Weltkirche

Priesterseminar Passau „auf den Spuren des Heiligen Don Bosco“ in und um Turin

Wolfgang-Christian Bayer am 20.09.2019

190815_Priesterseminar_Turin1 info-icon-20px Foto: Martin Dengler

Die Seminarwallfahrt 2019 führte die elf Alumnen des Priesterseminars Passau vom 5. bis 11. August 2019 mit unserem Bischof Dr. Stefan Oster und den Ausbildungsverantwortlichen Regens Martin Dengler sowie Subregens Christoph Leuchter nach Turin.

Bischof Ste­fan trat mit uns nicht nur in die Gebets­ge­mein­schaft durch die Fei­er der täg­li­chen Hl. Mes­se und der Stun­den­lit­ur­gie, son­dern es erga­ben sich vie­le Gele­gen­hei­ten des per­sön­li­chen Aus­tau­sches und der Begeg­nung mit den ein­zel­nen Priesteramtskandidaten.

Am Mon­tag­abend fei­er­ten wir in Pas­sau noch gemein­sam das Fest der Dom­kirch­weih und stimm­ten uns auf die Fahrt ein, wel­che in zwei Klein­bus­sen am dar­auf­fol­gen­den Mor­gen star­te­te. Am Diens­tag­abend erreich­ten wir das Ziel und bezo­gen unse­re Zim­mer in Turin.

Am Mitt­woch stand ein Besuch der Gemein­schaft Cen­aco­lo auf unse­rem Pro­gramm. Hier­zu waren wir nach Saluz­zo gefah­ren, was eine gute Stun­de von Turin ent­fernt liegt und wo sich das ers­te Haus der von der Ordens­schwes­ter Elvi­ra Petroz­zi gegrün­de­ten Kom­mu­ni­tät befin­det, wel­che sich um jun­ge Men­schen in Kri­sen­si­tua­tio­nen, beson­ders sol­chen mit Dro­gen­pro­ble­men annimmt. Eini­ge jun­ger Män­ner haben von ihrem Leben ein bein­dru­cken­des Zeug­nis gege­ben — beson­ders davon, wie sie durch die Gemein­schaft und ihren dort emp­fan­ge­nen Glau­ben an Chris­tus buch­stäb­lich geret­tet wur­den und ein neu­es, sinn­erfüll­tes Leben begin­nen konn­ten. Nicht weni­ge von ihnen gehen in ent­fern­te Län­der, um dort nun selbst mit ande­ren, gefähr­de­ten Jugend­li­chen Leben zu tei­len und ihre Erfah­run­gen wei­ter­zu­ge­ben. Inzwi­schen sind aus der Gemein­schaft auch Beru­fun­gen zur Ordens­schwes­ter und zum Pries­ter hervorgegangen.

Der Don­ners­tag stand unter dem Zei­chen des jun­gen Don Boscos in Col­le Don Bosco, mit einem Besuch von Orten, die ihn beson­ders geprägt hat­ten. Am Abend waren wir dar­über hin­aus Gast bei Come to Bosco 2019“, einem Jugendtreffen. 

Am Frei­tag began­nen wir im Turi­ner Stadt­teil Val­doc­co, wo sich in der Basi­li­ka Maria Aus­i­l­iatri­ce der Leich­nam Don Boscos befin­det. Nach­mit­tags erwar­te­te uns eine Stadt­be­sich­ti­gung, wel­che mit dem Besuch des Domes abschloss.

Nach Sacra San Miche­le führ­te uns unser Weg am Sams­tag, es han­delt sich hier­bei um eine alte Klos­ter­an­la­ge wel­che zwi­schen 983 und 987 auf dem Hügel des Mon­te Pir­chi­ria­no erbaut wur­de. Mit einem traum­haf­ten Aus­blick stimm­ten wir uns auf die Rück­rei­se am dar­auf­fol­gen­den Tag ein, bei der wir Rast in Meran-Ober­mais, einer Wir­kungs­stät­te des ers­ten Diö­ze­san­pa­trons unse­res Bis­tums, des hei­li­gen Valen­tin ein­leg­ten.

Wir dan­ken der Diö­ze­se Pas­sau für die Unter­stüt­zung und allen in der Orga­ni­sa­ti­on Verantwortlichen.

Fotos: Mar­tin Deng­ler
Text: Peter Bosanyi