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Bistum

Kleinodien - Wallfahrtskirche St. Anna bei Ering

Thomas König am 01.09.2020

429 A0144 info-icon-20px Foto: Thomas König / pbp

2020 feiert die Wallfahrtskirche St. Anna bei Ering ihr 500-jähriges Jubiläum. Zur Altarweihe kommt im Oktober Bischof Stefan Oster persönlich. Im September steht im Innenraum noch einmal eine große Sanierung auf dem Programm, hierfür ist die Kirche dann mehrere Wochen geschlossen. Wir haben das Schmuckstück mit der Autorin Maria Lenk besucht, sie hat ein Buch über Wallfahrtsorte geschrieben und zählt die St. Anna zu ihren Lieblingskirchen.

Die Wall­fahrts­kir­che St. Anna bei Ering. Aus dem 13. Jahr­hun­dert ist über­lie­fert, dass damals Inn­schif­fer an dem Ort eine Kapel­le zu Ehren der Hl. Mut­ter Anna errich­te­ten. 1520 ent­stand der goti­sche Bau, wie er heu­te noch zu sehen ist. Die Blü­te­zeit der Wall­fahrt zur St. Anna war vom 17. Jahr­hun­dert bis ins 20. Jahr­hun­dert. 1837 fand hier ein beson­ders gro­ßes Wall­fahrt­fest statt, das gan­ze 8 Tage dau­er­te. 35 000 Kom­mu­nio­nen wur­den ver­teilt, so groß war der Andrang bei den Messen.

Vie­le Wall­fahrts­kir­chen hat Maria Lenk schon gese­hen und besucht, sie hat dar­über auch ein Buch geschrie­ben. Die St. Anna Kir­che fehlt dar­in natür­lich nicht. Beson­ders an der Innen­aus­ge­stal­tung der Kir­che, sind für die Autorin die Fres­ken, mit den fei­nen Grä­sern und Ranken. 

Das Altar­bild zeigt, wie könn­te es anders sein – die Hl. Anna. Eine Anna selb­dritt – also zu dritt. Auf dem Drei­ge­nera­tio­nen­bild sind die Hl. Anna, ihre Toch­ter Maria und das Jesus­kind abge­bil­det. Span­nend ist in der St. Anna Kir­che auch der Blick hin­ter den Altar. Hier haben sich Pil­ger aus den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten verewigt.

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Hier der Radiobericht über die Wallfahrtskirche St. Anna zum anhören:

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An der Empo­re sind Votiv­ta­feln ange­bracht, sie die stam­men eben­falls aus den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten. Die ältes­te datiert auf das Jahr 1640.

Gro­ßer Ver­eh­rer der Maria und damit auch ihrer Mut­ter Anna, war Bru­der Kon­rad, für ihn war die Wall­fahrts­kir­che ein beson­de­rer Ort. Etwa 20 Kilo­me­ter ent­fernt auf­ge­wach­sen, kam er regel­mä­ßig hierher.

Bereits seit Ende der 80er Jah­re wird die Wall­fahrts­kir­che St. Anna immer wie­der auf­wän­dig saniert. Sowohl außen als auch innen waren immer wie­der neue Restau­ra­ti­ons­ar­bei­ten erfor­der­lich. Und das ist mehr als erfreu­lich – denn so kann das Schmuck­stück viel­leicht wei­ter die Zeit überdauern. 

2020 fei­ert die Wall­fahrts­kir­che St. Anna ihr 500-jäh­ri­ges Jubi­lä­um. Im Sep­tem­ber steht im Innen­raum noch ein­mal eine gro­ße Sanie­rung auf dem Pro­gramm, die Kir­che ist dann für meh­re­re Wochen geschlos­sen. Bischof Ste­fan Oster kommt im Okto­ber in die St. Anna, er wird dann den neu­en Ambo seg­nen und den Zele­bra­ti­ons­al­tar wei­hen. Recht­zei­tig zur Altar­wei­he mit dem Bischof, prä­sen­tiert sich die St. Anna dann fein raus­ge­putzt in neu­em Glanz.

Das Buch "Wallfahrtsorte" unserer Autorin im Bericht, ist auch im Domladen erhältlich: