Das glauben wir

Gefahr des Erfolgs

Redaktion am 14.02.2025

Info Icon Foto: Stefanie Hintermayr/ pbp

Erfolg, Leistung, Reichtum?! Ist es das, was das Leben ausmacht? Unsere Leistungsgesellschaft lebt es uns zumindest vor. Ganz anders ist das bei Jesus: Er zeigt uns, dass allein die gute Tat wahre Erfüllung bringt und zum ewigen Leben führt. Ein Impuls zum 16. Februar 2025 von Pfarrer Wolfgang de Jong.

Wenn wir sport­li­che Wett­kämp­fe z.B. bei Welt- und Euro­pa­meis­ter­schaf­ten ver­fol­gen – dann schau­en wir wie gebannt auf die Sie­ger, nur die drei bes­ten Plät­ze zäh­len, und von einem ach­ten, neun­ten oder zwölf­ten Platz redet kei­ner mehr. Das ist ein Spie­gel unse­rer Gesell­schaft, unser Blick ist immer mehr gelenkt auf die Erfolg­rei­chen, auf die Leis­tungs­star­ken, auf die Rei­chen und Glück­li­chen. Ganz anders ist das bei Jesus: Er lenkt unse­ren Blick auf die Armen, die Hun­gern­den, die Wei­nen­den. Gönnt denn Jesus uns unser Wohl­erge­hen, unse­ren Wohl­stand nicht, dass wir uns satt essen kön­nen, dass wir lachen kön­nen und nicht wei­nen müssen?

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Reich­tum, Erfolg, Kar­rie­re – sie ber­gen in sich die gro­ße Gefahr, sich allein auf die eige­nen Kräf­te und den eige­nen Erfolg zu ver­las­sen, sich über die Klei­nen und Armen zu erhe­ben, zu mei­nen, kei­nen Gott mehr nötig zu haben, weil wir ja selbst alles machen, regeln und uns alles kau­fen kön­nen. Doch wer die­ser Gefahr erliegt, ist kurz­sich­tig: Krank­heit, Lei­den und Ster­ben blei­ben nie­man­dem erspart, so wohl­ha­bend er auch ist. Selig dem, der es nicht ver­lernt hat, dass er vor Gott als Armer dasteht, der nur bit­tend zu ihm sei­ne Hand aus­stre­cken kann. Wer nie einen Gott nötig haben woll­te, dem wird dann nur Jam­mern und Kla­gen übrig­blei­ben. Prei­sen wir dar­um mit Jesus nicht nur die Sie­ger­ty­pen selig, deren Ruhm mor­gen und über­mor­gen und in Ewig­keit ver­blasst, prei­sen wir die selig, die ihre Quel­len in Gott haben. Prei­sen wir die selig, die auch in Ver­fol­gung und Not noch Wur­zeln in Gott haben und zu ihm ste­hen. Wenn alle ande­ren nur lachen und spot­ten, ihr wer­det im Him­mel groß sein, ver­spricht Jesus. All unser Hab und Gut und all unser Erfolg ist nur gelie­hen, damit wir mit ihnen Gutes tun. Das zählt für das ewi­ge Leben. In die­sem Sinn wün­sche ich ihnen allen einen schö­nen und geseg­ne­ten Sonntag!

Wolf­gang de Jong
Pfar­rer in Fürstenzell

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