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Bistum

Mariahilfstiege: Pilgerweg und -ziel

Stefanie Hintermayr am 20.07.2020

200720 Pilgerziel Mariahilfstiege foto2 SH info-icon-20px Foto: Hintermayr/pbp

Die knapp 400 Jahre alte Mariahilfstiege in Passau hat eine faszinierende Geschichte. Ihre 321 Stufen zur Wallfahrtskirche beten jedes Jahr zahlreiche Pilger hinauf. Archivdirektorin Prof. Hannelore Putz gewährt einen Einblick in die faszinierende Geschichte der Mariahilfstiege.

Damals wie heu­te fas­zi­niert die Maria­hilfs­tie­ge in Pas­sau die Gläu­bi­gen glei­cher­ma­ßen. Unzäh­li­ge Pil­ger haben ihre 321 Stu­fen hin­auf zur Wall­fahrts­kir­che in ihrer knapp 400 Jah­re wäh­ren­den Geschich­te genom­men, immer mit dem einen Ziel: das Gna­den­bild am Hoch­al­tar. Die einen gehen, die ande­ren beten, wie­der ande­re knien die Stie­ge hin­auf (nach altem Brauch). Die Maria­hilfs­tie­ge hat als letz­te Etap­pe eines Pil­ger­wegs etwas fas­zi­nie­ren­des an sich. Die Atmo­sphä­re ist ein­zig­ar­tig und beson­ders. Archiv­di­rek­to­rin Prof. Han­ne­lo­re Putz kennt die Geschich­te der Maria­hilfs­tie­ge sehr genau und weiß auch per­sön­li­che Geschich­ten der Pil­ger zu erzäh­len. Ste­fa­nie Hin­ter­mayr hat sie erfahren:

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Die lan­ge Stie­ge”, wie sie zurecht auch genannt wird, war und ist ein Zufluchts­ort im Schutz­man­tel der Got­tes­mut­ter Maria. Vor allem aber ist die Maria­hilfs­tie­ge ein Ort des Glau­bens. Hier kommt das Gebet jahr­hun­der­te­al­ter Pil­ger­tra­di­ti­on zusam­men. Unzäh­li­ge Gläu­bi­ge haben ihre Sor­gen, Nöte, Ängs­te und Her­zens­an­lie­gen mit­ge­bracht, um sie an Maria her­an­zu­tra­gen. Nicht sel­ten haben sie dabei ihre Votiv­bil­der als Geschenk und Gabe an die Got­tes­mut­ter an den Wän­den der Stie­ge angebracht.

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Was die Maria­hilfs­tie­ge von ande­ren Pil­ger­we­gen unter­schei­det ist, dass sie von Anfang an zeigt, was Pil­gern eigent­lich heißt. Pil­gern ist nicht ein­fach nur ein Gelan­gen von A nach B, son­dern viel­mehr ein Weg. Und die Stie­ge ist Teil die­ses Weges. Die­se letz­te Etap­pe ist mit ihren 321 Stu­fen und ihrer Steil­heit beschwer­lich und für vie­le Pil­ger eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Doch herrscht hier, in den Gemäu­ern der Maria­hilfs­tie­ge auch eine ganz beson­de­re Atmo­sphä­re, die Kraft schenkt. Sie gilt als Ort der per­sön­li­chen Samm­lung, der Kon­zen­tra­ti­on und des Gebets, immer mit dem einen Ziel: das Gna­den­bild am Hochaltar.

Hören Sie hier den Radiobeitrag zum faszinierenden Pilgerweg Mariahilfstiege

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