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Ein Erfolg: Erstes Pfingstfest in Passau!

Stefanie Hintermayr am 05.06.2022

429 A7916 1 Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Das erste Pfingstfest „Fest der Jugend“ in Passau ist mit einem Pontifikalgottesdienst zum Hochfest Pfingsten mit Bischof Stefan Oster SDB im Dom mit hunderten Gläubigen erfolgreich zu Ende gegangen. Mit einem „Geburtstagsfest der Kirche“ auf dem Domplatz ist die zweitägige Veranstaltung vom 4./5. Juni ausgeklungen.

Nach dem erfolg­rei­chen Auf­takt am ers­ten Tag des Pfingst­fests am 4. Juni haben am zwei­ten Tag hun­der­te jun­ge und jung­ge­blie­be­ne Gläu­bi­ge den Höhe­punkt im Pas­sau­er Ste­phans­dom mit­er­lebt, das Pon­ti­fi­kal­amt zum Hoch­fest Pfings­ten mit Bischof Ste­fan Oster SDB. Er zeig­te sich sicht­lich erfreut über die vie­len jun­gen Chris­tin­nen und Chris­ten. Das sei ein Zei­chen, dass die Kir­che auch jung ist und sich erneu­ert“. Auf die Erneue­rung ging er ein­gangs kurz, und spä­ter in sei­ner Pre­digt detail­lier­ter, ein. Zwei Ein­drü­cke bekä­men die Mit­fei­ern­den sofort beim Betre­ten des Doms. Ers­tens: Unse­re Kir­che ist eine gro­ße Bau­stel­le“, so Bischof Ste­fan, bezug­neh­mend auf die aktu­ell lau­fen­de fünf­jäh­ri­ge Dom­sa­nie­rung. Die­ses Bild der Groß­bau­stel­le pas­se ganz gut zur aktu­el­len Situa­ti­on der Kir­che, die mit­ten in einem Umbruch ste­cke und eine Erneue­rung erle­be. Kir­che kommt an Pfings­ten zu sich selbst und erlebt ihre Geburt“, erklär­te er zur Bedeu­tung von Pfings­ten und war­um wir damit auch die Geburts­stun­de der Kir­che fei­ern. Als Zei­chen dafür hat­ten die Ver­an­stal­ter und Teil­neh­mer des Pfingst­fests auch vie­le rote Luft­bal­lons mit der Auf­schrift Hap­py Bir­th­day Kir­che“ zum Got­tes­dienst mitgebracht.

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Der Hei­li­ge Geist wird euch alles leh­ren und an das erin­nern, was ich euch gesagt habe.”

Jesus zu den Jüngern im Johannesevangelium

„Heiliger Geist, erneuere die Kirche!“ – Predigt von Bischof Oster

In sei­ner Pre­digt ging der Bischof näher auf das ein­gangs erwähn­te The­ma Erneue­rung ein und erläu­ter­te hier­zu drei zen­tra­le Punk­te. Ers­tens: Welch selt­sa­me Wesen wir Men­schen sind und was wir mit Pfings­ten fei­ern. Zwei­tens: Was der Hei­li­ge Geist in den Jün­gern bewirk­te. Und drit­tens: War­um wir Pfings­ten auch den Geburts­tag der Kir­che nen­nen. Zum Wesen Mensch mein­te er zu Beginn: Grund­sätz­lich: Alles, was zur Schöp­fung gehört, drückt sich aus und teilt sich mit.“ Men­schen drück­ten sich in jedem Moment ihres Daseins aus, teil­ten sich (ande­ren) mit und ver­such­ten auch stets, sich dar­in zu kon­trol­lie­ren. Ein Über­maß an Kon­trol­le ber­ge aber die Gefahr, sich selbst zu ver­lie­ren. Wir sag­ten dann auch: Der oder die ist noch nicht wirk­lich bei sich selbst ange­kom­men.“ Das ver­hin­de­re schließ­lich auch, den Herrn wirk­lich in sein Leben hin­ein­zu­las­sen, so Bischof Stefan.

Wir glau­ben, dass wir nichts nöti­ger haben, als den Hei­li­gen Geist für unser Zeugnis.”

