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Weltkirche

Weltwärts-Freiwillige: Erstes Treffen

Pressemeldung am 21.09.2020

200920 Weltwaerts Freiwilligen Rueckkehrerseminar foto1 Bildquelle: Christine Krammer

Über ihre Erfahrungen als Freiwilligendienstleistende in Peru, Paraguay und Bolivien konnten sich die Jugendlichen erstmals seit ihrer Rückkehr austauschen. Das Rückkehrerseminar fand unter der Leitung der Weltwärts-Verantwortlichen Christine Krammer von 18. bis 20. September im Haus der Jugend Passau statt.

Beim ers­ten Tref­fen seit ihrer Rück­kehr aus Peru, Para­gu­ay und Boli­vi­en konn­ten die Frei­wil­li­gen­dienst­leis­ten­den des Bis­tums Pas­sau vom 18. bis 20. Sep­tem­ber end­lich ihre Erfah­run­gen aus­tau­schen. Sie hat­ten sich für das Welt­wärts-Frei­wil­li­gen-Pro­gramm ent­schie­den und damit dafür, sich ent­wick­lungs­po­li­tisch in einem der drei Län­der zu enga­gie­ren, und zwar für meh­re­re Mona­te oder gar ein Jahr. Vom 18. bis 20. Sep­tem­ber hat­ten sie im Haus der Jugend Pas­sau Gele­gen­heit zur Refle­xi­on und ihre Vor­stel­lun­gen, wie sie sich künf­tig für eine soli­da­ri­sche, gerech­te Welt ein­set­zen wol­len. Gelei­tet hat das drei­tä­gi­ge Tref­fen Chris­ti­ne Kram­mer vom Refe­rat Mis­si­on und Welt­kir­che. Scha­de für die jun­gen Leu­te war, dass sie ihren Frei­wil­li­gen­dienst auf­grund der Coro­na­pan­de­mie vor­zei­tig abbre­chen muss­ten und dadurch vie­le geplan­te Pro­jek­te für die Kin­der nicht umset­zen konn­ten. Hin­zu kommt ihre Sor­ge um lieb­ge­wor­de­ne Men­schen in Südamerika.

200920 Weltwaerts Freiwilligen Rueckkehrerseminar foto2 Bildquelle: Samuel Eichberger

Erfahrungsbericht von Samuel Eichberger: Freiwilligendienst in Peru

Seit dem Got­tes­dienst, 4. August 2019 ist mitt­ler­wei­le fast ein Jahr ver­gan­gen, und ich soll­te eigent­lich auch erst am 8. August 2020 zurück­sein, um Euch von mei­nen Erleb­nis­sen zu erzäh­len. Was in der Zwi­schen­zeit pas­siert ist und war­um ich dann doch viel eher als gedacht wie­der zurück in der Hei­mat bin, davon will ich erzählen:

Als ich das letz­te Mal vor mei­ner Abrei­se nach Arequipa/​Peru die Kirch­ber­ger Kir­che betre­ten hat­te, wuss­te ich trotz der inten­si­ven Vor­be­rei­tung nicht wirk­lich, was mich erwar­ten wür­de: Wie ich Spa­nisch ler­nen wür­de, wie ich ein drei­vier­tel Jahr in Peru leben und arbei­ten wür­de, eine für mich frem­de, anders­ar­ti­ge Kul­tur erle­ben wür­de. Ich dach­te mir wenig dabei. Ver­mut­lich stan­den mei­ne Aben­teu­er­lust und der Wunsch, aus Bay­ern raus­zu­kom­men im Vor­der­grund, um einen ande­ren klei­nen Teil der Welt zu erbli­cken. Eine Her­aus­for­de­rung stand mir bevor….

Nicht mal eine Woche spä­ter war ich dann schon in Are­qui­pa, einer Stadt mit rund 1,5 Mil­lio­nen Ein­woh­nern. Leben durf­te ich mit mei­nen vier Mit­frei­wil­li­gen in dem Stadt­be­zirk Pau­car­pa­ta. Dort befin­det sich der Haupt­sitz CIR­CAs, einer katho­li­schen Ein­rich­tung für Kin­der und Jugend­li­che aus sozi­al benach­tei­lig­ten Fami­li­en, die sie­ben Kin­der­hei­me und 35 Schu­len führt. Da die Kin­der meist aus sehr armen Fami­li­en kom­men, wird ihnen täg­lich min­des­tens eine Mahl­zeit ser­viert. Ein Groß­teil der Schü­ler wird das Schul­geld erlas­sen, um ihnen für spä­ter die Chan­ce zu geben, der Armuts­fal­le zu entkommen.

