icons / 24px / close
Einstellungen erfolgreich gespeichert

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Mehr erfahren

Das glauben wir

Herzensanliegen Mensch! - Sonntagspredigt

Redaktion am 15.01.2021

210117 Predigt Striedl title1 info-icon-20px Foto: Hintermayr/pbp

Der Mensch ist ein Herzensanliegen Gottes! Diese Worte des Heiligen Augustinus sind doch Balsam für die Seele, gerade jetzt in Krisenzeiten. Es ist die hoffnungsvolle Botschaft Jesu Christi, die er im Auftrag seines Vaters in die Welt hineinträgt. Mehr dazu erfahren Sie von Dompropst em. Hans Striedl in seiner Predigt zum 2. Sonntag im kirchlichen Jahreskreis am 17. Januar 2021.

Die Weih­nachts­ta­ge sind vor­bei. Unser Blick rich­tet sich vom Kind in der Krip­pe hin auf Jesus, der seit sei­ner Tau­fe unter­wegs ist, um die Bot­schaft sei­nes Vaters hin­ein zu tra­gen in die Welt. Und um wel­che Bot­schaft han­delt es sich dabei? Am Schöns­ten hat es der Hl. Augus­ti­nus beschrie­ben mit den Wor­ten: Der Mensch ist das Her­zens­an­lie­gen Gottes.

Jesu Anlie­gen war es also, das den Men­schen sei­ner Zeit begreif­lich zu machen. Und an die­sen Sonn­ta­gen hören wir bei den Got­tes­diens­ten, wie die ers­ten Jün­ger sich um Jesus geschart haben. Sie waren von ihm total begeis­tert und Jesus hat ihnen zu ver­ste­hen gege­ben: Kommt, helft mir, die­se Bot­schaft wei­ter­zu­sa­gen an die Men­schen. Alle Welt soll es erfah­ren: Der Mensch ist das Her­zens­an­lie­gen Gottes!

563A6DBB-AEDE-4738-8C81-E863F838C192@3.00x

Ihnen entgeht ein toller Beitrag!

Ohne die Ver­wen­dung von Coo­kies kann die­ser Bei­trag nicht ange­zeigt wer­den. Coo­kies sind klei­ne Datei­en, die von Ihrem Web­brow­ser gespei­chert wer­den, um Ihnen ein opti­ma­les Erleb­nis auf die­ser Web­site zu bieten.

Und immer mehr Men­schen haben den Wunsch geäu­ßert: Wir möch­ten auch ger­ne zu euch gehö­ren.“ Die­se Stern­stun­de der Geschich­te hat der Mensch­heit in der Fol­ge jene gro­ßen Chris­ten geschenkt: einen Hl. Bene­dikt, einen Franz von Assi­si, einen Maxi­mi­li­an Kol­be, eine Mut­ter Tere­sa und die vie­len namen­lo­sen Men­schen, die bis zum heu­ti­gen Tag Lie­be ver­wirk­li­chen und Gutes tun.

Auch uns, lie­be Gläu­bi­ge, hat die­ses Wort Jesu erreicht: Helft mir, die fro­he Bot­schaft zu ver­kün­den! Das neue Jahr 2021 ist noch kei­ne drei Wochen alt und wir schau­en angst­voll in die Zukunft: Wie wird‘s wer­den die­ses Jahr — wird‘s gut, wird‘s bös? Ein Kri­ti­ker unse­rer Zeit ermu­tigt uns, im Blick auf die Not die­ser Tage, nicht ver­zagt den Kopf hän­gen zu las­sen, son­dern beherzt die Din­ge anzu­pa­cken, die uns als Auf­ga­ben gestellt sind. Er drückt es so aus:

  • Du hast Angst vor dem Krieg, tu doch etwas für den Frieden!
  • Du machst Dir Sor­gen um Dei­ne Kin­der, Dei­ne Enkel­kin­der, so nimm Dir Zeit für sie und ver­su­che, sie noch bes­ser zu verstehen!
  • Du sorgst Dich um die Zukunft der Kir­che, so tu etwas, dass Dein Glau­be nicht müde wird!

Es gilt also, die Zeit, die vor uns liegt, zu einer Zeit der Gna­de zu machen. Und wir dür­fen uns dabei ver­las­sen, dass Jesus zu sei­nem Wort steht, das er sei­nen Jün­gern gesagt hat: Habt kei­ne Angst, ich bin immer bei Euch!

Ich wün­sche Ihnen einen geseg­ne­ten Sonntag!

Hans Striedl
Dom­propst i.R.