Soziales

Jahrestreffen der Helferinnen und Helfer der „Tafel Passau“

Thomas König am 19.09.2019

Info Icon Caritasverband Passau e.V.
Als Dankeschön für den großen ehrenamtlichen Dienst bei der „Tafel Passau“ gab es eine Führung durch die Kunstausstellung auf der Neuburg. V.li. der Kulturreferent des Landkreises Passau, Christian Eberle, der Künstler und Vorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK) Niederbayern, Hubert Huber, und Leiterin der Tafel Ute Senff mit dem Team.

Rund 500 Personen erhalten jeden Donnerstag kostenlos Lebensmittel - Die „Tafel Passau“ bildet ein starkes Netzwerk gegen die Not vor Ort. Ute Senff, die Leiterin der Caritas-Tafel in Passau, versorgt momentan mit ihrem Team von ehrenamtlich Tätigen etwa 500 Personen in rund 120 Familien. Seit 18 Jahren gibt es den Dienst beim Caritasverband für die Diözese Passau e.V.

Als Zei­chen des Dan­kes für den Ein­satz der Frau­en und Män­ner gab es beim Jah­res­tref­fen auf der Neu­burg am Inn eine Füh­rung durch die aktu­el­le Aus­stel­lung in der Land­kreis­ga­le­rie mit dem Künst­ler Hubert Huber, Vor­sit­zen­der des Berufs­ver­ban­des Bil­den­der Künst­ler (BBK) Nie­der­bay­ern, und dem Kul­tur­re­fe­ren­ten des Land­krei­ses Pas­sau, Chris­ti­an Eberle. 

Jeden Don­ners­tag gibt es im Carit­aszen­trum Kon­ra­dinum“ kos­ten­los Lebens­mit­tel für Men­schen in Not. Die Hel­fe­rin­nen und Hel­fer holen jede Woche die Waren von rund 20 Märk­ten und Kauf­häu­sern und orga­ni­sie­ren die Lebens­mit­tel­aus­ga­be; zum Teil bis zu 700 Kilo, Brot gar nicht mitgerechnet. 

Ein enorm wich­ti­ger Dienst, wie die Tafel-Lei­te­rin Ute Senff bestä­tigt. Denn auch in Stadt und Land­kreis Pas­sau leben Men­schen, die von Armut betrof­fen oder bedroht sind. Arbeits­lo­se und deren Ange­hö­ri­ge, Gering­ver­die­nen­de, Allein­er­zie­hen­de und stei­gend auch Frau­en und Män­ner, denen die Ren­te nicht reicht. Für Lebens­mit­tel blei­ben ihnen meist nur weni­ge Euro pro Tag, die für sämt­li­che Mahl­zei­ten aus­rei­chen müs­sen. Fri­sches Obst und Gemü­se, Wurst und Milch­pro­duk­te wer­den zu Luxus­gü­tern, die sich Bedürf­ti­ge nur sel­ten leis­ten kön­nen. Arbeits­lo­sig­keit, Krank­heit, auch stei­gen­de Strom­prei­se und Mie­ten belas­ten die Men­schen. Wenn drin­gen­de Repa­ra­tu­ren anste­hen, kom­men Fami­li­en schnell in Exis­tenz­nö­te, wis­sen die Tafel-Mit­ar­bei­ten­den. Damit die Men­schen ver­sorgt wer­den kön­nen, braucht die Tafel Pas­sau“ vie­le Hän­de. Für die­ses Enga­ge­ment sag­te die Cari­tas bei den Ehren­amt­li­chen herz­lich Danke“.

Bild und Text: Cari­tas­ver­band für die Diö­ze­se Pas­sau e.V.

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