An drei die­ser Schu­len durf­te ich vor­mit­tags als Eng­lisch­leh­rer arbei­ten. Ich unter­rich­te­te Kin­der der ers­ten bis sechs­ten Jahr­gangs­stu­fe, für mich eine neue, unbe­schreib­lich inter­es­san­te Erfah­rung. Am 25. Sep­tem­ber begann das Unter­rich­ten. Mei­ne Spa­nisch­kennt­nis­se waren zu die­sem Zeit­punkt noch nicht sehr gut, trotz­dem konn­te ich mich eini­ger­ma­ßen ver­stän­di­gen. Am ers­ten Tag des Unter­rich­tens war ich natür­lich noch sehr ner­vös, weil ich nicht wuss­te, was auf mich zukom­men wür­de. Aber da mir die Leh­rer und Schü­ler sehr freund­lich begeg­ne­ten, leg­te sich das bald. Diens­tags unter­rich­te­te ich in Jesús de Naza­reth“, einer Schu­le am Stadt­rand, wo es kein flie­ßen­des Was­ser gibt. Nach dem Toi­let­ten­gang wur­de des­we­gen immer mit­tels Eimer gespült. Dort hat­te ich unter ande­rem eine Klas­se mit 43 Dritt­kläss­lern. Um es kurz zu hal­ten: die fol­gen­den Male waren nicht die ein­fachs­ten, aber wenigs­tens konn­te dadurch ver­su­chen, mich als Leh­rer zu bewei­sen. Mitt­wochs besuch­te ich die Schu­le Divina Pro­vi­den­cia“. Die­se befin­det sich rund 50 Meter von einem rie­si­gen Gefäng­nis­kom­plex ent­fernt. Dort durf­te ich eben­so in drei Klas­sen mei­nen Eng­lisch­un­ter­richt hal­ten. Das sehr inter­es­san­te dort war, dass eine Klas­se eine ers­te Klas­se war. Die Erst­kläss­ler ler­nen natür­lich erst schrei­ben und lesen, in einem Alter von fünf bis sie­ben Jah­ren. Don­ners­tags ging es dann stets hoch hin­aus. Denn an die­sen Tagen fuhr ich mit dem Com­bi, einem Sam­mel­bus, mit dem die ein­fa­chen Leu­te unter­wegs sind, in das Alto Isra­el. Alto“ bedeu­tet hoch, denn Pau­lo VI.“ befin­det sich auf einer Art gro­ßem Hügel“ mit­ten in der Stadt mit einer Höhe von rund 2.600 Metern. Ich hat­te von dort den bes­ten Aus­blick über die Stadt. Rund um die­se Erhö­hung wur­den an den stei­len Hän­gen klei­ne Häu­ser von meist sehr armen Fami­li­en gebaut.

In Peru gibt es nur ein Schul­sys­tem, im Gegen­satz zu unse­rem in Deutsch­land. So sind es mit der Vor­schu­le meist zwölf Jah­re, die man in der Schu­le ver­bringt. Danach kann man stu­die­ren oder arbeiten. 