Bischof Stefan Oster SDB

Punkt Zwei, was der Hei­li­ge Geist in den Jün­gern bewirk­te, erklär­te er am Bei­spiel Petrus. Als der Auf­er­stan­de­ne ihm die Fra­ge stell­te Petrus, liebst du mich wirk­lich?“ Damit mein­te Jesus eine bedin­gungs­lo­se Lie­be, Ein­satz von gan­zem Her­zen“, wie Bischof Ste­fan erklär­te. Zugang zum Reich Got­tes erlang­ten wir erst, wenn wir uns von gan­zem Her­zen vom Hei­li­gen Geist erfül­len lie­ßen. Nur so ler­ne man Jesus wirk­lich ken­nen, so der Bischof, und stell­te den Gläu­bi­gen die Fra­ge: Darf Jesus Ihr Herz regie­ren?“ Sei­ne Ant­wort, und Über­lei­tung zum drit­ten Punkt Geburts­tag der Kir­che‘: Wenn der Herr nicht von da (vom Her­zen) kommt, wer­den wir auch nicht neu­ge­bo­ren.“ Genau das, die (Neu-)Geburt der Kir­che fei­er­ten wir an Pfings­ten, so Bischof Ste­fan. Heu­te kommt Kir­che in den Apos­teln zutiefst zu sich selbst.“ Und wie die Apos­tel vor mehr als 2.000 Jah­ren ist auch heu­te jeder Christ dazu beru­fen, Zeug­nis von Jesus zu geben. Komm, Hei­li­ger Geist, erneue­re das Ange­sicht der Erde, dei­ner Kir­che und das Herz von jedem von uns. Amen.“

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Abschluss: Geburtstagsfest der Kirche

Mit einem Geburts­tags­fest der Kir­che“ auf dem Dom­platz und einem nach­mit­täg­li­chen Aus­klang im Valen­tins­saal ist das ers­te Pfingst­fest in Pas­sau schließ­lich zu Ende gegan­gen. Hier war für die Teil­neh­mer noch­mals ein klei­nes Pro­gramm gebo­ten. Gott­fried Schwar­zen­ber­ger aus dem Pon­gau gab ein Zeug­nis und erzähl­te, wie er Gott ken­nen­ge­lernt hat und wel­chen Frie­den Gott in sei­nem Leben schenkt. Er zeig­te sich über­zeugt, dass das Leben viel bes­ser ist mit Gott. Anschlie­ßend wur­de das Aller­hei­ligs­te aus­ge­setzt, gebe­tet und gesun­gen. Es gab die Mög­lich­keit, einen bewuss­ten Glau­bens­schritt zu set­zen und Jesus das eige­ne Leben anzu­ver­trau­en. Danach gab es von den bei­den Mode­ra­to­ren Eli­as Glä­ser und Katha­ri­na Hau­ser ein paar prak­ti­sche Tipps, wie man den Glau­ben im All­tag leben kann: eine Bezie­hung zu Gott pfle­gen, sich Vor­bil­der suchen, selbst ein Vor­bild sein, sich nicht zu viel vor­neh­men und sich gute Gemein­schaft suchen. Vor­ge­stellt wur­den schließ­lich noch die Koope­ra­ti­ons­part­ner des Pfingst­fests, im Ein­zel­nen das Refe­rat Beru­fungs­pas­to­ral, die KSG, FOCUS, Jugend2000, Bnp und HOME, mit­samt ihrer Ange­bo­te. Abge­schlos­sen wur­den die bei­den Tage mit einer freu­di­gen Zeit des Lob­prei­ses. Dass so vie­le begeis­ter­te jun­ge und jung­ge­blie­be­ne Gläu­bi­ge mit dabei waren und das bun­te Pro­gramm mit Lob­preis, Got­tes­diens­ten, Work­shops, Vor­trag und Par­tys mit­er­lebt haben, hat nicht zuletzt die Ver­an­stal­ter um das Refe­rat für Neue­van­ge­li­sie­rung gefreut. Refe­rats­lei­te­rin Ingrid Wag­ner mein­te: Wir sind sehr zufrie­den. Das ers­te Pfingst­fest in Pas­sau war defi­ni­tiv ein Erfolg.“

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