Bistum

Ein Wächter für Spectrum Kirche

Redaktion am 30.05.2022

Info Icon Foto: Marius Schwemmer
Konrad Mayer (Mesner und Oberministrant), Sophie Schwemmer (Ministrantin), Bruno Lucchi (Künstler), Clemenz Köppl (Blumenarrangeur), Aurelia Schwemmer (Ministrantin), Msgr Dr. Bernhard Kirchgessner

Großzügige Spenderinnen und Spender haben Spectrum Kirche den Ankauf einer bronzenen Padre Pio Büste ermöglicht, die nun als Wächter des Hauses vor dem Eingang der Heilig-Geist-Kapelle aufgestellt ist und am Sonntag 29. Mai feierlich enthüllt wurde.

Im Bei­sein des Künst­lers Bru­no Luc­chi und sei­ner Ehe­frau Gra­zi­el­la aus Levico ter­me (Tri­ent), die an die­sem Tag ihren 45. Hoch­zeits­tag bege­hen konn­ten, hat Msgr. Dr. Bern­hard Kirch­gess­ner am Sonn­tag, 29. Mai unter reger Betei­li­gung der Freun­de des Hau­ses nach dem Got­tes­dienst der Büs­te den Segen ertei­len dür­fen. In sei­ner deutsch-ita­lie­ni­schen Pre­digt wür­dig­te er das Leben und Wir­ken des 1968 ver­stor­be­nen ita­lie­ni­schen Kapu­zi­ner­pad­re Pios, mit dem er selbst noch per­sön­lich in Ver­bin­dung stand. Aus­ge­hend von der Fra­ge, was denn eigent­lich ein Hei­li­ger sei und der Ant­wort, es sei ein Mensch, durch den die Son­ne Got­tes in die dunk­le Welt scheint, hob Mon­si­gno­re Kirch­gess­ner drei beson­de­re Eigen­schaf­ten Pad­re Pios her­vor: Sein Cha­ris­ma, in Aber­tau­sen­den von Beicht­ge­sprä­chen Men­schen zur Umkehr des Lebens zu bewe­gen, sein sozia­les Enga­ge­ment, das ihn mit Hil­fe von vie­len Spen­den die Errich­tung von Süd­ita­li­ens größ­tem Kran­ken­haus in San Gio­van­ni Roton­do ermög­lich­te und die wür­di­ge Fei­er der Hei­li­gen Mes­se, die allen Mit­fei­ern­den in unver­gess­li­cher Erin­ne­rung bleibt.

In der Mess­fei­er erklan­gen die raum­fül­len­den Stim­men von Eli­sa­beth Jeh­le, Joa­chim von Berg, Dr. Bern­hard Fors­ter, beglei­tet vom sono­ren Kon­tra­bass von Rein­hard Bau­er. Die Lei­tung der bis dato nur im Auto­graph vor­lie­gen­den, von Kirch­gess­ner eigens aus der Biblio­te­ca Mai in Ber­ga­mo ange­for­der­ten ​„Mis­sa a tre“ des von Bay­ern nach Ber­ga­mo aus­ge­wan­der­ten Kom­po­nis­ten Johann Simon Mayr (+1845), lag in den bewähr­ten Hän­den von Diö­ze­san­kir­chen­mu­sik­di­rek­tor Dr. Mari­us Schwem­mer. Leb­haf­ter Bei­fall der Got­tes­dienst­be­su­cher und Spen­der für das musi­ka­li­sche Quin­tett war äuße­rer Aus­druck des Dan­kes. Bei einem Glas Wein ließ die Fest­ge­mein­de den fro­hen Anlass ausklingen.

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