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Soziales

Spendenübergabe an Satu Mare und Passauer Frauenhaus

Thomas König am 21.07.2020

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(im Bild v.l.: Andreas Nock, Vors. MAV Pastorale Dienste im Ordinariat Passau, Hildegard Stolper, 1. Vorsitzende Passauer Frauenhaus, Michael Beck, Vors. MAV beim Bischöflichen Ordinariat Passau)

Insgesamt 4900 Euro haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum Passau gespendet. Heute war erneut eine Spenden-Übergabe. Die 1. Vorsitzende des Passauer Frauenhauses Hildegard Stolper nahm in der Passauer Altstadt einen ersten Scheck über 1000 Euro entgegen. Gesammelt wurde das Geld über die beiden Mitarbeitervertretungen im Bistum Passau.

Die Aktio­nen Soli­da­ri­tät in Coro­na-Zei­ten“ und Rest­cent der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tun­gen im Bis­tum Pas­sau sind ein vol­ler Erfolg. Bereits letz­te Woche, am Mitt­woch­vor­mit­tag, wur­de im Bischöf­li­chen Jugend­amt ein Scheck in Höhe 1000 € über­reicht. Am Nach­mit­tag folg­te ein wei­te­rer Scheck in Höhe von 2900 €. Gespen­det wur­de das Geld von den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­te­rin­nen im Bis­tum Pas­sau, orga­ni­siert hat­ten die Samm­lun­gen die bei­den Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tun­gen. Ins­ge­samt wur­den bereits 4900 Euro gesam­melt. Das Geld der Soli­da­ri­täts­ak­ti­on geht je zur Hälf­te an das Frau­en­haus Pas­sau und an die Cari­tas in Satu Mare Rumä­ni­en. Das Geld der Rest­cen­tak­ti­on geht an das Reha­zen­trum in Satu Mare.

Mit der Akti­on Soli­da­ri­tät in Coro­na-Zei­ten“ soll­te das Augen­merk in der Kri­se auf die­je­ni­gen gerich­tet wer­den, deren Not nicht unbe­dingt im Fokus der Medi­en liegt. Die Coro­na-Kri­se, die die gesam­te Welt inner­halb weni­ger Wochen gra­vie­rend ver­än­dert hat, stell­te auch die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tun­gen vor Her­aus­for­de­run­gen. So muss­te man sich plötz­lich mit dem The­ma Kurz­ar­beit im kirch­li­chen Dienst beschäf­tig­ten und zuse­hen, wie man damit ver­tret­bar umgeht. Und schnell war auch klar, dass wir in Deutsch­land und im kirch­li­chen Dienst ver­gleichs­wei­se glimpf­lich durch die Kri­se gehen“, so Andre­as Nock, der Vor­sit­zen­de der MAV Pas­to­ra­le Diens­te im Ordi­na­ri­at Passau.

Die eine Hälf­te des Gel­des geht an das Frau­en­haus in Pas­sau. Es war den Ver­ant­wort­li­chen ein Anlie­gen, auch direkt im Bis­tum Pas­sau eine Orga­ni­sa­ti­on zu unter­stüt­zen, denn gera­de hier sind die Belas­tun­gen bedingt durch die Coro­na-Kri­se sowohl sozi­al, als auch finan­zi­ell über­deut­lich spür­bar. Die Zah­len von häus­li­cher Gewalt sei­en seit Coro­na dras­tisch gestie­gen, sag­te die Vor­sit­zen­de des Pas­sau­er Frau­en­hau­ses Hil­de­gard Stol­per. Die Zahl der tele­fo­ni­schen Hil­fe­ru­fe die beim Frau­en­haus seit der Coro­na-Situa­ti­on ein­ge­hen, sei um ein Viel­fa­ches höher, als noch vor der Pan­de­mie. Das Geld wer­de drin­gend benö­tigt, um die Unter­brin­gung auch außer­halb des Frau­en­hau­ses zu finan­zie­ren, außer­dem wird das Geld auch für die nötigs­ten Anschaf­fun­gen benö­tigt, wenn Frau­en mit Kin­dern ihr eigent­li­ches zu Hau­se ver­las­sen müs­sen, so Hil­de­gard Stolper.

Das ande­re Hälf­te des Gel­des geht an die Part­ner­diö­ze­se Satu Mare in Rumä­ni­en, zu der seit Jah­ren Kon­takt über die Aktio­nen der Jugend­ar­beit wunschzettel.zone“ besteht. Beson­ders erfreu­lich war der Besuch aus Satu Mare, ange­reist war Gene­ral­vi­kar Ferenc Hank­ovs­ky, der über die beson­ders schwie­ri­ge Lage der Men­schen vor Ort berich­te­te. Das Geld soll dort gezielt zum Kauf von Schutz­mas­ken und Hygie­ne­ar­ti­kel für die Arbeit­neh­mer ein­ge­setzt wer­den. Dafür wur­de ein ers­ter Teil­be­trag von 1000 € schon über­reicht. (im Bild unten v.l.: Jugend­pfar­rer Wolf­gang de Jong, Gene­ral­vi­kar im Bis­tum Satu Mare Ferenc Hank­ovs­ky, Andre­as Nock, Vor­sit­zen­der MAV Pas­to­ra­le Diens­te im Ordi­na­ri­at Pas­sau. Die 1000 Euro sind ein ers­ter Teil des Gel­des aus der Akti­on Soli­da­ri­tät in Corona-Zeiten“).

Die Rest­cent-Akti­on läuft im Bis­tum Pas­sau schon seit meh­re­ren Jah­ren. Dabei kann jeder Mit­ar­bei­ter belie­big, ent­we­der die Cent­be­trä­ge des monat­li­chen Lohns, oder auch wei­te­re Euro plus die Rest­cents, oder auch höhe­re Beträ­ge, spen­den. Ent­we­der dau­er­haft oder auch nur für einen bestimm­ten Zeit­raum. Die MAV beim Bischöf­li­chen Ordi­na­ri­at spen­det ihren beacht­li­chen Betrag von 2900 € in die­sem Jahr für das Reha­zen­trum in Satu Mare.

Im Interview spricht der Generalvikar vom Bistum Satu Mare über die Situation in Rumänien:

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Bereits seit 2014 werden viele Projekte in Satu Mare über die Aktion "wunschzettel.zone" verwirklicht!