Bistum

"Salz der Erde – Wasser des Lebens“: 4. Ökumenischer Schöpfungstag

Michael Erich Finster am 23.09.2019

Info Icon Foto: Ramona Würdinger

In Niederalteich trafen sich am Sonntag Naturinteressierte aus allen Himmelsrichtungen, um in Workshops mehr über die Schöpfung zu erfahren, beim 4. Ökumenischen Schöpfungstag.

Was macht die Schöp­fung aus, die uns über­all umgibt? Wel­che Kom­po­nen­ten hat sie? Und, wie kön­nen wir sie erhal­ten? Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag gab es in Nie­der­al­t­eich in einem ganz beson­de­ren Umfeld Work­shops rund um das The­ma Natur, Glau­be und Schöp­fung – Beim vier­ten Öku­me­ni­schen Schöp­fungs­tag des Bis­tum Pas­sau. Er ist eine Frucht des zwei­ten öku­me­ni­schen Kir­chen­ta­ges, der 2010 in Mün­chen statt­ge­fun­den hat. Es wur­de damals ver­ein­bart, dass uns das The­ma Schöp­fung öku­me­nisch beglei­ten soll. Denn Natur geht uns alle an – egal, wel­chem Glau­ben wir ange­hö­ren. Das Mot­to der bay­ern­wei­ten Zen­tral­ver­an­stal­tung im Rah­men der öku­me­ni­schen Schöp­fungs­zeit, die uns an die Sor­ge Got­tes für uns und unse­re Für­sor­ge für die wun­der­ba­re Schöp­fung, von der wir alle Leben, erin­nert, lau­te­te: Salz der Erde – Was­ser des Lebens. Zwei­mal hat der Öku­me­ni­sche Schöp­fungs­tag bereits in Spie­gel­au, das letz­te Mal in Feich­ten und nun in Nie­der­al­t­eich stattgefunden.

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Nach einem Segens­ge­bet in der Basi­li­ka Nie­der­al­t­eich teil­te sich die Grup­pe der Teil­neh­mer auf die 12 ver­schie­de­nen Work­shops auf. So führ­te zum Bei­spiel Georg Kes­tel vom Bund Natur­schutz am Fluss­ufer ent­lang und sprach über die Leben­di­ge Donau in Bay­ern“. Noma­den der Lüf­te II – mit Dekan Hein­rich Blö­me­cke erfuhr man wis­sens­wer­tes über die Vogel­welt rund um die Donau. Wel­che Vogel­art ver­wech­selt man ger­ne mit dem Mau­er­seg­ler? Gibt es Ende Sep­tem­ber noch Zug­vö­gel bei uns, die Ihre wei­te Rei­se nach Süden bald antre­ten? Wie schaf­fen Sie den lan­gen Flug? Wei­ter­hin fand eine Tier­seg­nung vor der Basi­li­ka mit Pater Qui­rin, der jedes Tier ein­zeln strei­chel­te, statt. Extra für Kin­der und Fami­li­en bot Jür­gen Grill die Füh­rung Schatz­kis­te Donau“ an. Direkt an der Basi­li­ka erzähl­te Fra­ter David über deren Geschich­te, bevor man eine Klos­ter­füh­rung antrat. Was wären wir ohne Was­ser? Bei einem Work­shop konn­te man sein Gespür für gewis­se Was­ser­ar­ten tes­ten – es wur­de aus nicht beschrif­te­ten Glas­fla­schen kre­denzt – und man durf­te erra­ten, woher das Lebens­ele­xier stamm­te: aus der Lei­tung, aus dem Brun­nen, oder aus der Mine­ral­was­ser­fla­sche? Leben und Schöp­fung erhal­ten – das, so Umelt­re­fe­rent Josef Holz­bau­er, rückt immer mehr in das Bewusst­sein der Men­schen. Und auch in das Han­deln der Kir­che, betont der Dekan des Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Deka­na­tes Regens­burg Eck­hard Herrmann. 

Man spür­te beim Schöp­fungs­tag in Nie­der­al­t­eich ein­mal mehr: der aus­ge­wähl­te Ver­an­stal­tungs­ort ist prä­de­sti­niert dafür, sich dem The­ma Umwelt und Schöp­fung zu wid­men. Denn Nie­der­al­t­eich ist der Ort für Öku­me­ne, und auch der Ort für Schöp­fung und Umwelt. Allei­ne die Tat­sa­chen, dass hier das letz­te Stück frei­flie­ßen­de Donau exis­tiert und dass hier das Donau­ge­bet bereits 25 Jah­re hier statt­fin­det, sind hier­für ein Zeug­nis – und auch für das Enga­ge­ment für Schöp­fung. Den Abschluss bil­de­te – wie könn­te auch der Schöp­fungs­tag schö­ner aus­klin­gen — ein gemein­sa­mes Donau­ge­bet am Donaukreuz.

Text: Micha­el Fins­ter
Fotos: Micha­el Fins­ter und Ramo­na Würdinger

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