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Bistum

"Alles ist mit allem verbunden - Kirche in globaler Solidarität"

Pressemeldung am 23.06.2020

2020 Oberleitner Katakombenpakt info-icon-20px Foto: Bayer / pbp

Mitte März und Mitte Oktober treffen sich traditionell die Vertreter des Diözesanrates, des höchsten Laiengremiums im Bistum Passau, zu ihrer Vollversammlung. Eigentlich. Denn heuer war natürlich alles anders – wegen Corona musste die Versammlung abgesagt werden.

Dabei stand ein beson­ders wich­ti­ges The­ma auf der Tages­ord­nung, die Aus­ein­an­der­set­zung mit der Fra­ge nach der Schöp­fungs­ver­ant­wor­tung aller Chris­ten und eine damit ver­bun­de­ne Refle­xi­on, was sich seit der Ver­öf­fent­li­chung der Ergeb­nis­se der Ama­zo­nas-Syn­ode im Bis­tum geän­dert hat, bzw. was sich noch ändern wird/​muss. Gera­de weil das The­ma dem Diö­ze­san­rat ein so gro­ßes Anlie­gen ist, woll­te man nicht bis in den Herbst war­ten, zumal nicht sicher ist, ob dann über­haupt schon getagt wer­den darf.

Und so gibt es am 27. Juni eine Pre­mie­re: Die ers­te digi­ta­le Diö­ze­san­rats­voll­ver­samm­lung. Orga­ni­sa­to­risch ist das eine ganz schö­ne Her­aus­for­de­rung, denn es ist so gedacht, dass theo­re­tisch alle rund 120 Mit­glie­der teil­neh­men kön­nen. Uns ist natür­lich klar, dass es etwas weni­ger Leu­te sein wer­den“, so Peter Ober­leit­ner, Geschäfts­füh­rer des Diö­ze­san­ra­tes, aber das ist bei einer nor­ma­len Prä­senz-Voll­ver­samm­lung ja auch so. Aber wir hof­fen schon, dass auch bei der digi­ta­len Ver­samm­lung die meis­ten Mit­glie­der mit­ma­chen.“ Tech­nisch unter­stützt wird der Diö­ze­san­rat bei dem Mamut­pro­jekt von Lena Klin­ger, die die Ver­an­stal­tung sowohl tech­nisch als auch inhalt­lich mit mode­rie­ren wird. Der Vor­stand ist zuver­sicht­lich, dass alles gut funk­tio­nie­ren wird, da es schon einen Pro­be­lauf mit rund 20 Teil­neh­mern gab, und da hat alles super geklappt“, freut sich Peter Ober­leit­ner. Vie­le haben ja auch schon Erfah­rung, da jetzt, in Zei­ten von Coro­na, eine gan­ze Men­ge Pfarr­ge­mein­de­rä­te mit online-Mee­tings begon­nen haben“, ergänzt er. 

Um sich anzumelden schreiben Sie eine E-Mail an:

Der Stu­di­en­teil der Ver­an­stal­tung steht ganz im Zei­chen der Ama­zo­nas-Syn­ode. Pater Micha­el Josef Heinz SVD wird, wie geplant, ein Impuls­re­fe­rat hal­ten, Ein­drü­cke von der Syn­ode geben und auf die öko­lo­gisch-sozia­len wie pas­to­ra­len Kon­se­quen­zen ein­ge­hen. Im Anschluss besteht die Mög­lich­keit zur Dis­kus­si­on, bevor sich die Ver­samm­lung mit dem Kata­kom­ben­pakt für das gemein­sa­me Haus“ befasst, den sich die Teil­neh­mer vor­ab bereits durch­le­sen soll­ten (er lag der ursprüng­li­chen Ein­la­dung bei). Am Ende soll jeder für sich über­le­gen, was er selbst künf­tig bei­tra­gen möch­te. Wer Lust hat, kann sich im Ple­num über sei­ne Ideen austauschen.

Ein­ge­la­den sind alle Mit­glie­der des Diö­ze­san­ra­tes. Ein­zi­ge Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me ist, dass man über einen PC/​Laptop oder über ein Tablet/​Handy mit Inter­net­ver­bin­dung, Mikro­fon und Kame­ra ver­fügt. Ein Pro­gramm muss nicht her­un­ter­ge­la­den wer­den, die Kon­fe­renz wird über einen Link gestar­tet, der zusam­men mit einer Anlei­tung per E‑Mail ver­schickt wird. Um die­sen Link zu erhal­ten, ist es zwin­gend nötig, sich vor­her per E‑Mail anzumelden.

Text: Bar­ba­ra Osdarty

Diözesanratsvorsitzender Markus Biber über den Ablauf der digitalen Sommer-Vollversammlung:

Begin­nen wer­den wir die Voll­ver­samm­lung mit einem kur­zen Kon­fe­renz­teil zu aktu­el­len The­men und den Ent­wick­lun­gen der Diö­ze­se in der Coro­na-Zeit und dar­über hin­aus. So wer­den u.a. aktu­el­le Ent­wick­lun­gen vom Syn­oda­len Weg und der Dek­anekon­fe­renz vor­ge­stellt werden. 

Der zwei­te Teil steht dann voll im Zei­chen der Ama­zo­nas-Syn­ode. So wird Pater Micha­el Heinz SVD ein Impuls­re­fe­rat zu sei­nen Ein­drü­cken von der Syn­ode geben und im Anschluss dar­an inhalt­lich auf die bei­den genann­ten The­men­fel­der (öko­lo­gisch-sozia­le Kon­se­quen­zen und pas­to­ra­le Kon­se­quen­zen) mit einer jewei­li­gen Mög­lich­keit zu Nach­fra­gen und zur Dis­kus­si­on eingehen. 

Nach der Befas­sung mit welt­kirch­li­chen und diö­ze­sa­nen The­men wol­len wir uns zum Abschluss der Voll­ver­samm­lung schließ­lich noch mit dem Kata­kom­ben-Pakt für das gemein­sa­me Haus“ befas­sen und uns dabei im Sin­ne eines Brü­cken­schla­ges zu unse­rer letz­ten Voll­ver­samm­lung zu den Grund­voll­zü­gen von Kir­che auch unse­rer indi­vi­du­el­len Ver­ant­wor­tung für die The­men der Ama­zo­nas-Syn­ode stellen.“