icons / 24px / close
Einstellungen erfolgreich gespeichert

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Mehr erfahren

Weltkirche

Heufelder-Preis

Redaktion am 24.08.2021

Dz mil Preis2 info-icon-20px Foto: Diana Millgramm
Abt Marianus Bieber (li.) überreichte an Erzbischof Serafi m die Urkunde und eine Reliquie der hl. Edith Stein.

Dr. Serafim Joanta, Erzbischof und Rumänisch-Orthodoxer Metropolit, wurde jetzt mit dem Abt-Emmanuel-Heufelder-Preis der Benediktinerabtei Niederalteich ausgezeichnet.

Damit wird sein Wir­ken zur Ver­stän­di­gung zwi­schen den Kir­chen in Ost und West gewür­digt. Emma­nu­el Heu­fel­der lei­te­te von 1934 bis 1968 die Bene­dik­ti­ner­ab­tei Nie­der­al­teich. Er gab dem Klos­ter die öku­me­ni­sche Aus­rich­tung, die beson­ders vom Mit­ein­an­der zwei­er kirch­li­cher Tra­di­tio­nen mit ihren Got­tes­diens­ten im römi­schen und byzan­ti­ni­schen Ritus geprägt ist. 

Der evan­ge­lisch-luthe­ri­sche Pfar­rer Pro­fes­sor Dr. Jür­gen Hen­kel ging in sei­ner Lau­da­tio auf das Leben, die Theo­lo­gie und Spi­ri­tua­li­tät sowie auf das Wir­ken von Metro­po­lit Sera­fi m für die öku­me­ni­sche Ver­stän­di­gung ein. Die gro­ße Offen­heit im öku­me­ni­schen Aus­tausch mit den ande­ren Kir­chen und Chris­ten über die Ortho­do­xie hin­aus prä­ge den Preis­trä­ger. Die Offen­heit ist stets ver­bun­den mit der Bereit­schaft, ande­re teil­ha­ben zu las­sen an dem gro­ßen Schatz der Ortho­do­xie und ihrer Spi­ri­tua­li­tät“, so der Laudator. 

Gebo­ren ist der Preis­trä­ger 1948 im Her­zen Sie­ben­bür­gens. 1990 wur­de er zum Mönch und Archi­man­dri­ten geweiht, im sel­ben Jahr zum Weih­bi­schof des Erz­bis­tums von Her­mann­stadt. 1994 wur­de Sera­fi m Joa­n­ta zum Rumä­nisch-Ortho­do­xen Erz­bi­schof und Metro­po­li­ten für Deutsch­land, Zen­tral- und Nord­eu­ro­pa gewählt.

Text: Dia­na Millgramm