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Das glauben wir

Der Mensch im Mittelpunkt!

Redaktion am 17.09.2021

210919 Predigt de Jong Title TV info-icon-20px Foto: Wolfgang-Christian Bayer/pbp

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, spricht Jesus und sorgt damit für Verwirrung. Warum um Himmels willen sollte man wieder zum Kind werden wollen, wenn doch jedes Kind davon träumt schnell erwachsen zu sein? Antwort darauf gibt Jugendpfarrer Wolfgang de Jong in seiner Predigt zum 25. Sonntag im kirchlichen Jahreskreis am 19. September 2021.

Wenn Erwach­se­ne reden, dann müsst ihr schön still sein!“ Kön­nen die mit ihren Kin­dern nicht drau­ßen blei­ben, die stö­ren doch nur unse­re Andacht!“ Und er stell­te ein Kind in ihre Mit­te und sag­te zu ihnen: Wer ein sol­ches Kind um mei­net­wil­len auf­nimmt, der nimmt mich auf!“ Höre ich die­se oder ähn­li­che Aus­sa­gen, dann über­kommt mich ein unan­ge­neh­mes Gefühl. Ich füh­le mich von Jesus ertappt. Ertappt fühl­ten sich die Jün­ger wohl auch.

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Jesus will sei­nen Freun­den den Sinn sei­ner Bot­schaft nahe­brin­gen und die Jün­ger haben nichts bes­se­res zu tun, als dar­über nach­zu­den­ken, wer von ihnen der Bes­te, der Belieb­tes­te, Geschei­tes­te, Ein­fluss­reichs­te, Schöns­te, Mäch­tigs­te ist. Jesus macht kei­ne Vor­hal­tun­gen. Er setzt ein Zei­chen: In die Mit­te die­ser Bes­ten, Ein­fluss­reichs­ten und Mäch­tigs­ten stellt er ein Kind. Die­sem schenkt er sei­ne gan­ze Auf­merk­sam­keit. Es braucht wohl wenig Phan­ta­sie dazu, um sich vor­zu­stel­len, wie es den Jün­gern jetzt ging: Sprach­los und beschämt, ertappt und schul­dig fühl­ten sie sich – eine pein­li­che Situa­ti­on, aber eine deut­li­che Ges­te Jesu! Und die Bot­schaft ist klar: Jesus stellt immer den Men­schen in den Mit­tel­punkt, gera­de die klei­nen und schwa­chen. Jesus gibt Men­schen, die kei­ner anse­hen will, Anse­hen und Wür­de. Damit legt Jesus sei­nen Fin­ger in die Wun­de, damit wir uns fra­gen: Was ist denn mit den Men­schen, die bei uns drau­ßen ste­hen und sit­zen, die wir nur von der Sei­te schief anschau­en, Men­schen vor denen wir die Nase rümp­fen, mit denen wir am liebs­ten nichts zu tun haben wol­len, Men­schen, die wir am liebs­ten nicht ken­nen wür­den, über deren Ver­hal­ten wir nur den Kopf schüt­teln? Las­sen wir uns von Jesu Ges­te her­aus­for­dern und über­le­gen wir: Wen stellt Jesus heu­te in unse­re Mitte …?

Ihnen allen einen schö­nen und geseg­ne­ten Sonn­tag und eine gute Woche.

Wolf­gang de Jong
Jugend­pfar­rer