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Das glauben wir

Tut was er sagt!

Redaktion am 14.01.2022

220116 Predigt Kirchgessner Title TV Foto: Bayer / pbp

Empfehlungen, Ratschläge und auch Befehle hören und lesen wir Menschen täglich und sind über deren Vielzahl und Widersprüchlichkeit oft verwirrt. Die klaren und einfachen Worte von Jesus wären im Gegensatz dazu sehr leicht umzusetzen, werden aber oft mehr noch als alle anderen Empfehlungen ignoriert.

Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5). Die­se Auf­for­de­rung Mari­as ist als pro­gram­ma­ti­sches Wort zu ver­ste­hen, das für alle Wor­te und Taten Jesu gilt. Stellt sich die Fra­ge: Was macht denn Jesus? Was sagt er denn so? Was ist ihm wich­tig? Ich grei­fe drei Wor­te Jesu aus der Bibel heraus.

Alle, die zum Schwert grei­fen, wer­den durch das Schwert umkom­men.“ (Mt 26,52), so Jesus im Gar­ten Get­se­ma­ni bei sei­ner Ver­haf­tung. Deutsch­land ist mit 9 Mrd € nach den USA, Russ­land, Frank­reich und Chi­na der fünf­größ­te Waf­fen­ex­por­teu­er der Welt. U.a. lie­fer­te unser Land bis vor kur­zem Waf­fen nach Kasach­stan, wo der Dik­ta­tor auf sei­ne eige­nen Bür­ger schie­ßen lässt, womög­lich mit unse­ren Waf­fen. Müs­sen wir Deut­sche an Leid und Tod Unschul­di­ger Geld ver­die­nen? Bis dato hat noch eine jede Regie­rung beteu­ert, sie wür­de den Waf­fen­ex­port dros­seln und stär­ker kon­trol­lie­ren, doch die Rea­li­tät schaut anders aus.

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Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und ver­folgt…“ (Mt 7,11) Jesus macht von Anfang an klar, dass Christ­sein in sei­ner Nach­fol­ge kein Spa­zier­gang ist, son­dern auf Wider­spruch stößt, ja Ableh­nung, Hass und Ver­fol­gung pro­vo­ziert. Das erle­ben wir aktu­ell in der größ­ten Chris­ten­ver­fol­gung aller Zei­ten, wo in Nord­ko­rea, Indi­en, Nige­ria, Myan­mar, Chi­na und vie­len ande­ren Län­dern Chris­ten ihres Lebens nicht sicher – nur weil sie glau­ben­de, beten­de Men­schen sind. Und die Poli­tik? Schaut weg und schweigt.
Nach dem Maß, mit dem ihr messt, wer­det ihr gemes­sen wer­den.“ (Mt 7,2) Ehr­lich: Wie klein­lich und eng­her­zig sind wir im Blick auf die Feh­ler der ande­ren und wie groß­zü­gig gegen­über unse­ren eige­nen. Wie eng­stir­nig in unse­rem Den­ken, und wie hyper­sen­si­bel, wenn uns jemand ein deut­li­ches Wort sagt. Jesus ermu­tigt uns, Herz und Hirn zu wei­ten, und unser klein, klein“ Den­ken abzulegen.

Was ER euch sagt, das tut!“ Hät­ten wir als Chris­ten den Mut kon­kret zu leben, was ER uns sagt, wür­den wir einen wich­ti­gen Bei­trag zu einem guten Mit­ein­an­der in unse­rer Gesell­schaft, zu Ach­tung und Respekt vor den ande­ren, zu Tole­ranz gegen­über Anders­den­ken­den, ja zum Frie­den in der Welt und zu einem bes­se­ren Image der Kir­che bei­tra­gen. Ich lade Sie/​uns ein: Tun wir im eben begon­ne­nen Neu­en Jahr, was ER uns sagt, und wir wer­den uns und unse­re Umwelt zum Posi­ti­ven verändern.

Dom­vi­kar Bern­hard Kirch­gess­ner
Lei­ter des Exer­zi­ti­en- und Bil­dungs­hau­ses Spec­trum Kir­che Passau-Mariahilf