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Soziales

KDFB: „Solibrot“-Aktion im Zeichen der Corona-Pandemie

Pressemeldung am 16.07.2020

Juli20 solibrot ergebnis info-icon-20px Foto: Mareen Maier / KDFB
Die KDFB-Diözesanvorstandschaft bedankt sich bei allen, die die „Solibrot“-Aktion in Zeiten der Corona-Pandemie unterstützt haben (v.l.): Geschäftsführerin Kathrin Plechinger (vorne), Anne-Marie Ederer, Bildungsreferentin Tanja Kemper, Marianne Speckbacher, Waltraud Lerchl, Gerda Stöfl und Bärbel Benkenstein-Matschiner.

In den vergangenen Jahren hat sich die „Solibrot“-Aktion, die vom katholischen Hilfswerk Misereor gemeinsam mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) durchgeführt wird, zu einem Selbstläufer entwickelt. 2020 stand die Aktion allerdings im Zeichen der Corona-Pandemie – auch in der Diözese Passau.

Im Rah­men der Solibrot“-Aktion wird in der Fas­ten­zeit Brot mit einem Soli­da­ri­täts­zu­schlag ver­kauft. Es han­delt sich ent­we­der um ein spe­zi­ell für die Akti­on ent­wi­ckel­tes Brot oder um ein Brot aus dem übli­chen Sor­ti­ment. Der Bene­fiz­an­teil in Höhe von 50 Cent wird gespen­det. Der KDFB-Diö­ze­san­ver­band Pas­sau hat in die­sem Jahr bereits zum sechs­ten Mal an der Solibrot“-Aktion teil­ge­nom­men. Der offi­zi­el­le Auf­takt wur­de bei der Bio­bä­cke­rei Wag­ner in Tie­fen­bach gefei­ert – kurz dar­auf folg­te der Lock­down. Das hat der Akti­on natür­lich eini­ges an Fahrt genom­men. Wir alle waren ange­hal­ten, nur aus trif­ti­gem Grund das Haus zu ver­las­sen und Kon­tak­te zu mei­den. Vie­le haben ver­sucht, mög­lichst sel­ten ein­kau­fen zu gehen und Aktio­nen in den Zweig­ver­ei­nen waren nicht mehr mög­lich“, so die KDFB-Diö­ze­san­vor­sit­zen­de Bär­bel Ben­ken­stein-Mat­schi­ner. Dazu kamen die grund­sätz­li­chen Ängs­te und Sor­gen ange­sichts der neu­en und uner­war­te­ten Situa­ti­on. Umso grö­ßer wiegt das Enga­ge­ment der Zweig­ver­ei­ne und Bäcke­rei­en, die trotz der wid­ri­gen Umstän­de an der Solibrot“-Aktion teil­ge­nom­men haben, sowie der Frau­en und Män­ner, die die Mühen mit Wert­schät­zung belohnt und Soli­brot“ gekauft oder Geld in die auf­ge­stell­ten Spen­den­bo­xen gewor­fen haben. In die­ser beson­de­ren Zeit ande­re nicht aus dem Blick zu ver­lie­ren war uns sehr wich­tig. Auch wenn das Gesamt­ergeb­nis in die­sem Jahr deut­lich gerin­ger aus­fällt als in den Vor­jah­ren, kön­nen wir damit sehr zufrie­den sein. Ein gro­ßes Dan­ke­schön an alle, die dazu bei­getra­gen haben, die­ses Ergeb­nis zu erzielen!“ 

Das End­ergeb­nis beläuft sich auf rund 4 500 Euro. Die Diö­ze­san­vor­stand­schaft hat beschlos­sen, den Betrag auf 5 000 Euro auf­zu­sto­cken. Die Spen­den aus der Diö­ze­se Pas­sau gin­gen erneut an das Res­cue Dada Cent­re“ in Nai­ro­bi, eine Zufluchts­stät­te für Mäd­chen und jun­ge Frau­en, die auf der Stra­ße leben müs­sen. Lei­der muss­te die Solibrot‘-Aktion in die­sem Jahr ins­ge­samt betrach­tet einen mas­si­ven Spen­den­rück­gang ver­bu­chen. Das bedeu­tet Ein­nah­me­aus­fäl­le für Mise­re­or und weni­ger Hil­fe für die jewei­li­gen Pro­jek­te, was wir sehr bedau­ern“, stellt Ben­ken­stein-Mat­schi­ner klar. Sie kün­digt an: Im nächs­ten Jahr wol­len wir wie­der durch­star­ten und dafür umso mehr Spen­den für eine gerech­te­re und fried­li­che­re Welt sammeln!“

Text: Mareen Mai­er / Katho­li­scher Deut­scher Frauenbund