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Soziales

Flutkatastrophe: Caritas zahlt 1,5 Millionen Euro Soforthilfe

Pressemeldung am 19.07.2021

2021 Hochwasser Neuhaus info-icon-20px Foto: Armin Berger / pbp
Hochwasser führender Inn bei Neuhaus am Sonntag, 18. Juli 2021.

Überwältigende Hilfsbereitschaft von Spenderinnen und Spendern – Schneller und ortsnaher Einsatz der Gelder - Viele Angebote von Bargeldauszahlungen bis hin zu Beratungsangeboten möglich

Dank der gro­ßen Soli­da­ri­tät und Hilfs­be­reit­schaft ihrer Spen­de­rin­nen und Spen­der wird Cari­tas inter­na­tio­nal, das Hilfs­werk des Deut­schen Cari­tas­ver­ban­des, 1,5 Mil­lio­nen Euro Sofort­hil­fe für die Betrof­fe­nen der Flut­ka­ta­stro­phe bereit­stel­len. Das Geld wird gemäß dem drin­gends­ten Bedarf über die Cari­tas vor Ort ver­teilt wer­den. Das kön­nen sowohl Sofort­hil­fen in Form von Bar­geld­aus­zah­lun­gen sein als auch psy­cho­lo­gi­sche Bera­tungs­an­ge­bo­te oder Hil­fe bei Unter­stüt­zungs­an­trä­gen. Über die Ver­wen­dung wird vor Ort ent­schie­den. Cari­tas-Prä­si­dent Peter Neher: Wir sind über­wäl­tigt davon, wie groß bun­des­weit die Hilfs­be­reit­schaft der Men­schen ist. Das macht allen, die wir dar­an mit­ar­bei­ten, das Leid zu lin­dern, gro­ße Hoff­nung. Das Geld wird jetzt schnell orts­nah zu den Betrof­fe­nen kom­men. Dort wo es am drin­gends­ten gebraucht wird. Bei aller Not und allem Leid ist die­se Soli­da­ri­tät für die betrof­fe­nen Men­schen über­wäl­ti­gend. Das reicht von vie­len wich­ti­gen Ein­zel­spen­den bis hin zu Sam­mel­ak­tio­nen des ZDF, der West­deut­schen All­ge­mei­nen Zei­tung und Auf­ru­fen von Micha­el Patrick Kel­ly und dem SC Freiburg.“

In den Gemein­den und Regio­nen mit Cari­tas­ver­bän­den wer­den der­zeit Flut­hil­fe­ko­or­di­na­to­ren benannt, die für die wei­te­re Abwick­lung der Hil­fe Ansprech­part­ner für die Men­schen vor Ort sind. Um die Hil­fe mög­lichst effek­tiv und effi­zi­ent umzu­set­zen wird auch auf die Erfah­rung aus den in Ost­deutsch­land und Bay­ern in den Jah­ren 2002 und 2013 an Elbe und Donau betrof­fe­nen Gebie­ten zurück­ge­grif­fen. So hat es bereits ganz kon­kret Hilfs­an­ge­bo­te aus Sach­sen und Sach­sen-Anhalt für die betrof­fe­nen Gemein­den in Nord­rhein-West­fa­len und Rhein­land-Pfalz gege­ben. Unter ande­rem wur­den Trock­nungs­ge­rä­te bereit­ge­stellt, die dort 2002 und 2013 zum Ein­satz gekom­men waren. Die­ser Erfah­rungs­aus­tausch soll in den kom­men­den Wochen und Mona­ten über die Flut­hil­fe­ko­or­di­na­to­ren der Cari­tas wei­ter inten­si­viert werden.

Aus den bereit­ge­stell­ten Sofort­hil­fen kön­nen unter ande­rem Eva­ku­ie­run­gen, Unter­brin­gung und Ver­sor­gung von Flut­be­trof­fe­nen, aber auch ein­ma­li­ge pau­scha­le Geld­zu­wen­dun­gen in gerin­ger Höhe unmit­tel­bar aus­ge­zahlt wer­den. Auch der Kauf oder die leih­wei­se Bereit­stel­lung von Trock­nern, Pum­pen, Hoch­druck­rei­ni­gern und ande­ren tech­ni­schen Hil­fen zur Besei­ti­gung von Flut­schä­den an Gebäu­den und Ein­rich­tun­gen, auch Strom­kos­ten­zu­schüs­se, Rei­ni­gungs- und Des­in­fek­ti­ons­mit­tel sowie der Ver­leih von Werk­zeu­gen ist möglich. 

Cari­tas inter­na­tio­nal ruft zu Spen­den auf:

Stich­wort Flut­hil­fe Deutsch­land CY00897
Cari­tas inter­na­tio­nal, Frei­burg
Bank für Sozi­al­wirt­schaft Karls­ru­he
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL

oder online unter: