Bistum

„Rien ne va plus“

Redaktion am 20.04.2025

Info Icon Foto: NiederbayernTV

In seiner Predigt am Ostersonntag wandte sich Pfarrer Magnus König in der Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt in Freyung an die versammelte Gemeinde sowie an die Zuschauerinnen und Zuschauer die über Niederbayern TV mitfeierten und sprach über ein Thema, das die meisten Menschen tagtäglich gerne verdrängen: den Tod.

Nichts ist end­gül­ti­ger als der Tod. Wenn man tot ist, ist man tot“ … rien ne va plus“, so begann König sei­ne Pre­digt ein­drück­lich – und sprach damit eine Wahr­heit aus, die oft tabui­siert wird. Er erin­ner­te dar­an, wie schwer es vie­len fal­le, sich mit der eige­nen Sterb­lich­keit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Auch eine Sze­ne aus dem erfolg­rei­chen Hol­ly­wood­film Ren­dez­vous mit Joe Black dien­te ihm als Bei­spiel für das Rin­gen mit dem The­ma Tod und Verlust.

Hier können Sie sich die Predigt ansehen:

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Hier können Sie sich den ganzen Gottesdienst ansehen:

Dekan Magnus König spann­te dann den Bogen zur Erfah­rung der Jün­ger Jesu. Die­se hät­ten alles hin­ter sich gelas­sen, um ihm nach­zu­fol­gen – und stan­den dann fas­sungs­los und tief trau­rig vor sei­nem Tod am Kreuz. Doch die christ­li­che Bot­schaft sei stär­ker als die Ver­zweif­lung: Wir wis­sen, wie es wei­ter­ging. Wir ken­nen die Geschich­te von Ostern.“

Ostern bedeu­te, dass der Tod nicht das letz­te Wort hat. Aus dem Nichts wird ein Alles ist mög­lich“, sag­te König. Das Fest der Auf­er­ste­hung eröff­ne eine neue Per­spek­ti­ve auf das Leben – und auf den Tod. Die­se Hoff­nung gebe Kraft, in schwe­ren Zei­ten nicht zu ver­zwei­feln, son­dern die Zei­chen der Lie­be und Güte Got­tes im All­tag zu entdecken.

Der Sieg Chris­ti über den Tod macht Mut“, so König. Mut, dem Leben mit Ver­trau­en, Lie­be und Respekt zu begeg­nen – selbst ange­sichts von Leid, Ver­lust und Tod. Denn: Der Tod ist nicht das Ende.“

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