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Kirche vor Ort

Tag der Führungskräfte aus den Caritas-Kitas

Pressemeldung am 25.05.2022

IMG 1372 Foto: Caritasverband für die Diözese
Das Miteinander in den Caritas-Kitas stärken. Auf dem Podium sprachen (v.li.) die Caritas-Kita-Leiterinnen Astrid Jäger (Heiligkreuz), Doris Käser (Hutthurm St. Martin), Lena Rappmannsberger (Galgweis), der Leiter der Kita-Abteilung Stefan Seiderer, der Bischöflich Beauftragte für die Caritas, Diakon Konrad Niederländer, Generalvikar Josef Ederer, Regionalleiterin Karola Simmet und Moderator Thomas Lamsfuß.

88 Kindertagesstätten sind jetzt unter der Trägerschaft des Diözesan-Caritasverbandes. In dieser Form zum ersten Mal haben sich die Kita-Leiterinnen am Mittwoch, 25. Mai, mit den elf Regionalleitungen in großer Runde getroffen. Der geplante Führungskräftetag war in den vergangenen Jahren Corona-bedingt nicht möglich. Dabei sind seit 2018 zu den ursprünglich acht Kitas des Diözesanverbandes Zug um Zug 80 Kitas von den Pfarrkirchenstiftungen und Orts-Caritasverbänden hinzugekommen. Im Blick: Das Miteinander für die Kinder, Eltern und die Kirche.

Gene­ral­vi­kar Ede­rer: Kitas spie­len eine wich­ti­ge Rol­le für Pas­to­ral im Bis­tum
Mit­ein­an­der für die Kin­der, Eltern und die Kirche

Beim Got­tes­dienst im Dom beton­te Gene­ral­vi­kar Josef Ede­rer: ent­schei­dend sei bei der Beglei­tung der Kin­der und deren Eltern der per­sön­li­che Glau­be der Erzie­he­rin­nen. Die Men­schen in Berüh­rung und Bezie­hung zu Jesus Chris­tus zu brin­gen sei per­sön­li­che Beru­fung über den Auf­trag der Kir­che und der Cari­tas hin­aus. Jede und jeder kann zur Sen­dung Jesu Chris­ti in der Kita sei­nen Bei­trag leis­ten und Glau­bens­freu­de aus­strah­len“, sag­te der Gene­ral­vi­kar. Wenn die Bot­schaft der Auf­er­ste­hung Jesu nicht mehr alle Men­schen errei­che, sei es umso wich­ti­ger, für die anver­trau­ten Kin­der und deren Fami­li­en Chris­tus in die Lebens­wirk­lich­keit zu brin­gen. Dazu gehö­re Krea­ti­vi­tät, Aus­dau­er, Geduld und Freu­de, damit die Men­schen Gott kennenlernen. 

Ziel des Kita-Füh­rungs­kräf­te­ta­ges war, dass sich die Kita-Lei­te­rin­nen unter­ein­an­der ken­nen­ler­nen, sich als gro­ße Gemein­schaft und selbst als Fami­lie“ erle­ben. So stan­den der kol­le­gia­le Aus­tausch und die Begeg­nung im Mit­tel­punkt. Gene­ral­vi­kar Josef Ede­rer unter­strich beim Podi­ums­ge­spräch: Das Bis­tum Pas­sau wol­le in den Kitas prä­sent sein, weil sie eine pas­to­ra­le Chan­ce sind“. Man müs­se sich nur die Fra­ge stel­len, wo Jesus heu­te hin­ge­hen wür­de. Die Kitas spie­len eine wich­ti­ge Rol­le in den pas­to­ra­len Räu­men der Diö­ze­se“ sag­te der Gene­ral­vi­kar. Des­halb sei das Zukunfts­kon­zept der Kitas in den grö­ße­ren pas­to­ra­len Pro­zess ein­ge­bun­den. Er lud die Kitas ein, sich in das pfarr­li­che Leben und des­sen Ent­wick­lung einzubringen.

