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Bistum

"Eine Wirkmächtigkeit welche die Zeit überdauert."

Wolfgang-Christian Bayer am 12.10.2020

20201012 Pontifikalamt Maximilian7 info-icon-20px Foto: Bayer / pbp

Begleitet von feierlichem Trompetenklang der Diözensanbläser wurde heute im Hohen Dom St. Stephan zu Passau der zweite Bistumspatron, Heiliger Maximilian, mit einem Pontifikalgottesdienst geehrt.

Bischof Ste­fan Oster ver­wies in sei­ner Pre­digt auf die enor­me Strahl­kraft des Hei­li­gen Maxi­mi­li­an, zwar wis­se man his­to­risch nicht all­zu viel über ihn als Per­sön­lich­keit, aber er habe eine gro­ße Wirk­mäch­tig­keit, in der Tra­di­ti­on des Glau­bens, im süd­deut­schen und öster­rei­chi­schen Raum ent­fal­tet. Sei­ne Schaf­fens­kraft habe etwas von dem gehabt was die Zeit über­daue­re und viel­leicht sogar die Welt, so der Bischof. 

Er zeig­te den Gläu­bi­gen die Ver­bin­dung zwi­schen der Wirk­kraft von christ­li­chen Hei­li­gen und dem Satz aus dem ers­ten Johan­nes­brief Das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glau­be”. Der Mensch lebe sozu­sa­gen in einer Dimen­si­on die mit Gott nichts zu tun haben wol­le und die den Trie­ben frei­en Raum gebe, alle sei­en grund­sätz­lich wich­tig, dür­fen sich aber nicht ver­selbst­stän­di­gen, so Bischof Ste­fan. So wie bei der Begier­de der Augen bei­spiels­wei­se, mit denen man oft einen zwei­fel­haf­ten Blick auf die Mit­men­schen und die Umwelt werfe.

Meis­tens sehen wir uns die Men­schen an und fra­gen: Was nützt mir das für mich?”

Bischof Stefan

Die ganze Predigt zum Pontifikalamt im Stephansdom

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Die christ­li­che Tra­di­ti­on weiß und rea­li­siert, wenn unser Herz dem Herrn gehört, dann wer­den wir frei”, so Bischof Oster. Er ersuch­te die Gläu­bi­gen, sich selbst die Fra­ge zu stel­len, ob der Herr jetzt schon zu ihnen kom­men kön­ne, oder hän­ge man noch zu sehr an die­ser oder jener schlech­ten Angewohnheit.

Lie­ber Herr, komm in mein Herz, hilf mir, dass ich inner­lich frei wer­de… weil du der Sinn mei­nes Lebens bist.”

Bischof Stefan

Bischof Oster schloss sei­ne Pre­digt mit einem erneu­ten Fin­ger­zeig auf den Hei­li­gen Maxi­mi­li­an, der sein Leben als Mär­ty­rer für Gott hin­gab, weil es nichts Wich­ti­ge­res für ihn gab, als sei­nen Glau­ben an den Herrn, und der durch sei­nen star­ken Glau­ben den Men­schen sieb­zehn­hun­dert Jah­re spä­ter noch in Erin­ne­rung geblie­ben sei.

Mehr über den Heiligen Maximilian und die beiden weiteren Diözesanpatrone erfahren Sie hier:

Bistumspatrone der Diözese Passau

Der Heilige Valentin, der Heilige Maximilian und der Heilige Bruder Konrad von Parzham – drei außergewöhnliche Persönlichkeiten, unter deren Schutz das Bistum Passau steht. Alle drei werden als Bistumspatrone verehrt.