Jugend

Katholische Jugendarbeit in Bayern und Österreich beim Granitpilgern

Pressemeldung am 02.09.2020

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Länderübergreifende Alternativtour für junge Erwachsene im Oberen Mühlviertel

Manch­mal legt uns das Leben Stei­ne in den Weg und stellt uns vor Her­aus­for­de­run­gen. Die­se for­dern uns und brin­gen uns an unse­re Gren­zen.“ – Mit die­sem ein­lei­ten­den Satz beginnt der Ein­la­dungs­fly­er für die gemein­sa­me Jugend­maß­nah­me der Kirch­li­chen Jugend­bü­ros Frey­ung und Pocking mit der Katho­li­schen Jugend Ober­ös­ter­reich, der jun­ge Erwach­se­ne ermun­tern soll, neue Gegen­den und per­sön­li­che Hori­zon­te ken­nen­zu­ler­nen. Vom 27. – 28. August 2020 ver­an­stal­te­ten die Jugend­bü­ros mit der KJ im Rah­men einer Län­der­part­ner­schaft eine inter­na­tio­na­le Jugend­be­geg­nung im Obe­ren Mühl­vier­tel auf dem sog. Gra­nit­weg“, der rela­tiv neu ent­lang der Ort­schaf­ten Hel­fen­berg, Has­lach, St. Peter, usw. führt. 

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Die Her­aus­for­de­rung für das Vor­be­rei­tungs­team war dabei die kur­ze Vor­be­rei­tungs­zeit und die sehr lan­ge unge­wis­se Situa­ti­on, ob die­ses Pro­jekt auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie über­haupt statt­fin­den kann und darf. Nach reif­li­cher Über­le­gung und ent­spre­chen­dem Schutz- und Hygie­ne­kon­zept beschloss man, mit die­ser Tour einen klei­nen Neu­start für die Jugend­ar­beit. Dank der Unter­stüt­zung durch die Diö­ze­sen Pas­sau und Linz sowie der För­de­rung des Kreis­ju­gend­rings Frey­ung-Gra­fen­au konn­ten die durch Coro­na ent­stan­de­nen Mehr­kos­ten getra­gen wer­den und es konn­te für die ins­ge­samt 24 jun­gen Erwach­se­nen am Mor­gen des 27.08.2020 los­ge­hen. Bereits sehr früh mach­ten sich deut­sche und öster­rei­chi­sche Jugend­li­che aus ver­schie­de­nen Gegen­den Ober­ös­ter­reichs und der Diö­ze­se Pas­sau auf den Weg nach Hel­fen­berg, von wo aus das Gra­nit­pil­gern unter dem Mot­to Leben G´spian“ star­te­te. Nach einem ers­ten Ken­nen­lern­im­puls wuchs die Grup­pe inner­halb kur­zer Zeit mehr und mehr zu einer Ein­heit zusam­men. Bar­rie­ren zwi­schen den Län­dern waren sehr bald nicht mehr spür­bar. Durch wun­der­ba­re Wald­we­ge ent­lang der Stei­ner­nen und Gro­ßen Mühl tausch­te man sich aus und konn­te durch kurz und kna­cki­ge Impul­se über das eige­ne Leben nach­den­ken bzw. dem eige­nen Leben nach­spü­ren“. Beson­de­re High­lights ent­lang der Tour waren Bade­plät­ze, um sich zu erfri­schen und eine kur­ze Schlauch­boot-Tour am Beginn des zwei­ten Tages zwi­schen Furth­müh­le und Has­lach. Dabei konn­ten nicht nur ver­schie­de­ne Stol­per­stei­ne im Was­ser erspürt und besei­tigt wer­den. Die Teil­neh­mer stärk­ten dabei ihre Weg- und Pil­ger­ge­mein­schaft durch die Zusam­men­ar­beit auf einem Boot und durch die lus­ti­gen Was­ser­spie­le am Ran­de. Im Anschluss an die­se Boots­par­ty erhiel­ten alle wie­der Impuls, um die Boots­fahrt mit dem eige­nen Leben zusam­men­zu­brin­gen. So konn­ten Impul­se wie Wer sitzt mit mir im Boot des Lebens?“ oder Wie gehe ich bzw. gehen wir mit Stolpersteinen/​Hürden um?“ den roten Faden und die Brü­cke zum gemein­sa­men Got­tes­dienst am Vor­abend her­stel­len. Die­ser Got­tes­dienst fand mit Ker­zen­licht und Fackel­schein im Gar­ten des Stif­tes Schlägl statt und stärk­te das Ver­trau­en in Gott und Jesus Chris­tus, der in den ver­schie­dens­ten Situa­tio­nen unse­res Lebens da ist – manch­mal bewuss­ter, aber auch manch­mal unbewusster.

Zum Abschluss der zwei­tä­gi­gen Tour lie­ßen sich die Teil­neh­me­rIn­nen kurz vor St. Peter im Mühl­kreis an einem beson­de­ren Kraft­ort noch­mal für den bevor­ste­hen­den All­tag stär­ken. Anschl. ging es in Fahr­ge­mein­schaf­ten wie­der in die Hei­mat­or­te zurück. Zuvor jedoch wur­de allen Teil­neh­me­rIn­nen noch die Ein­la­dung für eine nächs­te Pil­ger­tour im Jahr 2021 aus­ge­spro­chen. Vom 01. – 05. Sep­tem­ber 2021 geht es unter dem Mot­to Stadt.Land.Fluss“ als geh.bet.tour 2.0 durch wei­te Tei­le der Diö­ze­se Pas­sau auf den Spu­ren des Stift- und Bist­umlan­des. Infos und Vor­anmel­dun­gen kön­nen jeder­zeit unter 08551/ 5550 oder bei der Kath. Jugend Ober­ös­ter­reich gege­ben und ent­ge­gen­ge­nom­men werden.

Text: Johan­nes Geier

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