Bistum

Priesterjubiläum der Kapuziner

Thomas König am 02.07.2019

Flankiert von Guardian P. Norbert Schlenker (l.), der Figur des hl. Br. Konrad und P. Marinus Parzinger (r.): die drei Jubilare (v.l.) P. Siegbert Mayer, P. Eduard Stuchlik und P. Markus Benedikt. Foto: Roswitha Dorfner

Drei Kapuziner feiern Priesterjubiläen in Altötting – Festgottesdienst in St. Konrad. Plädoyer für den Augenblick: „Gott redet zum Menschen durch die Dinge und Wesen, die er ihm begegnen lässt; und der Mensch antwortet darauf durch die Art und Weise, wie er mit eben diesen Dingen und Wesen umgeht“.

Am 29. Juni, dem Fest­tag der Apos­tel­fürs­ten Petrus und Pau­lus wer­den tra­di­tio­nell die Neu­pries­ter geweiht – heu­er bei­spiels­wei­se Magnus Pöschl in Pas­sau –, aber auch die Jubi­lä­en lang­jäh­ri­ger Pries­ter gefei­ert. Fünf Kapu­zi­ner waren es, die in die­sem Jahr ihr 50. bzw. sogar 60. Pries­ter­ju­bi­lä­um fei­ern konn­ten: Edu­ard Stuch­lik (60 J.), Mar­kus Bene­dikt, Sieg­bert May­er, Mat­thi­as Doll und Juan Ger­hard Bau­er (je 50 J.). Beim Fest­got­tes­dienst in der St. Kon­rad­kir­che Alt­öt­ting waren jedoch nur die ers­ten drei Jubi­la­re anwe­send; P. Mat­thi­as fei­er­te in sei­ner Hei­mat­ge­mein­de und P. Juan Ger­hard weil­te noch in der Mis­si­on in Chi­le. P. Mari­nus Par­zin­ger, bis vor kur­zem Pro­vin­zi­al der Deut­schen Kapu­zi­ner­pro­vinz, stand dem Fest­got­tes­dienst vor, der vom Heimin­ger Drei­klang und Orga­nis­tin Johan­na Kowat­sche­witsch musi­ka­lisch sehr stim­mungs­voll beglei­tet wurde.

In Anwe­sen­heit von Freun­den und Bekann­ten der Jubi­la­re sowie Bür­ger­meis­ter Her­bert Hof­au­er und stv. Land­rat Ste­fan Jetz sag­te Br. Mari­nus in sei­ner Pre­digt, er kön­ne den lan­gen Zeit­raum des Pries­ter­le­bens der Brü­der kaum ermes­sen, wo er doch gera­de erst selbst sein sil­ber­nes Pries­ter­ju­bi­lä­um fei­ern durf­te. Eine Essenz aus all den Jah­ren sei es, dass die Geehr­ten weder in der Ver­gan­gen­heit ste­hen geblie­ben, noch ihr Tun stets auf die Zukunft aus­ge­rich­tet hät­ten. Jetzt da sein“, das vor allem zäh­le, hielt Br. Mari­nus ein Plä­doy­er für den Augen­blick und zitier­te Mar­tin Buber: Gott redet zum Men­schen durch die Din­ge und Wesen, die er ihm begeg­nen lässt; und der Mensch ant­wor­tet dar­auf durch die Art und Wei­se, wie er mit eben die­sen Din­gen und Wesen umgeht“. Br. Mari­nus dank­te den Jubi­la­ren für ihren lan­gen Dienst und eben dafür, dass sie als Pries­ter und Seel­sor­ger nie in Rou­ti­ne erstarrt sind, son­dern bis heu­te den Men­schen stets neu­gie­rig und zuge­wandt – im Jetzt – begegnen.

Nach eini­gen per­sön­li­chen Dan­kes­wor­ten von P. Sieg­bert und P. Mar­kus klang der Fest­got­tes­dienst mit einem Ave Maria, gesun­gen von Doris Fuch­sen­ber­ger aus und mün­de­te in einem gesel­li­gen Bei­sam­men­sein im Klos­ter­gar­ten von St. Konrad. 

Text und Bild: Wolf­gang Terhörst

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