Jugend

Don-Bosco-Fest in Röhrnbach

Stefanie Hintermayr am 01.02.2024

432 A3954 1 Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Mit einem Jugendgottesdienst mit zahlreichen Kindern, Jugendlichen und Familien hat Bischof Stefan Oster SDB am Gedenktag des Heiligen Johannes Bosco in der Pfarrkirche St. Michael in Röhrnbach seinem Ordensvater gedacht, dem - wie er in seiner Predigt betonte - "Apostel der Jugendlichen und der Freude".

In der Pfarr­kir­che St. Micha­el in Röhrn­bach hat Bischof Ste­fan Oster SDB die­ses Jahr an sei­nen Ordens­va­ter und Hei­li­gen Don Bosco mit einem Jugend­got­tes­dienst mit Pfar­rer Bern­hard Tie­fen­brun­ner erin­nert. Jedes Jahr am 31. Janu­ar, dem Gedenk­tag des Ordens­grün­ders der Sale­sia­ner Don Boscos, fei­ert der Bischof mit Jugend­li­chen, jun­gen Erwach­se­nen und Fami­li­en Got­tes­dienst zu Ehren des Hei­li­gen. Don Boscos (18151888) Mis­si­on war es zeit­le­bens, sich in Turin, wo er leb­te, für Jugend­li­che ein­zu­set­zen, sie zu för­dern und ihnen Hoff­nung in einer von hoher Jugend­ar­beits­lo­sig­keit gepräg­ten Zeit zu geben. Don Bosco hat­te sein gan­zes Leben das Ziel, dass das jun­ge Leben gelingt und in die Freu­de fin­det“, beton­te der Bischof zur Begrü­ßung der vie­len Kin­der, Jugend­li­chen, und Fami­li­en ein­gangs, die zu Ehren des Hei­li­gen nach Röhrn­bach gekom­men waren. Ganz beson­ders freut mich, dass so vie­le jun­ge Men­schen heu­te hier­her­ge­kom­men sind!“

Finde die Rolle deines Lebens! – Predigt

In sei­ner Pre­digt ging Bischof Ste­fan auf das The­ma der Rol­le und die vie­len Rol­len ein, die jeder in sei­nem eige­nen Leben spie­le. Jeder spie­le schließ­lich in sei­nem Leben ver­schie­de­ne Rol­len, so der Bischof. Er gab aber zu beden­ken, dass mit dem Erwach­sen­wer­den die Gefahr bestün­de, sich selbst zu sehr in den Vor­der­grund zu stel­len und sich selbst zum Haupt­dar­stel­ler“ zu machen. Das mache ein Leben oft ein­sam. Bischof Ste­fan bedien­te sich des Bilds von der Büh­ne des Lebens“ und beton­te: Gott ist der Regis­seur und lädt dich ein, sei­ne Büh­ne zu betre­ten.“ Gott wün­sche sich nichts mehr, als dass jeder sei­ne ganz per­sön­li­che Rol­le fin­de, den Lebens­weg, den nur die­ser ein­zel­ne Mensch gehen kön­ne. Damit fin­de jeder auch zur Quel­le der Freu­de. Wenn du spürst, dass er dich liebt, fin­dest du auch in die Rol­le, die er dir zuge­dacht hat“, beton­te der Bischof. Genau das sei auch die Mis­si­on des Hei­li­gen Johan­nes Bosco gewe­sen: Kin­dern und Jugend­li­chen zu hel­fen, über Jesus ihre Lebens­rol­le zu fin­den. Das hei­ße ins­be­son­de­re, sich als Fami­li­en­mit­glied Got­tes zu erfah­ren – und damit auch die Freu­de zu fin­den. Don Bosco ist ein Apos­tel der Jugend­li­chen und der Freu­de“, schloss der Bischof sei­ne Predigt.

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Kon­ze­le­bran­ten des Bischofs waren Orts­pfar­rer Bern­hard Tie­fen­brun­ner, Dekan Magnus König, Seel­sor­ger für Men­schen mit Beein­träch­ti­gung, Johan­nes Spi­ta­ler und Diö­ze­san­ju­gend­pfar­rer Huber­tus Ker­scher. Orga­ni­sa­to­ren waren das Jugend­bü­ro Frey­ung unter der Lei­tung von Johan­nes Gei­er und das Pas­sau­er Minis­tran­ten­re­fe­rat mit Edith Drex­ler an der Spit­ze. Und ein gro­ßer Dank galt schließ­lich auch der KJB-Band Twis­ted Saints sowie den vie­len Jugend­li­che und Minis­tran­ten, die den Jugend­got­tes­dienst mit­vor­be­rei­tet und mit­ge­stal­tet haben. Zum Abschluss des fei­er­li­chen Abends bestand noch die Mög­lich­keit zu Begeg­nung und Aus­tausch im Pfarrheim.

Wo die Lie­be regiert, dort herrscht auch Glück!”

Don Bosco

Don Boscos Leben in Kürze

Don (Giovanni/​Johan­nes) Bosco wur­de am 16. August 1815 in der Nähe von Turin (Becchi/​Castelnuovo) gebo­ren. Nach eige­nen Anga­ben hat­te er mit neun Jah­ren einen Traum, der aus­schlag­ge­bend dafür war, dass er Pries­ter wer­den woll­te. Schon vor sei­ner pries­ter­li­chen Lauf­bahn setz­te er sich als Erzie­her und Leh­rer für benach­tei­lig­te und aus­ge­grenz­te Jugend­li­che ein. Im Jahr 1841 wur­de er schließ­lich zum Pries­ter geweiht. Die Jugend­li­chen blie­ben sei­ne Mis­si­on. In Turin mach­te er sich mit ihnen auf die Suche nach ihren Talen­ten und Fähig­kei­ten, um ihnen ein bes­se­res Leben zu ermög­li­chen und ggf. von der Stra­ße weg‑, aus der Jugend­ar­beits­lo­sig­keit her­aus­zu­ho­len. Revo­lu­tio­när zur dama­li­gen Zeit war Don Boscos Erzie­hungs­stil, bei dem er jun­gen Men­schen Wer­te wie Gebor­gen­heit, Ver­trau­en und Aner­ken­nung sowie einen fried­vol­len Umgang mit­ein­an­der ver­mit­tel­te. Sein Ziel war, ihnen die Tür zu einem bes­se­ren Leben zu öff­nen und ihnen eine Aus­bil­dung zu ermög­li­chen. Sein Mut und Opti­mis­mus steck­te vie­le der Jugend­li­chen der­art an, dass sie Don Bosco in sei­ner Mis­si­on unter­stüt­zen woll­ten. Und so grün­de­te er im Jahr 1859 die Ordens­ge­mein­schaft der Sale­sia­ner Don Boscos, benannt nach dem Hei­li­gen Franz von Sales. Sei­nem Lebens­mot­to Fröh­lich sein, Gutes tun und die Spat­zen pfei­fen las­sen“ blieb er bis zu sei­nem Tod am 31. Janu­ar 1888 treu. Don Bosco wur­de 1929 selig- und 1934 heiliggesprochen.

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