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Bistum

Festtag - Heiliger Bruder Konrad

Thomas König am 21.04.2021

429 A9994 info-icon-20px Bild: Thomas König / pbp

Am Abend des 21. April feiert das Bistum Passau jedes Jahr den dritten Bistumspatron, den Heiligen Bruder Konrad von Parzham. Es ist der Todestag des Heiligen. Im Dom in Passau hat Bischof Stefan Oster SDB aus diesem Anlass einen Gedenkgottesdienst gefeiert.

Der Hei­li­ge Bru­der Kon­rad von Par­zham ist seit 1984 (unter Bischof Anto­ni­us Hof­mann) neben St. Valen­tin und St. Maxi­mi­li­an der drit­te Diö­ze­san­pa­tron im Bis­tum Pas­sau. Kon­rad von Par­zham (ursprüng­lich Johan­nes Evan­ge­list Birn­dor­fer) wur­de am 22. Dezem­ber 1818 in Par­zham in der Pfar­rei Weng bei Bad Gries­bach gebo­ren, er ver­starb am 21. April 1894 in Alt­öt­ting. Er wur­de 1934 heiliggesprochen.

Bischof Ste­fan wür­dig­te das Leben und Wir­ken von Bru­der Kon­rad im Got­tes­dienst am Mitt­woch­abend im Dom in Pas­sau. In sei­ner Pre­digt stell­te er die Fra­ge: Wer­de ich dem­je­ni­gen, über den ich spre­che, eigent­lich gerecht?“ Über jeman­den ande­ren spre­chen bedeu­te irgend­wie immer ein Urteil haben, so der Bischof.

Das Leben des Hei­li­gen Bru­der Kon­rad ist rein äußer­lich schnell erzählt…wenn man da näher hin­spürt, dann hat man das Gefühl es kommt einem ein inne­res Uni­ver­sum ent­ge­gen, dem man mit Wor­ten nie wirk­lich gerecht wird.”

Bischof Stefan Oster SDB in seiner Predigt

Hier können Sie die Predigt in voller Länge nachhören:

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Ein Blick in das Archiv...

Hier ein Arti­kel der sich mit der Pro­kla­ma­ti­on des Hei­li­gen Bru­der Kon­rad als drit­ter Bis­tums­pa­tron im Jahr 1984 befasst.

Der Heilige Bruder Konrad - Leben und Wirken

Es war ein ansehn­li­cher Bau­ern­hof, der Venus­hof in Par­zham mit­ten im Rot­tal, wo am 22. Dezem­ber 1818 Hans Birn­dor­fer gebo­ren wur­de, das elf­te Kind von Ger­trud und Bar­tho­lo­mä­us Birn­dor­fer. Der Venus­hof war weit­hin bekannt als ein Ort des leben­di­gen christ­li­chen Glau­bens und einer tief im Her­zen ver­wur­zel­ten Fröm­mig­keit. Die Fami­lie Birn­dor­fer war gesuch­ter Zufluchts­ort für Arme und her­um­zie­hen­de Hand­werks­bur­schen. Dies präg­te auch die Kin­der, vor allem den klei­nen Hansl. Der Hans war ein unge­wöhn­lich stil­les Kind. Er lieb­te das Schwei­gen und die Ein­sam­keit. Auf dem Schul­weg bete­te er gern den Rosen­kranz und woll­te auch sei­ne Mit­schü­ler dazu anhalten.

Im Sep­tem­ber 1849 mel­de­te er sich beim Guar­di­an des Kapu­zi­ner­klos­ters St. Anna in Alt­öt­ting. Von Anfang an wur­de er zum Pfor­ten­dienst ein­ge­teilt. Bru­der Kon­rad – so sein Ordens­na­me – war glück­lich, dass er in der Nähe des Hei­lig­tums der Got­tes­mut­ter in Alt­öt­ting sein durf­te. Umso schwe­rer fiel ihm der Abschied aus Alt­öt­ting, denn er soll­te in Burg­hau­sen einen kran­ken Mit­bru­der pfle­gen. Am 4. Okto­ber 1852 leg­te er sei­ne Pro­fess ab. Danach wur­de ihm das Pfört­ner­amt in Alt­öt­ting über­tra­gen, das er bis zu sei­nem Tod aus­üben soll­te. 43 Jah­re lang ver­rich­te­te Bru­der Kon­rad sein Amt als Pfört­ner, am Ende von Krank­heit und Alter schwer gezeich­net. Am 18. April 1894 muss­te er das Kran­ken­la­ger auf­su­chen. Am 21. April 1894 erfass­te ihn ein gro­ßer Schwä­che­an­fall. Als es an der Pfor­te läu­te­te, stand er noch ein­mal mit letz­ter Kraft auf. Beim Aveläu­ten um 19 Uhr schloss er für immer die Augen.

Bru­der Kon­rad wur­de am 20. Mai 1934 hei­lig­ge­spro­chen, sein Fest­tag ist der 21. April. Der Hei­li­ge Kon­rad von Par­zham ist seit 1984 (unter Bischof Anto­ni­us Hof­mann s.o.) neben St. Valen­tin und St. Maxi­mi­li­an drit­ter Diö­ze­san­pa­tron im Bis­tum Passau.