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Das glauben wir

Welt-Mission! - Predigt zum Weltmissionssonntag

Pressemeldung am 23.10.2020

201025 Predigt Reiner title info-icon-20px Foto: Hintermayr/pbp

Alles hängt mit Allem zusammen, sagte schon der weitgereiste Alexander Humboldt. Gerade wir Christen sind dazu berufen, über den eigenen Tellerrand, auf andere Länder zu schauen. Es geht darum, sich auch für die Menschen zu engagieren, denen es schlechter geht als uns. In seiner Predigt zum Weltmissionssonntag am 25. Oktober gibt Domkapitular em. Helmut Reiner hierzu einen Denkanstoß.

Schon etli­che Mona­te vor der Coro­na­pan­de­mie, die seit März 2020 die gan­ze Welt durch Krank­heit und etli­che Ein­schrän­kun­gen in Schach hält, wur­de für die Eröff­nung des Monats der Welt­mis­si­on 2020 Pas­sau als Gast­ge­ber ange­kün­digt. Das geschah am 4. Okto­ber in der Wall­fahrts­kir­che Mari­en­berg bei Burg­hau­sen. Abschlie­ßend fei­ern am heu­ti­gen Welt­mis­si­ons­sonn­tag die Bischö­fe Jonas Dem­be­le aus Mali und Ste­fan Oster im Pas­sau­er Dom einen Pon­ti­fi­k­al­got­tes­dienst. West­afri­ka­ni­sche Län­der wie Bur­ki­na Faso, Mali, Niger und Sene­gal stan­den im Blick­punkt der dies­jäh­ri­gen Mis­sio-Akti­on. Bischof Ste­fan Oster war mit einer Dele­ga­ti­on unter Lei­tung des Mis­sio-Prä­si­den­ten Msgr. Wolf­gang Huber noch vor der Coro­na-Kri­se im Sene­gal. Mit die­sem Besuch woll­te Bischof Ste­fan auch her­aus­stel­len: Wir rei­sen nicht nur in eine ande­re Welt, deren Men­schen weit weg von uns sind. Es gilt, was schon der weit­ge­reis­te Natur­for­scher Alex­an­der von Hum­boldt vor mehr als 250 Jah­ren beton­te. Alles hängt mit allem zusammen“.

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Auch wenn z.B. eini­ge die­ser west­afri­ka­ni­schen Län­der unter Insta­bi­li­tät und isla­mis­ti­schen Ter­ror lei­den und Bun­des­wehr­sol­da­ten auch aus unse­rer Regi­on an einem UNO-Ein­satz betei­ligt sind, der Mali mili­tä­ri­sche Sta­bi­li­tät brin­gen soll, kön­nen wir nicht so tun, als gin­ge uns das alles nichts an. In Kri­sen sind wir geneigt, so Bischof Oster, uns um uns selbst zu dre­hen und die Welt aus dem Blick zu ver­lie­ren. In ande­ren Län­dern leben Men­schen, die weni­ger pri­vi­le­giert sind als wir. Das Lie­bes­ge­bot aus dem Evan­ge­li­um die­ses Sonn­tags gilt nicht nur unsern Ange­hö­ri­gen oder Lands­leu­ten. Schon im atl. Buch Exo­dus wer­den die Israe­li­ten erin­nert, Frem­de nicht aus­zu­beu­ten, Wai­se oder Wit­we nicht aus­zu­nüt­zen. Selig sind in den Augen Got­tes die­je­ni­gen, die Soli­da­ri­tät leben, Türen der Hoff­nung auf­tun und Leben Licht und Zuver­sicht brin­gen. Denn sie wer­den Frie­den stiften.

Hel­mut Rei­ner
Dom­ka­pi­tu­lar i.R.