0907 Auswahl Gruppe info-icon-20px Foto: Thomas König

Ein viertel Jahrhundert – das ist eine lange und beachtliche Zeit – vor allem, wenn man diesen Zeitraum bei einem Arbeitgeber beschäftigt ist. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Bistum Passau ihren Dienst tun, durften am Donnerstagmittag bei einer kleinen Feierstunde in spectrum Kirche auf dieses Jubiläum anstoßen. „Herzlichen Dank dafür und weiter alles Gute“ gratulierte Personalreferent Domkapitular Josef Ederer.

29 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sind seit 25 Jah­ren im Bis­tum Pas­sau beschäf­tigt. 25 davon, 4 Jubi­la­re lie­ßen sich ent­schul­di­gen, waren ins Bil­dungs­haus spec­trum Kir­che gekom­men, um bei einem klei­nen Fest­akt die­ses Jubi­lä­um zu fei­ern. Zu Beginn wur­de ein Grup­pen­fo­to geschos­sen, das dann am Ende der Fei­er auch gleich an die Gäs­te als Erin­ne­rung ver­teilt wurde. 

Bei einem gemein­sa­men Mit­tag­essen und anschlie­ßen­dem Kaf­fee und Kuchen, auch mit den jewei­li­gen Dienstel­len­lei­tern, rich­te­te Per­so­nal­re­fe­rent Josef Ede­rer zunächst sei­nen Dank an die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen. Er fass­te char­mant zusam­men: Dienst­be­ginn 1994, das sind 25 Jah­re, das ist eine lan­ge Zeit. Wer so lan­ge dabei ist, ist mitt­ler­wei­le rich­tig gut drin­nen — aber doch auch noch nicht ganz drau­ßen, es sei denn man hat erst in spä­te­ren Jah­ren im Bis­tum begonnen.“

Dienst­be­ginn 1994, das sind 25 Jah­re, das ist eine lan­ge Zeit. Wer so lan­ge dabei ist, ist mitt­ler­wei­le rich­tig gut drin­nen — aber doch auch noch nicht ganz drau­ßen, es sei denn man hat erst in spä­te­ren Jah­ren im Bis­tum begonnen.”

Personalreferent Domkapitular Josef Ederer über 25 Jahre Dienstzugehörigkeit

Josef Ede­rer begann sei­ne Rück­schau mit einem Blick auf das Jahr 1994, als die Anwe­sen­den ihren Dienst im Bis­tum Pas­sau begon­nen haben. Wie sah die Welt 1994 aus? Hel­mut Kohl war Bun­des­kanz­ler, Weiz­sä­cker Bun­des­prä­si­dent, es war das Ende der Apart­heid in Süd­afri­ka, Nel­son Man­de­la wur­de Prä­si­dent, Bill Clin­ton war Prä­si­dent der USA, in Aus­tra­li­en herrsch­te eine ähn­li­che Situa­ti­on vor wie heu­te, Busch­feu­er bedroh­ten das Land. 1994 war Krieg in Afgha­ni­stan — Schind­lers Lis­te war der Film des Jahres.

Wie sah die Kir­che von Pas­sau damals aus, frag­te Josef Ede­rer? Es war die Zeit der Umstel­lung auf Com­pu­ter. Bischof von Pas­sau war Franz Xaver Eder. Und Kir­che war ange­se­he­ner, belieb­ter, so Ede­rer. Die Katho­li­ken­zahl lag bei 538.000 – heu­te sind es 466.000. Die Got­tes­dienst­be­su­cher­zahl lag damals bei 127.000 – heu­te sind es 50.000”, so der Per­so­nal­re­fe­rent. 1994 war Kir­che noch mäch­tig im Anse­hen – heu­te schaut es anders aus. Miss­brauchs­skan­dal, Finanz­skan­dal – Kir­che, Gott und der Glau­be wer­den in Fra­ge gestellt, so Josef Ede­rer. Die Kir­che befän­de sich im Umbruch und es gel­te dem gro­ßen Ver­trau­ens­ver­lust ent­ge­gen­zu­wir­ken, so Josef Ede­rer. Glau­bens­ver­tie­fung, Neuevan­ge­li­sie­rung, sprach­fä­hi­ger wer­den im Glau­ben, Got­tes­diens­te pfle­gen, den Blick auf die Sor­gen und Ängs­te der Men­schen rich­ten, sei­en die Auf­ga­ben. Eben auch für die Jubi­la­re, von denen sich vie­le auch in den kom­men­den Jah­ren die­sen Her­aus­for­de­run­gen in ihrer täg­li­chen Arbeit stel­len müs­sen, so Josef Ederer. 

Herz­li­chen Dank für 25 Jah­re Zeug­nis, das Sie im Dienst in der Diö­ze­se Pas­sau gege­ben haben, dan­ke für die Hin­ga­be, die Lie­be, die Sie ein­ge­setzt haben. Sie geben der Kir­che von Pas­sau ihr Gesicht. Ich dan­ke Ihnen für Ihren 25-jäh­ri­gen Dienst in der Kir­che von Pas­sau. Jeder die­ser Diens­te ist wich­tig und unverzichtbar.”

Personalreferent Domkapitular Josef Ederer

Im Anschluss an sei­ne Aus­füh­run­gen dank­te Josef Ede­rer den 25 Jubi­la­ren per­sön­lich mit einem klei­nen Ein­blick in deren Arbeit und deren Sta­tio­nen im Lau­fe der Anstel­lung in der Diö­ze­se Passau.