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Bistum

Die Schönheit des europäischen Gedankens

Wolfgang-Christian Bayer am 03.07.2022

220703 EW Gottesdienst 3 Foto: Bayer / pbp

Zusammen mit vielen Gläubigen feierte Bischof Stefan im Rahmen der 70. Europäischen Wochen einen feierlich gestalteten Pontifikalgottesdienst im Hohen Dom St. Stephan und beleuchtete in seiner Predigt, wie der europäische Wertekanon aus dem christlichen Menschenbild geboren wurde.

Jesus schickt die Sei­nen aus um das Reich Got­tes zu ver­kün­den”, mit die­sen Wor­ten spann­te Bischof Ste­fan zu Beginn sei­ner Fest­pre­digt einen the­ma­ti­schen Bogen von der christ­li­chen Bot­schaft zum euro­päi­schen Wer­te­fun­da­ment: Das Reich Got­tes als Wirk­lich­keit eines Rei­ches, in wel­chem Frie­den und Ver­söh­nung herr­sche. So wie die Apos­tel als Scha­fe unter die Wöl­fe geschickt wur­den, so lebe jeder Mensch täg­lich in dem Span­nungs­feld zwi­schen Inte­gra­ti­on und Ver­söh­nung und der Dis­in­te­gra­ti­on und Ego­zen­trik. Ein Jeder spü­re die­ses Gegen­ein­an­der, jedoch nicht nur in sei­nem eige­nen Her­zen, son­dern auch außer­halb von sich, in Euro­pa, in unse­rem Land, in unse­rer Kirche.

Die Kir­che wird trotz aller Kri­sen nie auf­hö­ren Chris­tus zu feiern.”

Bischof Stefan

Hier können Sie die ganze Predigt anhören:

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Wenn wir jedoch ler­nen, uns so wie Jesus selbst zu ver­schen­ken und wir die Quel­le aller Wer­te in Chris­tus selbst aner­ken­nen, dann wer­de Inte­gra­ti­on gelin­gen. Die Fra­ge, die zur Ant­wort füh­ren wür­de, ist laut Bischof Ste­fan ganz ein­fach: Wo ist die Quel­le aller Wer­te, wo ist die Quel­le von Wahr­heit, Schön­heit und Güte?” Und Apos­tel Pau­lus wür­de dar­auf die Ant­wort geben, nir­gend­wo anders als in dem gekreu­zig­ten und auf­er­stan­de­nen Herrn.

Zum Abschluss sei­ner Pre­digt wür­dig­te Bischof Oster alle Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­den, wel­che die Inte­gra­ti­on auf kul­tu­rel­lem Wege ver­su­chen. Allen, die in die­sen Wochen dazu bei­tra­gen die Schön­heit des euro­päi­schen Gedan­kens zu pfle­gen und zu kul­ti­vie­ren, dan­ke ich von Her­zen. Gott seg­ne Sie!“

Allen, die Inte­gra­ti­on auf kul­tu­rel­lem Wege ver­su­chen und allen die in die­sen Wochen dazu bei­tra­gen die Schön­heit des euro­päi­schen Gedan­kens zu pfle­gen und zu kul­ti­vie­ren, dan­ke ich von Her­zen. Gott seg­ne Sie!”

Bischof Stefan

Cars­ten Ger­hard, der Inten­dant der Euro­päi­schen Wochen, bedank­te sich am Ende der Pon­ti­fi­kal­mes­se bei allen Dom­mu­si­kern sowie bei Dom­ka­pell­meis­ter Andre­as Unter­gug­gen­ber­ger, der sein schnel­les Impro­vi­sa­ti­ons­ta­lent vor­wei­sen muss­te. So konn­te die ursprüng­lich ange­kün­dig­te Auf­füh­rung der Mes­se à deux chœurs et deux orgues“, der Mes­se für zwei Chö­re und zwei Orgeln von Charles Marie Widor durch den Pas­sau­er Dom­chor (auf­grund meh­re­rer Coro­na-Erkran­kun­gen) nicht gespielt wer­den. Das musi­ka­li­sche Pro­gramm umfass­te statt­des­sen die Mis­sa davi­di­ca“ von Mon­si­gno­re Loren­zo Pero­si. Außer­dem spiel­te der Orga­nist Chris­to­pher Zeh­rer, ver­teilt über die Lit­ur­gie, die ein­zel­nen Sät­ze der Sym­pho­nie pour Orgue No. VI, op. 42,2“ von Charles Marie Widor.

Es musi­zier­ten Dom­kan­to­rin Bri­git­te Fruth, die Män­ner­scho­la des Domes unter Lei­tung von Andre­as Unter­gug­gen­ber­ger, sowie Chris­to­pher Zeh­rer an der Haupt­or­gel und Maxi­mi­li­an Jäger an der Chororgel.

Dar­über hin­aus bedank­te sich Cars­ten Ger­hard von gan­zem Her­zen bei Bischof Ste­fan Oster für sei­ne berüh­ren­de Fest­pre­digt und lud ihn zu einem künf­ti­gen Forum ein, um den Aus­tausch über euro­päi­sche Wer­te und Inte­gra­ti­on zu ver­tie­fen. Gera­de seit dem 24. Febru­ar sei die Inte­gra­ti­ons­ar­beit von Kunst und Kul­tur ver­stärkt not­wen­dig und eine der wesent­li­chen Quel­len, um Ver­söh­nung in die Wege zu lei­ten, so der Intendant.

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