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Das glauben wir

Liebe in Freiheit!

Wolfgang-Christian Bayer am 25.10.2019

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Gott hat die Menschen nicht nur nach seinem Ebenbild erschaffen, sondern er liebt sie auch so sehr, dass er ihnen die Freiheit lässt ihn zu lieben oder abzulehnen. Mehr dazu von Domkapitular Josef Ederer in seiner Predigt zum 31. Sonntag im Jahreskreis am 3. November 2019.

Gott, die gan­ze Welt ist vor dir wie ein Stäub­chen auf der Waa­ge,
wie ein Tau­trop­fen, der am Mor­gen zur Erde fällt.
Du hast mit allen Erbar­men, weil du alles ver­magst,
und siehst über die Sün­den der Men­schen hin­weg, damit sie umkeh­ren.
Du liebst alles, was ist und ver­ab­scheust nichts von dem, was du gemacht hast;
denn hät­test du etwas gehasst, so hät­test du es nicht geschaf­fen.
Wie könn­te etwas ohne dei­nen Wil­len Bestand haben
oder wie könn­te etwas erhal­ten blei­ben,
das nicht von dir ins Dasein geru­fen wäre?
Du schonst alles, weil es dein Eigen­tum ist,
Herr, du Freund des Lebens.
Denn in allem ist dein unver­gäng­li­cher Geist.
Dar­um bestrafst du die Sün­der nur nach und nach;
du mahnst sie und erin­nerst sie an ihre Sün­den,
damit sie sich von der Schlech­tig­keit abwen­den
und an dich glau­ben, Herr.

Die­se wun­der­ba­re Gebet, das wir am heu­ti­gen Sonn­tag
in der Lesung aus dem Buch der Weis­heit zu hören bekom­men,
bringt zum Aus­druck, wer und wie Gott ist
und wie er mit Mensch und Schöp­fung in Bezie­hung steht.
Herr, du Freund des Lebens.”, so redet der Beter Gott an.
Die Schöp­fung, das Universum,die gan­ze Welt, die Mensch­heit,
bis hin zu jedem und jeder Ein­zel­nen von uns,
ist von Gott aus Lie­be, ein­fach weil er es woll­te,
von ihm ins Dasein geru­fen wor­den
und nichts hat ohne sei­nen Wil­len Bestand.
Weil aber Lie­be ohne Frei­heit nicht mög­lich ist,
hat Gott die Nicht-Lie­be” ihm gegen­über,
und damit ver­bun­den Ableh­nung, Sün­de und Tod
als Kon­se­quen­zen in Kauf genom­men.
Gott setzt auf Lie­be in Frei­heit — dar­um ist er barm­her­zig und gedul­dig,
so wie Jesus dem schul­dig gewor­de­nen Zöll­ner Zachä­us gegen­über
- dar­um haut er in Unrechts­si­tua­tio­nen nicht drun­ter,
wie wir uns das viel­leicht sogar wün­schen und erwar­ten wür­den,
- dar­um ruft er zwar ein­dring­lich zur Umkehr, aber ist gleich­zei­tig ein War­ten­der dar­auf,
dass wir uns von der Schlech­tig­keit, wie es im Gebet heißt, abwen­den
uns in Lie­be ihm zuwen­den und an ihn glau­ben.
Das ist sein Wil­le. Jetzt sind wir, Sie, Ich und Du dran!

Pre­digt von Dom­ka­pi­tu­lar Josef Ederer

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