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Weltkirche

Kardinal Kasper: „Geburtsfehler bei Synodalem Weg“

Redaktion am 08.06.2021

Walter Kardinal Kasper Foto Werner Friedenberger Foto: Werner Friedenberger / Passauer Bistumsblatt

„Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Gebet vieler treuer Katholiken hilft, den Synodalen Weg in Deutschland auf katholische Geleise zu lenken.“ Das sagte Walter Kasper (88), emeritierter Kurienkardinal und ehemaliger Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, im Gespräch mit dem Passauer Bistumsblatt.

Wört­lich erklär­te der in Rom leben­de Theo­lo­ge über die deut­sche Initia­ti­ve: Wie das alles auf einen gemein­sa­men Nen­ner zu brin­gen ist, ist ange­sichts der offen­sicht­li­chen Unei­nig­keit der deut­schen Bischö­fe schwer vor­stell­bar. Dazu kommt der noch schwe­rer wie­gen­de inhalt­li­che Geburtsfehler.“

Wei­ter sag­te der Kuri­en­kar­di­nal im Inter­view mit der Pas­sau­er Kir­chen­zei­tung: Wir Deut­sche genie­ßen in der Welt Respekt für unser kla­res Den­ken, für unser Orga­ni­sa­ti­ons­ta­lent, unse­re Spen­den­freu­dig­keit, auch für die Theo­lo­gie. Ich stel­le aber auch fest, dass ande­re Völ­ker gereizt reagie­ren, wenn wir den Ein­druck erwe­cken, wir woll­ten ihnen den Kurs vor­ge­ben. Wir haben kei­nen Grund nur als Lehr­meis­ter auf­zu­tre­ten, auch ande­re haben etwas zu bie­ten von dem wir ler­nen können.“

Das gan­ze Inter­view lesen Sie in der aktu­el­len Aus­ga­be des Pas­sau­er Bistumsblatts.