Nach den Vor­mit­ta­gen an den Schu­len, ver­brach­te ich die Nach­mit­ta­ge mit mei­ner Arbeit in den Kin­der­hei­men, ins­ge­samt drei ver­schie­de­ne für Jun­gen. Mon­tags und mitt­wochs San Tar­cisio“, das Heim der Elf- bis 16-Jäh­ri­gen, diens­tags und don­ners­tags San­to Tomás“, das Heim der rund Fünf- bis Zehn­jäh­ri­gen, und jeden Frei­tag waren wir bei den Gro­ßen“, in San José Obre­ro“, den 12- bis 19-Jäh­ri­gen. Die Frei­zeit ver­brach­te ich mit Unter­richts­vor­be­rei­tung, Events inner­halb der Orga­ni­sa­ti­on und Akti­vi­tä­ten im Krei­se unse­rer Frei­wil­li­gen­grup­pe. So nahm ich zum Bei­spiel jeden Frei­tag- und Sams­tag­mor­gen ein Eng­lisch­lehr­buch zur Hand und ver­such­te mir dar­aus mei­nen Unter­richt zu kon­stru­ie­ren. Des Wei­te­ren waren wir drei (die männ­li­che Hälf­te der Frei­wil­li­gen­grup­pe) mit dem Heim­lei­ter David Tra­buc­co und den drei Jun­gen­kin­der­hei­men übers Wochen­en­de beim Zel­ten hin­ter dem Haus­vul­kan Mis­ti. Das war die käl­tes­te Nacht mei­nes Lebens, und so wur­de es zu einem unver­gess­li­chen Erleb­nis. Ein Talent­wett­be­werb im Sin­gen und Tan­zen wur­de auch aus­ge­tra­gen, bei dem Kin­der­heim gegen Kin­der­heim antre­ten muss­te, um letzt­lich als Haupt­ge­winn eine Mikro­wel­le nach Hau­se“ mit­neh­men zu kön­nen. Damit nie­mand benach­tei­ligt wur­de, beka­men alle Hei­me ein Paar Fuß­bäl­le. Zudem konn­ten wir inner­halb unse­rer Grup­pe klei­ne­re Aus­flü­ge in die Umge­bung Are­qui­pas unter­neh­men, um mehr von unse­rer zeit­lich begrenz­ten Hei­mat ken­nen­zu­ler­nen. Dar­an zu den­ken, lockt wun­der­schö­ne Erin­ne­run­gen her­vor. So ver­gin­gen weni­ge Wochen. Am 25. Okto­ber zog ich allei­ne für cir­ca zwei Mona­te in das Kin­der­heim San Tar­cisio“. Von nun an sprach ich täg­lich Spa­nisch. Deutsch sprach ich nur noch am Wochen­en­de, wenn ich mich mit den Mit­frei­wil­li­gen ver­ab­re­de­te hat­te. Da freu­te ich mich immer sehr, sie wie­der­zu­se­hen und Zeit mit­ein­an­der zu ver­brin­gen. Es zeig­te sich, dass wir als Grup­pe zusam­men­ge­wach­sen waren und rich­ti­ge gute Freun­de wurden.

Im Kin­der­heim schlief ich zusam­men mit 15 Jungs im Schlaf­saal. Ich kann mich nicht erin­nern, jemals so gut geschla­fen zu haben, trotz des nicht vor­han­de­nen Pri­vat­raums und den vie­len Mit­be­woh­nern. Wir stan­den täg­lich zusam­men um drei­vier­tel sechs Uhr auf, erle­dig­ten unse­re Auf­ga­ben (Bet­ten­ma­chen, Keh­ren, Geschirr spü­len, Früh­stück zube­rei­ten, usw.) und gin­gen anschlie­ßend zum Frühstück.

Am Wochen­en­de spiel­te ich regel­mä­ßig mit den Kin­dern Fuß­ball und küm­mer­te mich um die Pflan­zen, die im Gar­ten vor Ort wuch­sen. Ich selbst pflanz­te mir auch etwas ein. Nun küm­mern sich Faus­ti­no und Elmer dar­um, dass sie wäh­rend der Tro­cken­zeit nicht aus­trock­nen. Bei der Zube­rei­tung des Mit­tag­essens müs­sen die Jun­gen natür­lich beim Gemü­se­schnei­den etc. immer mit­hel­fen. Die Köchin kocht dann mit der Hil­fe ihres Man­nes einen gro­ßen Topf Sup­pe und eine Haupt­spei­se. Die­se beinhal­tet immer Reis und dazu etwas Lecke­res. Von Kar­tof­feln, Lin­sen, Nudeln, Gemü­se, Fisch und Huhn gab es je etwas. Abends isst man dann alles von Mit­tag auf, da immer aus­rei­chend gekocht wird. Das Essen hat mir sehr gut geschmeckt. Es war zwar meist sehr ein­sei­tig, aber das stör­te mich nicht.

An den Sonn­ta­gen besuch­ten wir gemein­sam den Got­tes­dienst in der Haupt­kir­che CIR­CAs. Der Got­tes­dienst war immer sehr leben­dig und wirk­te auf mich authen­tisch und glaub­wür­dig. Die Kir­chen­aus­stat­tung war sehr ein­fach gehal­ten: ein gro­ßer Saal mit eini­gen Kirch­bän­ken, ohne Ver­zie­run­gen, nur mit weni­gen Hei­li­gen­fi­gu­ren und natür­lich dem Kreuz. In die­sem Raum der Andacht waren die vie­len jun­gen Mess­be­su­cher das Wich­tigs­te. Das Schöns­te aber war für mich das Ende des Got­tes­diens­tes. Wir san­gen immer zusam­men das glei­che Lied und beweg­ten uns dabei in der Grup­pe zum Altar hin. Ich fühl­te den Glau­ben und die Begeis­te­rung der Ande­ren und ließ mich davon anste­cken. Die­se Begeis­te­rung hat­te ich in mei­ner Hei­mat bis­her so nicht erlebt. 