Dia­kon Kon­rad Nie­der­län­der als Bischöf­lich Beauf­trag­ter für die Cari­tas sieht den posi­ti­ven Weg der Über­nah­men der Trä­ger­schaft, zum einen als Ent­las­tung der frü­he­ren Trä­ger-Ver­ant­wort­li­chen ange­sichts der stei­gen­den Ver­wal­tungs­auf­ga­ben, zum ande­ren als Chan­ce für die Pfar­rer und Pas­to­ral-Teams, in den Kitas die seel­sor­ger­li­che Beglei­tung zu stär­ken. Die Arbeit in den Kitas sei ein wich­ti­ger Dienst für die Kin­der, Eltern und die Kir­che. Ste­fan Sei­de­rer, Lei­ter der Kita-Abtei­lung bestä­tig­te den Auf­trag als katho­li­sche Kitas und erläu­ter­te dazu die Zusam­men­ge­hö­rig­keit und die Gemein­schaft. Sowohl der Cari­tas­ver­band als auch die Kita-Abtei­lung selbst hät­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit Herz­blut eine gro­ße Auf­ga­be bewerk­stel­ligt. Nicht immer, so Kon­rad Nie­der­län­der und Ste­fan Sei­de­rer, sei­en die Ver­hand­lun­gen über die finan­zi­el­len Rah­men­be­din­gun­gen mit den Kom­mu­nen leicht. Doch habe man bei den Gesprä­chen sehr koope­ra­ti­ve Erfah­run­gen gemacht. 

Bei der Podi­ums­dis­kus­si­on, mode­riert von Tho­mas Lams­fuß, Lei­ter Stabs­stel­le Per­so­nal- und Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung, berich­te­ten die Kita-Lei­te­rin­nen Lena Rapp­manns­ber­ger (Galg­weis), Doris Käser (Hutthurm St. Mar­tin) und Astrid Jäger (Hei­lig­kreuz bei Alt­öt­ting) von ihren posi­ti­ven Erfah­run­gen im grö­ße­ren Trä­ger­ver­bund. Die Unter­stüt­zung durch die Fach­leu­te im Diö­ze­san­ver­band, die mobi­len Reser­ven bei Per­so­nal­knapp­heit, die Hil­fe in der Ver­wal­tung, um den Rücken frei zu bekom­men für die eigent­li­che päd­ago­gi­sche Beglei­tung der Kin­der oder mehr Zeit für die Seel­sor­ge in der Kita: das alles tra­ge dazu bei. Ent­schei­dend sei, dass die Kin­der im Mit­tel­punkt stehen.

Sowohl der Regio­nal­lei­te­rin Karo­la Sim­met als auch den Kita-Lei­te­rin­nen war wich­tig, das Bewusst­sein der Gesell­schaft und der poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen für den Wert der Arbeit der Erzie­he­rin­nen zu stär­ken. Dia­kon Nie­der­län­der und Abtei­lungs­lei­ter Sei­de­rer unter­stri­chen, dass der Gesetz­ge­ber die Qua­li­tät des Berufs­fel­des hoch­hal­ten sowie beim Betreu­ungs­schlüs­sel den tat­säch­li­chen Bedarf vor Ort in den Blick neh­men müsse. 

Das Leit­wort wir.zusammen.caritas“ stand bei den rund 100 Teil­neh­me­rin­nen auch am Nach­mit­tag im Mit­tel­punkt. Die Kitas prä­sen­tier­ten sich per Power­Point. Die Lei­te­rin­nen nah­men für den Ent­wick­lungs­pro­zess in Grup­pen die Rea­li­tät in den Blick, prüf­ten kri­ti­sche Ein­wän­de, brach­ten ihre Ideen und Träu­me für die Zukunft der Kitas ein. Das Zukunfts­kon­zept wird wei­ter­ge­tra­gen. Und einen gro­ßen Dank für den Ein­satz spra­chen Gene­ral­vi­kar Josef Ede­rer, Dia­kon Kon­rad Nie­der­län­der und Abtei­lungs­lei­ter Sei­de­rer allen Mit­ar­bei­ten­den in den Kitas aus. Gera­de in der Coro­na-Zeit mit den Schlie­ßun­gen und den Per­so­nal­eng­päs­sen sei­en die Teams stark gefor­dert gewe­sen, hät­ten die Her­aus­for­de­run­gen aber pro­fes­sio­nell und ideen­reich gemeistert. 

Text und Foto: Cari­tas­ver­band für die Diö­ze­se Passau