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Das glauben wir

Kraft der Taufe!

Redaktion am 09.04.2021

210411 Predigt Haslberger title3 info-icon-20px Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Als Getaufte sind wir Christus zugehörig, untrennbar mit ihm verbunden. Am sog. Weißen Sonntag, heuer am 11. April, denken wir in besonderer Weise an diesen Lebensbund, der Kraft schenken und so heilsam sein kann. Nicht selten wird an diesem Festtag zugleich Erstkommunion gefeiert. Anton Haslberger, Pfarrer im Pfarrverband Ortenburg, erklärt die Bedeutung des Weißen Sonntags genauer in seiner Predigt.

In der Kir­che hat der Wei­ße Sonn­tag sei­nen Namen von der Tra­di­ti­on, dass die, die an Ostern getauft wur­den, ihre Tauf­klei­der eine Woche lang tru­gen und die­se am Oktav-Tag wie­der ableg­ten. In den aus­deu­ten­den Riten der Tau­fe heißt es zum Tauf­kleid: In dei­ner Tau­fe hast Du — wie die Hei­li­ge Schrift sagt — Chris­tus ange­zo­gen. Das wei­ße Gewand sei euch ein Zei­chen für die­se Wür­de. Bewah­re sie, dei­ne Wür­de, für das ewi­ge Leben.

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Da könn­te man mei­nen, dass man sich die Wür­de irgend­wo auf­be­wahrt, viel­leicht in einem Schrank gut geschützt an einem gehei­men Ort. Gemeint ist aber, dass die­se Wür­de die Grund­la­ge bil­det für unser gan­zes christ­li­ches Leben. Dar­in drückt sich der Zuspruch der Tau­fe aus, dass ich Mensch, von Gott erschaf­fen, gewollt, geliebt und erlöst bin. Mit der Wür­de der Gott­eben­bild­lich­keit aus­ge­stat­tet, darf ich mich ver­ste­hen als wert­voll und wich­tig, von Gott gese­hen, gehal­ten und geliebt. Die­ser Zuspruch, der mich in Frei­heit ver­setzt, ist zugleich Ruf in die Ver­ant­wor­tung, mein Leben so zu gestal­ten, dass es dem guten Zusam­men­le­ben mög­lichst aller dient. Dabei kommt es nicht dar­auf an, wel­che äuße­re Klei­dung wir tra­gen: ob weiß oder schwarz oder bunt. Son­dern dass wir die­sen Zuspruch Got­tes, den wir Tauf­gna­de nen­nen, in unse­rem Inne­ren anneh­men und aner­ken­nen, und uns davon erfül­len las­sen. Das heißt: in unse­rem Inne­ren die­se Got­tes­eben­bild­lich­keit wei­ter zu pflegen.

Eine Form für die­se Pfle­ge ist die Fei­er der hei­li­gen Mes­se. Wenn ich in der Sakris­tei die Albe anzie­he, das wei­ßen Kleid, das an die Tau­fe erin­nert, tue ich dies im Bewusst­sein, dass wir uns in der Fei­er der Eucha­ris­tie immer wie­der neu noch tie­fer als Getauf­te erle­ben und mit­ein­an­der ver­bin­den. In die­ser Zeit mit ihren beson­de­ren Her­aus­for­de­run­gen wün­sche ich Ihnen aus der Kraft des Oster­fes­tes den Mut, Ihr Leben aus die­ser Zusa­ge der Tau­fe kraft­voll zu gestalten.

Gott ist mit Ihnen und unse­rer Welt!

Anton Hasl­ber­ger
Pfar­rer im Pfarr­ver­band Ortenburg