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Bistum

Schulung: Prävention sexualisierter Gewalt

Stefanie Hintermayr am 15.10.2020

200924 Praeventionsschulung foto3 info-icon-20px Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Alle MitarbeiterInnen des Bistums Passau werden in Prävention sexualisierter Gewalt geschult. Das ist Pflicht und Bischof Stefan Oster ein großes Anliegen. Schulungsteilnehmer bestätigen, dass sie in vielerlei Hinsicht profitieren.

Don­ners­tag, 24. Sep­tem­ber 2020 in Spec­trum Kir­che Pas­sau-Maria­hilf: die 18 Mit­ar­bei­te­rIn­nen der Kir­che von Pas­sau bele­gen eine Schu­lung mit dem nicht gera­de leich­ten Titel Prä­ven­ti­on sexua­li­sier­ter Gewalt“. Die neue Prä­ven­ti­ons­be­auf­trag­te Bet­ti­na Sturm lei­tet die ganz­tä­gi­ge Schu­lung, gemein­sam mit Eva Kell-Haus­ner von der Prä­ven­ti­ons­ab­tei­lung Bis­tum Augs­burg. Es ist ein inten­si­ver Tag, der den Teil­neh­mern weit mehr als nur blo­ßes Basis­wis­sen ver­mit­telt. Es geht um eine Kul­tur des acht­sa­men Mit­ein­an­ders, um die Refle­xi­on des eige­nen Ver­hal­tens und Sen­si­bi­li­sie­rung für Gefähr­dungs­mo­men­te, um miss­brauchs­ver­hin­dern­de und ‑begüns­ti­gen­de Struk­tu­ren, Hand­lungs­emp­feh­lun­gen, Ansprech­per­so­nen, insti­tu­tio­nel­les Schutz­kon­zept und recht­li­che Grund­la­gen. All das wird nicht nur theo­re­tisch ver­mit­telt. Das Schu­lungs­kon­zept ist inter­ak­tiv und macht die Inhal­te dadurch erleb­bar für die Mit­ar­bei­te­rIn­nen. Und die bestä­ti­gen schon nach einem hal­ben Schu­lungs­tag, dass sie in vie­ler­lei Hin­sicht pro­fi­tie­ren, per­sön­lich und für ihren Berufs­all­tag. Hier ein Film dazu:

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Ein Herzensanliegen: Prävention sexualisierter Gewalt

Basie­rend auf der Rah­men­ord­nung Prä­ven­ti­on gegen sexua­li­sier­te Gewalt“ der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, gül­tig seit Janu­ar 2020, ist die Prä­ven­ti­ons­schu­lung ver­pflich­tend für alle Mit­ar­bei­te­rIn­nen der Diö­ze­se. Ziel ist eine Kul­tur des acht­sa­men Mit­ein­an­ders zu prak­ti­zie­ren und wei­ter zu ent­wi­ckeln“. Genau­so steht es in der Prä­am­bel der Rah­men­ord­nung – und genau dar­um geht es der Kir­che von Pas­sau. Prä­ven­ti­on sexua­li­sier­ter Gewalt ist daher weit mehr als nur Pflicht; sie ist ein Her­zens­an­lie­gen. Und längst ist es Chef­sa­che. Das The­ma hat obers­te Prio­ri­tät für Bischof Ste­fan Oster SDB. Wir muss­ten in den letz­ten Jah­ren erfah­ren, dass nicht weni­ge Men­schen in sexua­li­sier­ter Gewalt leid­vol­le, fürch­ter­li­che Erfah­run­gen machen muss­ten. Wir aber sind dazu da, dass Men­schen heil­vol­le Erfah­run­gen machen. Und des­halb hat die­ses The­ma für uns als Kir­che von Pas­sau obers­te Prio­ri­tät. Uns ist es ein Her­zens­an­lie­gen, dass wir acht­sam und sen­si­bel sind, Über­grif­fig­keit ver­mei­den und dass vor allem Kin­der und Jugend­li­che ganz beson­ders geschützt werden.“

Wir als Kir­che sind dazu da, dass Men­schen heil­vol­le Erfah­run­gen machen. Des­halb hat das The­ma Prä­ven­ti­on sexua­li­sier­ter Gewalt für uns obers­te Priorität.”

Bischof Stefan Oster

Das Ziel: Sexualisierte Gewalt verhindern

Die Prä­ven­ti­ons­schu­lung soll eine Kul­tur des acht­sa­men Mit­ein­an­ders in der Kir­che von Pas­sau för­dern und damit jeg­li­che Form der sexua­li­sier­ten Gewalt ver­hin­dern. Das ist obers­tes Ziel. Und um das zu errei­chen, bedarf es die Unter­stüt­zung aller Mit­ar­bei­te­rIn­nen. Mit Rat und Tat zur Sei­te steht die neue Prä­ven­ti­ons­be­auf­trag­te Bet­ti­na Sturm. Uns ist es ein Her­zens­an­lie­gen, uns anver­trau­te Kin­der, Jugend­li­che, schutz- und hil­fe­be­dürf­ti­ge Erwach­se­ne zu schüt­zen, ihnen eine siche­re Hei­mat zu bie­ten, eine siche­re Kir­che zu bie­ten.“ Betrof­fe­ne hät­te mit Anstoß gege­ben, die­ses The­ma aus dem Tabu­be­reich her­aus­zu­brin­gen und ganz gezielt gegen sexua­li­sier­te Gewalt im kirch­li­chen Bereich vor­zu­ge­hen, betont Bet­ti­na Sturm.

Uns ist es ein Her­zens­an­lie­gen, uns anver­trau­te Kin­der, Jugend­li­che, schutz- und hil­fe­be­dürf­ti­ge Erwach­se­ne eine siche­re Kir­che zu bieten.”

Präventionsbeauftragte Bettina Sturm
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Prävention

"Augen auf – hinsehen & schützen.“ So lauten die Leitprinzipien für die Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen in der katholischen Kirche in Deutschland.