Mission & Weltkirche

Die Katholische Kirche ist Weltkirche. Die weltkirchlichen Aktivitäten sind eine große Herausforderung und Bereicherung im Sinne einer Öffnung nach innen und außen.

Nach 6 Mona­ten Leben und Arbei­ten in Are­qui­pa began­nen im Janu­ar die Som­mer­fe­ri­en, d.h. Urlaubs­zeit für uns. Das war auch die Zeit für unser Zwi­schense­mi­nar, ein Tref­fen mit den Mit­frei­wil­li­gen des Bis­tums Pas­sau aus Para­gu­ay und Boli­vi­en, um das ver­gan­ge­ne hal­be Jahr zu reflek­tie­ren, Pro­ble­me anzu­spre­chen und sie zu klä­ren, und das rest­li­che hal­be Jahr zu pla­nen. In einem alten Fran­zis­ka­ner­klos­ter in der Nähe von Cocha­bam­ba tra­fen wir unse­re Ver­ant­wort­li­che aus Pas­sau, Chris­ti­ne Kram­mer. Nach dem ein­wö­chi­gen Semi­nar reis­ten wir in klei­nen Frei­wil­li­gen­grup­pen im Land her­um, um es ken­nen­zu­ler­nen. Wir hat­ten vie­le Erleb­nis­se und ich bin sehr glück­lich dar­über, dass ich die­se wun­der­schö­nen Orte sehen konn­te. Ich konn­te mir all das vor einem Jahr über­haupt noch nicht vor­stel­len, einen so ande­ren und wun­der­schö­nen Teil die­ser Welt zu sehen und die Men­schen dort so ins Herz zu schließen.

Nach der Rei­se­zeit ging es zurück in mei­ne Zweit­hei­mat Are­qui­pa. Ich hat­te die Leu­te dort, vor allem die Kin­der, schon sehr ver­misst. Zwei Wochen spä­ter war dann alles anders. Die Coro­na­pan­de­mie nahm welt­weit ihren Lauf. Hier began­nen Qua­ran­tä­ne-Maß­nah­men. Alles außer den Lebens­mit­tel­ge­schäf­ten wur­de geschlos­sen. Am sel­ben Tag beka­men wir auch noch die Nach­richt, von einer mög­li­chen Eva­ku­ie­rung aller Deut­schen. Für die gesam­te Grup­pe war das natür­lich ein Schlag ins Gesicht. Die fol­gen­den Wochen waren dar­auf­hin unan­ge­nehm fad. Der Gedan­ke an eine früh­zei­ti­ge Abrei­se mach­te alle Freu­de zunich­te. Bis zum 3. April 2020 ver­brach­ten wir unse­re Zeit auf dem Grund­stück der Orga­ni­sa­ti­on, aßen, spiel­ten mit den kleins­ten Kin­dern und ver­such­ten, guter Lau­ne zu blei­ben. Schließ­lich kam es, wie es kom­men muss­te. Wir wur­den, gemein­sam mit wei­te­ren 600 Deut­schen, mit­tels sechs Bus­sen von der deut­schen Bot­schaft aus zum städ­ti­schen Flug­ha­fen gefah­ren. Um 13 Uhr star­te­te der Rück­flug. Mei­ne Zeit in Peru zog wie ein Traum an mir vor­bei – das Land rück­te ste­tig in die Fer­ne. Am Tag dar­auf war ich zu Hau­se, in mei­ner gewohn­ten und doch so frem­den Welt.

Bis ich gedank­lich wirk­lich wie­der in Deutsch­land zu Hau­se ange­kom­men war, hat es lan­ge gedau­ert. Selbst jetzt fal­le ich sehr oft noch in Gedan­ken zurück und träu­me von den wun­der­ba­ren Land­schaf­ten, der Unkom­pli­ziert­heit und all den Men­schen, die ich noch vor einem hal­ben Jahr an mei­ner Seit hat­te. Es war nicht ein­fach, hier wie­der anzukommen.

Aus Peru mit­ge­nom­men habe ich Leich­tig­keit (trotz der Armut der Men­schen) und Freu­de. Ich kann mich jetzt über Weni­ges und Ein­fa­ches freu­en, wie z.B. einen Tel­ler Reis zum Mit­tag­essen. Und ich kann jetzt dank­bar sein für Klei­nig­kei­ten und hier Selbst­ver­ständ­li­ches, wie z.B. mei­ne Kran­ken­ver­si­che­rung, mein zu Hau­se oder eine Arbeitsstelle.

Text + Foto: Samu­el Eichberger

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