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Das glauben wir

"Geistliche Kommunion"

Pressemeldung am 24.03.2020

Geistige Kommunion info-icon-20px Foto: Simona Kehl

Der Empfang der Kommunion kann auch "geistlich" erfolgen, zuhause muss sie das sogar. Doch beinhalten beide Formen, die sakramentale und geistliche Kommunion, den wesentlichen Kern: die Begegnung mit Jesus Christus.

Die geist­li­che Kom­mu­ni­on bei der Mit­fei­er einer Hl. Mes­se über Radio, Fern­se­hen oder Inter­net. Gera­de an einer zen­tra­len Stel­le in der Eucha­ris­tie­fei­er kann man bei einer Got­tes­dienstüber­tra­gung nicht teil­neh­men: bei der Kom­mu­ni­on, wenn sich Chris­tus in der Gestalt des Bro­tes den Gläu­bi­gen schenkt und so auf gan­ze enge Wei­se Gemein­schaft mit sich ermög­licht. Doch das heißt nicht, dass Sie als Mit­fei­ern­de zuhau­se nicht den­noch Chris­tus emp­fan­gen“ kön­nen – und zwar indem Sie sich im Gebet ganz und gar mit ihm ver­bin­den. Das meint geist­li­che Kom­mu­ni­on: Sie emp­fan­gen zwar nicht die sakra­men­ta­le Kom­mu­ni­on (den Leib Chris­ti in Gestalt des Bro­tes), aber auf geist­li­cher Ebe­ne kön­nen Sie sich bewusst in die Gegen­wart Chris­ti stel­len und so Gemein­schaft mit ihm erfah­ren. Man könn­te auch sagen, geist­li­che Kom­mu­ni­on bedeu­tet, im eige­nen Her­zen eine Sehn­sucht nach dem Emp­fang der Kom­mu­ni­on zu ver­spü­ren oder zu wecken. Es geht um ein Ver­lan­gen danach, Chris­tus zu begeg­nen und sei­ne Gegen­wart zu erfah­ren und ihn des­we­gen ein­zu­la­den, in das eige­ne Herz zu kom­men, es mit sei­nem Licht, sei­nem Frie­den und sei­ner Freu­de zu erfül­len. Dies ist zu jeder Zeit und an jedem Ort mög­lich, z. B. auch im pri­va­ten Gebet oder vor dem Taber­na­kel in der Kir­che. Sakra­men­ta­le und geist­li­che Kom­mu­ni­on – bei­de beinhal­ten eine gna­den­haf­te Begeg­nung mit der Per­son Jesu, die Gott uns ger­ne schenkt, wenn wir ihn dar­um bit­ten und uns dafür öffnen.

Text: Refe­rat Neuevangelisierung

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