Das glauben wir

Ruht euch ein wenig aus!

Redaktion am 19.07.2024

Info Icon Foto: Bayer/pbp

"Kommt mit ... und ruht euch ein wenig aus.". Diese Einladung stammt tatsächlich von Jesus an seine Apostel, nachdem sie erschöpft von ihrer ersten Aussendung zurückgekommen waren. Die Botschaft für uns heute: Indem wir auf Gott vertrauen, können wir abgeben, abschalten und somit Ruhe finden. Ein Impuls zum 21. Juli 2024 von Studentenpfarrer Peter Kunz.

Kommt mit … und ruht euch ein wenig aus.“ Wer sagt schon so etwas zu uns? Ist es viel­leicht nur ein bil­li­ger Wer­be­slo­gan eines Well­ness­ho­tels oder ähn­li­chen? Nein! Es ist tat­säch­lich Gott, der uns einlädt!

Die­se Auf­for­de­rung Jesu geht an die Apos­tel, die gera­de erschöpft von ihrem ers­ten Ein­satz“ zurück­ge­kom­men sind: Jesus hat sie aus­ge­sandt – ohne nen­nens­wer­te Aus­stat­tung, doch mit der Voll­macht, in sei­nem Namen zu spre­chen. Nun sind sie wie­der zurück und brau­chen Ruhe und Erho­lung, — eben­so wie vie­le von uns, etwa nach einem anstren­gen­den Schul- und Arbeits­jahr. Das Evan­ge­li­um schil­dert uns, dass es aber mit der Ruhe nichts wird. In der ein­sa­men Gegend, wohin sich Jesus mit den Jün­gern zurück­zie­hen will, fin­den sich bald zahl­lo­se Men­schen ein.

Man­che von uns ken­nen etwas Ver­gleich­ba­res: Auch am Wochen­en­de, auch in der Frei­zeit, sogar im Urlaub gehen einem vie­le Men­schen, Erleb­nis­se und Pro­ble­me nicht aus dem Kopf. Auch wenn sie nicht da sind“, aber sie beschäf­ti­gen einen nach wie vor. Manch­mal wirft sich viel­leicht sogar die Fra­ge auf: Hät­te ich mich über­haupt zurück­zie­hen dür­fen ange­sichts mei­ner vie­len Auf­ga­ben und mei­ner gro­ßen Ver­ant­wor­tung? Manch­mal, da scheint es sogar, dass wir Urlaub vom Urlaub brauchen.

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Ruhen will gekonnt sein. Inter­es­sant, denn im Schöp­fungs­be­richt erfah­ren wir, das Gott auch geruht hat: am sieb­ten Tag. Doch eigent­lich heißt es viel­mehr er wur­de fer­tig“. Wo wir an unse­re Gren­zen sto­ßen und bei uns immer noch die Sehn­sucht nach mehr und immer bes­ser bleibt, da wird Gott fer­tig. Er ist es, der zual­ler­erst die ver­schie­de­nen Nöte der Men­schen wahr­nimmt und dar­auf ein­geht: Bei den Apos­teln ist es das Bedürf­nis nach Ruhe, bei der Men­schen­men­ge mög­li­cher­wei­se die Sehn­sucht nach Halt, nach Ori­en­tie­rung, nach Ver­söh­nung, nach Hei­lung, nach dem, wofür es sich zu leben lohnt – letzt­lich nach der Nähe Gottes.

Es heißt Ver­trau­en“, wenn wir unse­ren Blick auf die ver­schie­de­nen Situa­tio­nen in unse­rem Leben öff­nen und es in Got­tes Hän­de legen kön­nen. Wenn wir abge­ben, abschal­ten, Ruhe fin­den kön­nen, weil da jemand ist, der es wirk­lich ernst meint: Kommt mit … und ruht euch ein wenig aus.“

Peter Kunz
Stu­den­ten­pfar­rer

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